Blaues Haus Breisach

Breisach: digitale Ausstellungseröffnung “Nach der Shoah”

Im September 2019 wurde im Beisein von Nachkommen der jüdischen Familien Breisachs die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Breisach 1931“ eröffnet. In einem weiteren Raum im Obergeschoss des Blauen Hauses werden jetzt die Lebenswege der Mitglieder der Kantorenfamilie Eisemann thematisiert, die bis zum November 1938 genau dort gelebt hatte. Wer konnte wie die Verfolgung überleben, wer hat geholfen und wer wurde ein Opfer der Shoah? Wo leben die Nachkommen heute? Mit Fotos, Texten und Hörspielen nach wahren Begebenheiten wird versucht, Antworten zu geben. In enger Zusammenarbeit mit Nachfahren der Familie konnten so Forschungslücken geschlossen und neue Fragen gestellt werden.

Sonntag, 9. Mai 2021, 17-17.45 Uhr
Zugang über ZOOM
Blaues Haus Breisach

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Synagoge Emmendingen, Foto: M. Miklis

Emmendingen: Ein Zelt des Friedens dient als ein Haus der Versammlung

Gebetet haben die Emmendinger Juden seit der Gründung der Gemeinde 1716 an verschiedenen Orten. So nah, wie in dem seit 1999 an der Spitze des sogenannten „Gastroturm“ eingerichteten Betsaal waren sie dem Himmel zuvor nie. Dass die aktuelle Synagoge der vor 26 Jahren wiedergegründeten jüdischen Gemeinde von Emmendingen weitmehr umfasst als nur diesen Betsaal, zeigte Monika Rachel Raija Miklis am Sonntag bei einer Zoom-Führung. Weiterlesen: 2021-05-05_Ortenau_Seite_28

Foto: M. Miklis

Presse: Erst im Alter konnte sie erzählen

Dass Eva Fahidi-Pusztai (95) am Mittwoch nicht in Freiburg vor ihrem Freiburger Publikum saß, sondern an ihrem Computer in Budapest, lag natürlich an Corona: Das Maximilian-Kolbe-Werk kann derzeit keine Holocaust-Überlebenden einladen. Doch auch online stieß die Veranstaltung in der Reihe „NS-Zeitzeugen im Gespräch“ mit dem Colloquium politicum der Uni und der Landeszentrale für politische Bildung auf Interesse. 66 Menschen waren zugeschaltet. Weiterlesen: 2021-04-30_Freiburg_Seite_21