Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Verschiebung aller Veranstaltungen

Der Vorstand des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. hat sich angesichts der aktuellen Coronavirus-Situation und aus Rücksicht auf die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher dazu entschlossen, alle Veranstaltungen bis auf weiteres auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Davon sind folgende Veranstaltungen im Monat März 2020 betroffen:
– Internationaler Frauentag, Sonntag 15. März 2020, 17.00 Uhr, Jüdisches Museum Emmendingen,
Führung von Frauen für Frauen;
– Autorenlesung mit Thomas Meyer, Sonntag, 29. März 2020, 17.00 Uhr, Altes Rathaus Emmendingen, Bürgersaal

Über die Ersatztermine wird informiert.

Freiburg: Vortrag „Die Rückkehr der Vergangenheit in unser Heute. Hass, Holocaust und die Bedeutung der Erinnerung(-skultur)“

Abgesagt, wegen der aktuellen Corona-Situation.

Gegen das Vergessen zu arbeiten wird umso wichtiger, da es bald keine lebenden Zeitzeugen und Zeitzeuginnen mehr gibt, die von Naziterror und Kriegsende berichten können. Es braucht andere Formen und Formate der Vermittlungs- und Erinnerungskultur, die z.B. im neuen Freiburger NS-Informations- und Dokumentationszentrum zu sehen sein sollen. Dabei soll historisch-politische Bildung nicht nur über die Vergangenheit aufklären, sondern auch zur aktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen politischen Entwicklungen anregen. Dazu will diese vierteilige Veranstaltungsreihe einen Beitrag liefern.
Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: flyer_reihe_75_kriegsende_neu

Mittwoch, 22. April 2020, 20 Uhr ct
Mit Prof.’in Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München
Moderation: Georg Bruder, Kommunikationswissenschaftler, Journalist, SWR Aktuell, Stuttgart
Hörsaal 1010, Albert-Ludwigs-Universität, Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, Freiburg
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
Eintritt frei

Blaues Haus Breisach

Breisach: Musiker, Autor und Kosmopolit

Der Pianist von Weltruf und 2014 geadelte Wahl-Brite András Schiff las imBlauenHaus aus seinemBuch „Musik kommt aus der Stille“ über seine Kindheit im stalinistisch geprägten Ungarn. Bürgerlich und jüdisch zu sein, war dort eine Art Doppelhypothek: die „falsche“ sozialeHerkunft und stets verdächtig,mit dem kapitalistischen Weltjudentum zu paktieren. Weiterlesen: badische_zeitung_2020-03-04_183303849