BpB_Wanderausstellung "Abgesetmpelt"

Wanderausstellung der BpB: „Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten“

Über die Jahre hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney fast 1.000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, von denen eine Auswahl in der Wanderausstellung „abgestempelt“ dokumentiert ist. Die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Sie sind als historische Quellen zu verstehen, die als Gebrauchsgegenstände einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags, geprägt durch Vorurteile und Diskriminierungen, ermöglichen.

Weitere Informationen zur Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung sowie zu kommenden Ausstellungsorten finden Sie hier.

Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) lädt zu einem Online-Vortrag ein:
Nach dem Holocaust galt Deutschland den meisten Jüdinnen und Juden als »blutgetränkte Erde«, auf der jüdisches Leben unmöglich erschien. Dennoch bildete in den ersten Nachkriegsjahren das besetzte Deutschland eine Durchgangsstation für jüdische Überlebende aus Osteuropa. Ein kleiner Teil von ihnen blieb und baute gemeinsam mit überlebenden und aus dem Exil zurückgekehrten deutschen Jüdinnen und Juden wieder jüdische Gemeinden auf. Wie haben sich die Gemeinden entwickelt, wie haben der Zentralrat und seine Vorsitzenden das Wiedererstarken jüdischen Lebens in Deutschland geprägt, und wie gehen sie mit altem und neuem Antisemitismus um? Darüber spricht Prof. Dr. Michael Brenner in seinem Vortrag.

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: 2021_vs_1700jahre_juedischen_leben_dez_20

TERMIN: Montag, 14. Juni 2021, 19 – 20.30 Uhr
REFERENT: Prof. Dr. Michael Brenner | Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München
ANMELDUNGSINFORMATIONEN hier
DIE VERANSTALTUNG FINDET ONLINE STATT:  Den Zugangslink erhalten Sie 1-3 Tage vor der Veranstaltung zugesandt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ev. Akademie Bad Boll; der Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg und dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, im Rahmen der Reihe: Jüdisches Leben in Deutschland statt.
KOSTENBEITRAG entfällt
KONTAKT: , Tel. 0711 / 2068-150

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch die Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Während der Öffnungszeit bewirtet das Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg im Innenhof.

Freitag, 9. Juli 2021 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Bitte beachten Sie: es gelten die aktuellen Corona-Regeln und Maskenpflicht
Eintritt frei

Jüdischer Friedhof Offenburg_Foto: K. Schlessmann

Offenburg: Führung über den jüdischen Friedhof

1862 erhielten die Juden in Baden das Recht, ihren Wohnort frei zu wählen. In den folgenden Jahren entstand so in Offenburg eine rasch wachsende jüdische Gemeinde und so wurde u.a. auch ein jüdischer Friedhof notwendig: Ein separater Teil des städtischen Friedhofs am Waldbach war der jüdischen Gemeinde Offenburgs vorbehalten. Ab 1871 wurde auf dem Areal bestattet. Unter alten Bäumen legen die verwitterten Grabsteine auf Hebräisch und teilweise in lateinischer Schrift Zeugnis ab vom jüdischen Leben in Offenburg. Bei einem Rundgang über den jüdischen Friedhof sollen die Geschichte der der jüdischen Gemeinde, einzelner Familien und Personen, sowie jüdische Bräuche lebendig werden.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Bitte beachten Sie, dass die Führung nicht barrierefrei ist.

Samstag, 10. Juli, 2021, 10 Uhr
Treffpunkt: Aussegnungshalle Historischer Waldbachfriedhof Offenburg, Friedensstraße 31
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Begrenzte Teilnehmerzahl
Es gelten die aktuelle Coronaregeln und Maskenpflicht
Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Offenburg: Mikwe-Führung

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Die Mikwe kann auch im Rahmen der öffentlichen Innenstadtführung besichtigt werden. Termine dazu finden Sie hier: Flyer_Stadtführungen_Termine2021_web

Mittwoch, 21. Juli 2021, 19 Uhr
Treffpunkt: Offenburg, Historisches Rathaus, Hauptstraße 90
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Begrenzte Teilnehmerzahl
Es gelten die aktuelle Coronaregeln und Maskenpflicht
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Magdalena Schaaf

Offenburg: Mikwe-Führung

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch die Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Die Mikwe kann auch im Rahmen der öffentlichen Innenstadtführung besichtigt werden. Termine dazu finden Sie hier: Flyer_Stadtführungen_Termine2021_web

Samstag, 21. August 2021, 10 Uhr
Treffpunkt: Offenburg, Historisches Rathaus, Hauptstraße 90
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Begrenzte Teilnehmerzahl
Es gelten die aktuelle Coronaregeln und Maskenpflicht
Eintritt frei

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Sonntag, 5. September 2021, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Bitte beachten Sie: es gelten die aktuellen Corona-Regeln und Maskenpflicht
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal liegt in der Glaserstraße verborgen: ein jüdisches Ritualbad (Mikwe). Die Bauzeit ist immer noch umstritten, liegt aber in jedem Fall vor dem großen Stadtbrand von 1689. In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit.
Die Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen“ greift die folgenden drei Themenkomplexe auf
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Sonntag, 10. Oktober 2021, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Bitte beachten Sie: es gelten die aktuellen Corona-Regeln und Maskenpflicht
Eintritt frei

Foto: Monika Rachel Raija Miklis Bild: Rachel Althof, Eschet Chajil, handkolorierter Siebdruck, 21.Jh., Foto: M. Miklis

Zum Sabbat ein Loblied auf die tüchtige Frau

Das Jüdische Museum Emmendingen ist von Sonntag, 30. Mai, an wieder mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Wechselausstellung zum Thema „Eine tüchtige Frau … Eschet Chajil – die Frau im Judentum“ wurde um ein neues Exponat bereichert. Ein handkolorierter Siebdruck der Kalligrafin Rachel Althof aus Binningen bei Basel mit dem Loblied auf die „tüchtige Frau“, Anfang des 21. Jahrhunderts, ergänzt die bis zum 30. September verlängerte Ausstellung, heißt es in einer entsprechenden Presseinformation. Weiterlesen in der Badischen Zeitung und dem Emmendinger Tor: Presse EM 10.6.21