Ehemalige Synagoge Kippenheim, KONZERT 8.9.2019

Ehemalige Synagoge Kippenheim: Konzert mit TonArt Kenzingen

Im Zentrum des Konzertes von Tonart „„םיכלמ – Könige“ steht der Komponist Salomone Rossi Hebreo aus Mantua, Hohelied-Vertonungen von Palestrina, Morley, Lechner u.a., Psalmen in hebräischer Sprache von Rossi und von Avi Faintoch, einem modernen israelischen Komponisten. Dazu liturgische Texte der Synagoge, ein paar jiddische Lieder aus dem Schtetl, polyphone Musik der Renaissance und des Frühbarocks. Der Titel des Konzertes „םיכלמ – Könige“ nimmt Bezug auf die beiden Haupt-Textlieferanten des Chores: König David, der Verfasser der Psalmen und sein Sohn König Salomo, der Dichter des Hohelieds.

Sonntag, 8. Sept. 2019, 17.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten

Breisach: Tag des offenen Denkmals 2019

Das Blaue Haus beteiligt sich an dieser bundesweit größten Kulturveranstaltung mit einem Führungsprogrammund Konzert.

Programm:
– 14.00 –18.00 Uhr: Das Blaue Haus ist geöffnet
– 14.00 Uhr: Führung durch das Blaue Haus, über die Judengasse und den Synagogenplatz, Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz, Blaues Haus
– 16.00 Uhr: Führung über den Neuen jüdischen Friedhof am Isenberg, Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz, Blaues Haus
– 18.00 Uhr: Lesung mit musikalischer Bearbeitung: Etty Hillesum: Das denkende Herz. Die Tagebücher 1941-1943 im Rahmen des Jour fixe musical Ingeborg Waldherr (Lesung), Dimitris Pekas (Violoncello)

Sonntag, 8. September 2019, 14 – 18 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mahnmal am Münsterberg Breisach

Breisach: jour fixe musical – Ingeborg Waldherr macht ein Programm

Ingeborg Waldherr Lesung
Dimitris Pekas Violoncello
>Etty Hillesum: Das denkende Herz<
Die Tagebücher 1941-1943
Etty Hillesum war eine niederländische jüdische Slawistik- und Psychologiestudentin, die nach ihrer Deportation nach Auschwitz im Jahr 1943 dort umgebracht wurde. Eine Lesung mit musikalischer Bearbeitung

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Veranstaltungsübersicht Breisach 2019-20

Sonntag, 8. September 2019, 18 – 19 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Kippenheim: Ein Denkmal wird wiederentdeckt – die Ehemalige Synagoge in den 1960er und 70er Jahren

Am Zag des offenen Denkmals widmet sich der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim der 1960er und 1970er Jahre: Um 14 Uhr führt Jürgen Stude durch das Synagogengebäude mit Schwerpunkt auf die Zeit nach dem Krieg, als die Kippenheimer Synagoge als Warenlager genutzt wurde und erste Stimmen eine Umwidmung des Gebäudes in eine Gedenkstätte laut wurden. Die Führung schließt mit der Vorführung eines Fernsehbeitrags des Norddeutschen Rundfunk vom 15. November 1965 in der Sendung „Panorama“, der die umstrittene Nutzung des Gebäudes thematisierte. Gegen 15 Uhr folgt ein Gespräch mit dem Kippenheimer Altbürgermeister Bürgermeister Willy Matthis, den Landtagsabgeordneten a. D. Dr. Walter Caroli und Robert Krais, die sich maßgeblich für die Rettung der ehemaligen Synagoge eingesetzt haben. Das Gespräch moderiert der Lahrer Historiker und Stadtarchivar Thorsten Mietzner.

Sonntag, 8. September 2019
14 Uhr Führung mit Jürgen Stude
15 Uhr: Gespräch mit Altbürgermeister Bürgermeister Willy Matthis, den Landtagsabgeordneten a. D. Dr. Walter Caroli &, Robert Krais, Moderation: Thorsten Mietzner (Historiker u. Stadtarchivar, Lahr)
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden.  Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Zum Tag des offenen Denkmals wird die Offenburger Mikwe zur freien besichtigung geöffnet.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Sonntag, 8. September 2019, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Kippenheim

Kippenheim: Ein Denkmal wird wiederentdeckt – die Ehemalige Synagoge in den 1960er und 70er Jahren. Führung und Gespräch

Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur öffnen viele Gedenkstätten und Synagogen ihre Pforten. Der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim widmet sich an diesem Tag der 1960er und 1970er Jahre. Um 14 Uhr führt Jürgen Stude durch das Synagogengebäude mit Schwerpunkt auf die Zeit nach dem Krieg, als die Kippenheimer Synagoge als Warenlager genutzt wurde und erste Stimmen eine Umwidmung des Gebäudes in eine Gedenkstätte laut wurden. Die Führung schließt mit der Vorführung eines Fernsehbeitrags des Norddeutschen Rundfunk vom 15. November 1965 in der Sendung „Panorama“, der die umstrittene Nutzung des Gebäudes thematisierte. Gegen 15 Uhr folgt ein Gespräch mit dem Kippenheimer Altbürgermeister Bürgermeister Willy Matthis, den Landtagsabgeordneten a. D. Dr. Walter Caroli und Robert Krais, die sich maßgeblich für die Rettung der ehemaligen Synagoge eingesetzt haben. Das Gespräch moderiert der Lahrer Historiker und Stadtarchivar Thorsten Mietzner.

Sonntag, 1. September 2019
14 Uhr Führung mit Jürgen Stude
15 Uhr: Gespräch mit Altbürgermeister Bürgermeister Willy Matthis, den Landtagsabgeordneten a. D. Dr. Walter Caroli &, Robert Krais, Moderation: Thorsten Mietzner (Historiker u. Stadtarchivar, Lahr)
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten