Foto Stadtarchiv Lörrach

Die öffentliche Deportation nach Gurs: Bild- und Filmdokumente

Der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller zeigt und kommentiert in seinem Vortrag das mittlerweile zahlreich vorliegende Foto- und Filmmaterial zur Deportation der badischen Juden am 22. Oktober 1940. Wer sind die Menschen, die die Deportation vor aller Augen im öffentlichen Raum organisieren, durchführen, bewachen und überwachen? Wer sind die Fotografen? Was dokumentieren sie? Die verschiedenen Blickwinkel der Opfer, der Täter, der Mittäter und der Zuschauer stellt er in den historischen Kontext und spiegelt sie im Licht des gegenwärtigen Wissensstands zur Deportation der badischen Juden.

Dr. Christoph Kreutzmüller ist Projektleiter der Ausstellung zum Thema Gurs, die das Haus der Wannseekonferenz in Berlin im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg vorbereitet und die 2021 vorgestellt wird. Flyer_20.10.2020_web

Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich:

Dienstag, 20. Oktober, 19 Uhr
mit Dr. Christoph Kreutüller, Berlin
Freiburger, Bürgerhaus Seepark
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich! (begrenzte Teilnehmerzahl)
Veranstalter: Gedenkstätten südlicher Oberrhein in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung BW & Colloqium Politicum

Foto (Detail): Stadtarchiv Lörrach, StaLö2.29.19

Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Vortrag mit Dr. Christoph Kreutzmüller

Die öffentliche Deportation nach Gurs : Film- und Bilddokumente.

Der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller zeigt und kommentiert in seinem Vortrag das mittlerweile zahlreich vorliegende Foto- und Filmmaterial zur Deportation der badischen Juden am 22. Oktober 1940. Wer sind die Menschen, die die Deportation vor aller Augen im öffentlichen Raum organisieren, durchführen, bewachen und überwachen? Wer sind die Fotografen? Was dokumentieren sie? Die verschiedenen Blickwinkel der Opfer, der Täter, der Mittäter und der Zuschauer stellt er in den historischen Kontext und spiegelt sie im Licht des gegenwärtigen Wissensstands zur Deportation der badischen Juden.
Dr. Christoph Kreutzmüller ist Projektleiter der Ausstellung zum Thema Gurs, die das Haus der Wannseekonferenz in Berlin im Auftrag des Kultusministeriums BW vorbereitet und die 2021 vorgestellt wird.

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten
Anmeldung erforderlich:

Offenburg: Gedenken 9. November – Filmpremiere „Wohin“

Was tun, wenn die eigene Heimat kein zuhause mehr bieten kann? Die Theater-AG der Erich-Kästner-Realschule stellt diese Frage in ihrem Film „Wohin“. Elf Schüler*innen haben mithilfe ihrer Lehrerin und professionellen Filmemacher*innen eine Spielfilm über Flucht und Krieg gedreht. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 9. November feiert der Film Premiere im Salmen.

Mittwoch, 9. November 2020, 20 Uhr
Veranstalter: Fachbereich Kultur
Offenburg: Salmen, Lange Str. 52
Eintritt frei

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Salmengespräch 2020

Mit dem Salmengespräch erinnert die Stadt Offenburg an die Volksversammlung vom 12. September 1847. Mit den 13 Forderungen des Volkes wurde damals Deutschlands erster freiheitlich demokratischer Grundrechte-katalog proklamiert. Das diesjährige Salmengespräch findet am Dienstag, 22.September um 19 Uhr im Salmen statt: mit Wolfgang Schäuble und Ingo Schulze.
Seit 30 Jahren ist Deutschland wieder vereint. Als Referent konnte der Bundestagspräsident und „Architekt der deutschen Einheit“ Wolfgang Schäuble gewonnen werden. Mt ihm diskutiert der Dresdner Autor Ingo Schulze.

Dienstag, 22. September 2020, 20 Uhr
Mit Wolfgang Schäuble und Ingo Schulze
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52
Veranstalter: Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg
Ausgebucht, Teilnahme nur über Live-Stream möglich

Pressestimmen aus Lahr

Gedenken an Verfolgte und Ermordete
Stolpersteine erinnern jetzt im Industriehof an die jüdische Familie Feist. Zwei weitere Stolpersteine hat der Künstler Gunter Demnig am Doler Platz für die Geschwister Gertrud und Eduard Kunz verlegt, die 1940 in Grafeneck ermordet wurden. Weiterlesen:  lahrer-zeitung-23-09-2020

Wenige überlebten den Terror
Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Unter der zwölfjährigen Terrorherrschaft der Nationalsozialisten litten auch die jüdischen Lahrerinnen und Lahrer. In der sogenannten „Wagner- Bürckel-Aktion“ wurden sieben jüdische Familien und einige Einzelpersonen in das Internierungslager Gurs deportiert. Die meisten von ihnen wurden später im Konzentrationslagern ermordet. Lokalhistoriker Norbert Klein erinnert an ihr Schicksal. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_22092020_Seite_17

 

„Uns alle verbindet die jüdische Seele“

Auf den Tag genau am 23. September vor 150 Jahren konnte die Israelitische Gemeinde in Freiburg ihre Synagoge einweihen. Ein schönes Gebäude, maurisch-orientalisch inspiriert – und ein wichtiges Signal: In Freiburg fand weithin sichtbar und selbstbewusst jüdisches Leben statt. Kaum 68 Jahre später zerstörten die Nazis die Synagoge in der Reichspogromnacht. Julia Littmann sprachmit Irina Katz, der Vorsitzenden der Israelitischen Einheitsgemeinde darüber,wie die Einweihung von Freiburgs erster großer Synagoge in ihre heutige Gemeinde wirkt. Weiterlesen: badische_z_itung_fre_23092020_Seite_18

Vortrag: Was bedeutet Gleichberechtigung heute?

Der Vortrag wird – anhand von Beispielen aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts – beleuchten, was die Grund- und Menschenrechte den Bürgerinnen und Bürgern heute garantieren und wo – auch aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen – Herausforderungen bestehen. In die anschließende Gesprächsrunde können Fragen mitgebracht werden.

Donnerstag, 17.9.2020 19.30 Uhr
mit Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. Richterin des Bundesverfassungsgerichts
Veranstalter: Frauennetzwerk Offenburg in Kooperation mit Offenburger Netzwerk für Nachhaltigkeit, UNESCO AG der Klosterschulen und VHS Offenburg
Ausgebucht! Teilnahme nur noch digital möglich unter http://www.offenburg.de/youtube

Namenswand_Blaues Haus Breisach_Ari Nahor

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur in Breisach

Zum Internationalen Tag der Jüdischen Kultur lud das Blaue Haus Breisach zu zwei Führungen, der Dauerausstellung „JüdischesLeben in Breisach 1931“ sowie am Abend zu einer Lesung von Texten der deutsch-jüdischen Lyrikerin Nelly Sachs ein. An denVeranstaltungen konnte Corona-bedingt lediglich eine limitierte Anzahl interessierter Besucher teilnehmen. Weiterlesen: 2020_09_15_Vom Schicksal jüdischer Familien aus Breisach – Breisach – Badische Zeitung oder auf BZ-Online