Digitaler Vortrag gegen das Vergessen

Hans-Joachim Fliedner, ehemaliger Offenburger Fachbereichsleiter Kultur, hält einen Vortrag zur kommunalen Erinnerungsarbeit: „Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ – diese Weisheit des Talmud steht Pate bei einem Vortrag, der am Mittwoch, 24. Februar , um 18 Uhr, vom Marchivam Mannheim gestreamt wird. Referent ist Hans-Joachim Fliedner, Historiker und ehemaliger Offenburger Kulturfachbereichsleiter. Weiterlesen: BZ_22.2.2021_OT_23.2.2021

Mittwoch, 24. Februar 2021, 18 Uhr
mit Dr. Joachim Fliedner
live Streaming auf www.marchivum.de

Emmendingen: Wenn Objekte Geschichte zeigen

„Museumsobjekte erzähen die Geschichte der jüdischen Gemeinde Emmendingen“, so war ein rund einstündiger Vortrag von Monika Rachel Raija Miklis, Kuratorin des jüdischen Museums Emmendingen und Schriftführerin des Vereins Jüdische Geschichte überschrieben, den sie via ZOOM hielt. Zugeschaltet waren 21 Teilnehmer*innen, darunter auch Zuschauer aus Israel udn den USA. Weiterlesen:   BZ 16.02.2021 &   ET 17.02.2021

Wie gelingt Zivilcourage?

Freiburg: In den vergangenen Jahren mussten beim städtischen Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz immer viele weggeschickt werden: Der Platz im Historischen Kaufhaus reichte nicht aus. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im fast leeren Theater statt, ohne Publikum, doch über einen Livestream für alle zugänglich. Das Thema war hochaktuell, in Zeiten mit zunehmendem Antisemitismus
und den seit Corona aufblühenden Verschwörungsmythen: „Aufstehen für Menschlichkeit – Zivilcourage in der NSZeit und heute“. Weiterlesen: 2021-01-29_Freiburg_Seite_15

„Der Nationalsozialismus ist nicht zu Ende“

Zum Verfolgungs- und Tötungsapparat der Nationalsozialisten gehörten ein angsteinflößender und pedantischer bürokratischer Eifer. So sind Milionen von Dokumenten erhalten, in denen die Gegner des NS-Regimes erfasst wurden: auf Karteikarten, in Personal- und Registrierbögen, auf Listen. Nach dem Krieg waren es die Verfolgten, etwa Überlebende der Konzentrationslager, die aus dem Gedächtnis Listen ermordeter Mthäftlinge erstellten. Ihre Narrten sollten nicht vergessen werden. Es war der Beginn der Umdeutung dieses Namenerfassens. Weiterlesen: BZ_27.1.2021

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Offenburg: Linksjugen säubert Stolperstein

Die Linksjugend Ortenau hat am Sonntag zum Gedenken der Opfer des deutschen Faschismus die Stolpersteine in Offenburg geputzt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Dem Aufruf der Linksjugend Solid Ortenau seien über 20 Menschen gefolgt, die um die 100 Stolpersteine in ganz Offenburg gereinigt haben. Dafür haben sie ein selbst hergestelltes Putzmittel benutzt. Es bestand zu gleichen Mengen aus Essig, Salz und Mehl. Weiterlesen: OT_4.2.2021_STolpersteine

Emmendingen: „Bis vielleicht Zeit rum isch“

Die drei Emmendinger Jüdinnen Martha Mayer, Else Berta Müller und Lydia Mayer starben im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau:
Der 27. Januar wird seit 1996 als jährlich Mahnung und Erinnerung zugleich begangen: Der internationale Gedenktag gilt den Opfern des Holocaust. Ein Emmendinger Projekt macht das Erinnern für jeden zugänglich: Das digitale Gedenkbuch für die Emmendinger Jüdinnen und Juden listet derzeit 102 Personen und ihre Schicksale auf – unter ihnen sind auch die Geschwister Martha Mayer, Lydia Mayer und Else Berta Müller. Sie sind drei von 58 Personen mit Emmendinger Bezug, die in Auschwitz starben. Weiterlesen: BZ_27.1.2021

Teppich Anelika Flaig_Projekt Erich-Kaestner-Schule Offenburg_2015

Offenburg: Gedenken an den Tag der Befreiung

2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 76. Mal. Insgesamt wurden in Auschwitz von Anfang 1942 bis Ende 1944 schätzungsweise über eine Million Menschen umgebracht. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers, wobei die Gräuel der Nationalsozialisten an KZ-Häftlingen zum ersten’Mal erschütternd offensichtlich wurden.
In Offenburg wird der Salmen im Rahmen der Aktion „Lichter gegen Dunkelheit“ illuminiert, die evangelische und die katholische Kirche in Offenburg rufen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf, ganz im Sinne des Bibelzitates: „Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben.“ Weiterlesen: OT-BZ_27.1.2021_Gedenken