Gegen Antisemitismus im Alltag

Antisemitismus ist nicht nur ein Thema, das im Geschichtsunterricht behandelt wird, sondern für viele Juden und Jüdinnen in Deutschland Alltag. Damit beschäftigt sich die Wanderausstellung „Du Jude!“, die derzeit im Kreisgymnasium Bad Krozingen zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Max-Planck-Realschule kommen so auf eindrücklicheWeisemit verschiedenen Erscheinungsformen von Judenfeindlichkeit in Kontakt. Weiterlesen: 2021-07-22_Freiburg_Seite_27

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Sieben neue Stolpersteine

In Lahr erinnern 70 Stolpersteine an Opfer des Nationalsozialismus. Im Herbst kommt der Künstler Gunter Demnig nach Lahr, um weitere sieben Stolpersteine zu verlegen. Sie erinnern an den SPD-Mann Kamill Delfosse, die jüdische Familie Krause, Erich Rothmann, der zwangssterilisiert wurde sowie an Hedwig und Marlene Herbert. Weiterlesen: 2021-07-19_Ortenau_Seite_16

In Freiburg entsteht in den kommenden zwei Jahren ein NS-Dokumentationszentrum

[…] Was dieNS-Zeit betrifft, sagt Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD), „waren auch wir keine Insel derGlückseligen. Kein weißer Fleck. Auch hier hat der Nationalsozialismus Fuß gefasst.“ Immerhin, in den vergangenen zehn Jahren ist in der Stadt deutlich Schwung in die historische Aufarbeitung gekommen: 2016/17 mit der allerersten historischen Ausstellung über Freiburg in der Hitler-Zeit und einem sehr kontrovers debattierten Umbenennungsprozedere NS-belasteter Straßennamen. Die in die Gänge gekommene Erinnerungskultur kulminiert nun in der Einrichtung eines NS-Dokumentationszentrums, wie es eines inMünchen,
Bonn oder Köln gibt. Weiterlesen: 2021-07-17_Ortenau_Seite_5

ehemalige Synagoge Kippenheim

Stef Wertheimer wird 95

Der in Kippenheim geborene, jetzt in Tel Aviv lebende Stef Wertheimer feiert am heutigen Freitag seinen 95.
Geburtstag. Wertheimer besuchte noch 1935 als Sextaner ein halbes Jahr lang das Ettenheimer Gymnasium, an dem er als »Judebue« von Lehrkräften ausgegrenzt wurde. Weiterlesen: lahrer-zeitung-16-07-2021

Foto: Monika Miklis

Emmendingen: Heinrich Heine „Das Glück ist eine leichte Dirne“

Am vergangenen Donnerstag haben begeisterte Besucher*innen, das Programm, die Künstlerin und die  Kulturarbeit des Vereins für jüdische Kultur in Emmendingen e.V. bei einer gut besuchten Veranstaltung im Teschemacher-Saal gelobt. Im Rahmen von „1700 Jahre jüdische geschichte in Deutschland“ gestaltete die Gitarristin, Sängerin und Schauspielerin Ursula Kurze (Dresden) ein musikalisch-literarisches Porträt des großen deutsch-jüdischen Dichters Heinrich Heine (1797-1856). Sie laß aus seinem Werk, erzählte Geschichten aus dem Leben des Dichters, sang Gedichte in eigenen Vertonungen und musizierte virtuose Gitarrenmusik.

Foto: M. Miklis.

Als die grauen Busse 1940 auch nach Fußbach kamen

Ein Ensemble von 20 Menschen mit und ohne Behinderung schafft mitten am Tag auf dem Klosterplatz in Gengenbach Beeindruckendes: Mit „Hierbleiben . . . Spuren nach Grafeneck“ gelingt es dem Reutlinger „Theater in der Tonne“ zu informieren über die gezielte Tötung von Menschen mit Behinderung durch die Nationalsozialisten, Betroffenheit und Mitgefühl zu erzeugen bei den Zuschauern, und das mit allem, was Theater ausmacht, so gekonnt zu verbinden, dass sich niemand der starken Wirkung dieser Inszenierung entziehen kann. Am Ende applaudierten einige der Zuschauer stehend. Weiterlesen: 2021-07-01_Lokalteil Ortenau_Seite_11

Freiburg: Jüdisches Leben in Freiburg – unter Polizeischutz

Es war ein Mammutprogrammtrotz großer Hitze – und ein klares Signal ampassenden Ort: Bei der Veranstaltung „Für jüdisches Leben in Deutschland, für Frieden in Israel, gegen Antisemitismus“ der Israelitischen Gemeinde sprachen am Freitagabend auf dem Platz der Alten Synagoge zwei Stunden lang 13 sehr unterschiedliche Rednerinnen und Redner. Teilweise hörten rund 120 Menschen zu. Weiterlesen: 2021-06-21_Freiburg_Seite_19