jüdisches Museum Emmendingen

Wiedereröffnung und neue Wechselausstellung im Jüdischen Museum Emmendingen

Mit der Wiedereröffnung des jüdischen Museums Emmendingen ist die neue Wechselausstellung zum Thema „Eine tüchtige Frau… Eschet Chajil“ – die Frau im Judentum zu sehen.

Das Loblied auf die tüchtige Frau, in Hebräisch „Eschet Chajil“, wird zu Beginn des Schabbat am  Freitagabend vor der ersten Mahlzeit gesungen. Es sind melodisch vorgetragene Verse aus der hebräischen Bibel, Sprüche 31, 10-31, die Eingang in jedes Gebetbuch gefunden haben.
Es spiegelt das Frauenbild des traditionellen Judentums und den Respekt gegenüber der Frau wider, sowie die Wertschätzung des wöchentlichen Feiertags, Schabbat, der in religiösen Schriften mit einer Braut verglichen wird.

Die Ausstellung legt den Fokus auf die Funktionen, die religiösen Aufgaben und Verpflichtungen von Frauen in der jüdischen Gemeinschaft und in der Familie: als Mitglied im israelitischen Frauenverein der ehemaligen israelitischen Gemeinde in Emmendingen vor ihrer Zerstörung, als Gemeindevorsitzende der vor 25 Jahren wiedergegründeten jüdischen Gemeinde, als Teil der heiligen Vereinigung für die Waschung verstorbener Frauen und als Hüterin der familiären Reinheitsvorschriften…um nur einige Beispiele zu nennen.

Emmendingen, Jüdisches Museum
Zu sehen mit der Wiederöffnung des Museums ab Sonntag, 17. Mai 2020.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Weiterlesen

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Freitag, 24. Juli 2020, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Auf Initiative des Fördervereins Archiv, Museum und Galerie der Stadt Offenburg e.V. wurde der Gewölbekeller saniert und durch eine Präsentation aufgewertet.
In Absprache mit dem Denkmalschutz hat die Wohnbau Offenburg GmbH als Eigentümerin des Gebäudes die Sanierungsarbeiten durchgeführt und die Zugangssituation wesentlich verbessert. Hölzerne Stege leiten die Besucher/innen durch eine von Dr. Valerie Schoenenberg konzipierte Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift:
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Sonntag, 13. September 2020, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emendingen: „Keine Bühne für gefährliche Thesen“

Wegen seiner politischen Äußerungen steht der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo in der Kritik. Im Sommer 2021 soll er beim Emmenindger Musical-Festival auftreten. Die Grünen Stadtratsfraktion will dies verhindern und erhält Unterstützung von vielen Seiten – so auch vom jüdischen Museum Emmendingen Hier weiterlesen und

Presse zum Kriegsende

Eine Verfügung des Landratsamts erreichte die Stadtverwaltung Hausach am 2. Juli 1945. »Zur Errichtung eines vom Kreis Wolfach zu unterhaltendes KZ-Lagers in Wolfach« habe die Gemeinde Wolldecken und Einrichtungsgegenstände abzugeben. Weiterlesen: lahrer-zeitung-23-05-2020

Presse zum Ende des 2. Weltkrieges

Wie erlebten Freiburger Kinder das Kriegsende vor 75 Jahren in ihrer Heimatstadt und was blieb ihnen
von diesem Jahr besonders in Erinnerung? Zwei damalige Schüler blicken auf die Zeit zwischen dem Bombenangriff am 27. November 1944 und dem ersten Sommer in Frieden. Die beiden erzählen ihre persönliche Geschichte von 1945. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_16052020_Seite_29