Namenswand außen Blaues Haus

Breisach: Jour fixe musical 18 – „Brennende Bücher“

Unter dem Motto: „Musikalische Raritäten zum Thema Verfolgung – Widerstand – Exil“ hat im September 2018 im Blauen Haus Breisach die Reihe „Jour fixe musical“ begonnen, bei der in erster Linie von den Nazis verfemte Komponisten und Interpreten zu Worte kommen. Die Programmfolgen widmen sich aber ebenso Werken von Komponisten, die Widerstand geleistet haben, so zum Beispiel von Adolf Busch, oder von Künstlern, die in anderem geschichtlichen Zusammenhang verfolgt wurden oder ins Exil gehen mussten:

>Brennende Bücher<
Gerd Heinz liest Thomas Demenga Violoncello – Improvisationen
Texte von Lion Feuchtwanger, Hans Habe, Egon Erwin Kisch, Erich Kästner
Musikalische Improvisationen am Cello

Sonntag, 8. März 2020, 18 Uhr (Dauer ca. 1 Std.)
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch die Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Während der Öffnungszeit bewirtet das Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg im Innenhof. Weitere Termine: Flyer_Mikwe_Termine2020_end

Sonntag, 29. März, 13-17 Uhr
Mikwe Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Blaues Haus Breisach

Breisach: Jour fixe musical 19 – Der Fall Hindemith

Unter dem Motto: „Musikalische Raritäten zum Thema Verfolgung – Widerstand – Exil“ hat im September 2018 im Blauen Haus Breisach die Reihe „Jour fixe musical“ begonnen, bei der in erster Linie von den Nazis verfemte Komponisten und Interpreten zu Worte kommen. Die Programmfolgen widmen sich aber ebenso Werken von Komponisten, die Widerstand geleistet haben, so zum Beispiel von Adolf Busch, oder von Künstlern, die in anderem geschichtlichen Zusammenhang verfolgt wurden oder ins Exil gehen mussten:

Özgür Aydin und Mitglieder der Berliner Philharmoniker spielen Sonaten von Paul Hindemith
Jelka Weber Flöte | Stefan Schweigert Fagott | Naoko Shumizu Viola | Özgür Aydin Klavier

Di., 31. März 2020, 18 (bis ca.19) Uhr
Spitalkirche Breisach
Eintritt frei

Namenswand_Blaues Haus Breisach_Ari Nahor

Breisach: Jour fixe musical 20 – Geige im Exil Folge III & Ungarn II

Unter dem Motto: „Musikalische Raritäten zum Thema Verfolgung – Widerstand – Exil“ hat im September 2018 im Blauen Haus Breisach die Reihe „Jour fixe musical“ begonnen, bei der in erster Linie von den Nazis verfemte Komponisten und Interpreten zu Worte kommen. Die Programmfolgen widmen sich aber ebenso Werken von Komponisten, die Widerstand geleistet haben, so zum Beispiel von Adolf Busch, oder von Künstlern, die in anderem geschichtlichen Zusammenhang verfolgt wurden oder ins Exil gehen mussten:

Suyoen Kim Violine | Béla Bartók Sonate für Violine solo
(sowie vom Tonband – Historische Aufnahme: Josef Szigeti und Béla Bartók spielen die Sonate von Debussy) sowie Lesung: Ephraim Kishon Als Jude im stalinistischen Ungarn der 50er Jahre

Sonntag, 12. April 2020, 18 (bis ca.19) Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal liegt in der Glaserstraße verborgen: ein jüdisches Ritualbad (Mikwe). Die Bauzeit ist immer noch umstritten, liegt aber in jedem Fall vor dem großen Stadtbrand von 1689. In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit.
Die Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen“ greift die folgenden drei Themenkomplexe auf
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Weitere Termine: Flyer_Mikwe_Termine2020_end

Freitag, 24 April 2019, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Offenburg: Lesung: „Die Gedächtnislosen“

Géraldine Schwarz schreibt mit ihrem Buch „Die Gedächtnislosen“ europäische Geschichte. Ihre hochaktuelle These: Das Erstarken rechtpopulistischer Strömungen in Europa lasse sich mit der statt gefundenen oder nicht-stattgefundenen Auseinandersetzung der einzelnen Staaten mit dem Zweiten Weltkrieg erklären. Zur Veranschaulichung verknüpft die in Frankreich aufgewachsene deutsch-französische Autorin ihre Familiengeschichte mit der großen Geschichte und stellt dazu ihr reiches Quellenmaterial in aufschlussreiche Zusammenhänge. „Die Gedächtnislosen“ ist ein sehr persönliches Werk der Erinnerungskultur. Mit beispielhafter Sorgfalt plädiert Géraldine Schwarz in ihrem Buch für eine Fortführung der Gedächtnisarbeit, um den völkischen und nationalistischen Tendenzen in Deutschland und in Europa entgegenzuwirken.

Dienstag, 28. April 2020, 19 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Foyer
5 / 4 €
Veranstalter: Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein in Kooperation mit Museum im Ritterhaus, Landeszentrale für politische Bildung BW und Historischer Verein Offenburg e.V.

Stadtarchiv

Offenburg: Ökumenischer Gottesdienst zum Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten vor 75 Jahren

Am 8. Mai 1945, vor genau 75 Jahren, ging mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. Der 8. Mai ist gleichzeitig als Tag der Befreiung ein Gedenktag, an dem der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht wird. Der Zweite Weltkrieg ging von Deutschland aus und verwüstete unseren Kontinent, in dem die Juden Europas ermordet wurden und in dessen Verlauf Millionen von Soldaten und Zivilisten starben. In dessen Folge wurden in vielen Ländern Millionen aus ihrer Heimat vertrieben. Die Offenburger Kirchen gedenken mit einem ökumenischen Gottesdienst an dieses Ereignis. Dr. Wolfgang Reinbold und Regina Brischle werden aus zeitgeschichtlichen Quellen lesen.

Freitag, 8. Mai 2020, 18 Uhr
Offenburg, St.-Andreas-Kirche, Hauptstr. 75
Veranstalter: Arbeitskreis Christlicher Kirchen Offenburg

ehemalige Synangoge Kippenheim

Jüdischer Kulturweg: Radtour zwischen Offenburg und Kippenheim

Die südliche Ortenau war eines der jüdischen Zentren Badens. Von diesem einst reichen jüdischen Leben zeugen heute noch ehemalige Synagogen und jüdische Friedhöfe aber auch hebräische und jiddische Wörter im Alemannischen und bauliche Spuren in den sogenannten „Judendörfern“ zwischen Offenburg und Ettenheim. Besucht werden u. a. die Offenburger Mikwe, der Diersburger „Judenfriedhof“ und die ehemalige Synagoge Kippenheim. Die Tour ist Teil des geplanten „Jüdischen Kulturwegs am Oberrhein“, der bedeutende Stätten des Judentums entlang des Rheins verbinden soll. Unterwegs wird eine Vesperpause in Friesenheim eingelegt. Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Sonntag, 17. Mai 2020, 10 – ca. 16.30 Uhr
Veranstalter: Gedenkstätte Salmen/ Museum im Ritterhaus und Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim
Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Museum im Ritterhaus, Ende Schmieheim
Rückfahrt in Eigenregie oder mit dem Zug über den Bahnhof Orschweier bzw. Lahr.
Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung und Information Tel.: 0781/ 82 25 77 oder 07807-957612,

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Kritisches Erinnern bleibt nötig

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz legten Vertreter der Stadt Emmendingen, der Jüdischen Gemeinde, des Vereins für Jüdische Geschichte und Kultur und des SPD-Ortsvereins Emmendingen am Mahnmal vor dem Bergfriedhof Kränze und Blumen nieder. Bereits um die Mittagszeit erinnerten Mitarbeiter des Zentrums für Psychiatrie am Denkmal der grauen Busse an die Patientenmorde der NS-Zeit.Weiterlesen: Presse Gedenken 75 Jahre und Badische Zeitung 29.1.2020