Blaues Haus Breisach

Breisach: Ausstellungseröffnung „Jüdisches Leben in Breisach 1931“

Die ehemaligen Wohnräume des letzten Kantors Michael Eisemann und das Gemeindezimmer im ersten Stockwerk des Blauen Hauses verwandeln sich in eine Dauerausstellung. Diese führt mit Raumtexten, ausgewählten Ausstellungsobjekten und Hörstationen in das Jahr 1931. Das Pessachfest steht vor der Tür.
Die Hörspiele (deutsch/ englisch) in jedem Raum laden dazu ein, Episoden aus dem Familienleben der Kantorenfamilie Eisemann und dem Leben der jüdischen Gemeinde zu lauschen. Sie beruhen auf Quellenarbeit, Erzählungen und Dokumentationsmaterial des Blauen Hauses. Einladung: Einladung Ausstellung Blaues Haus

Sonntag, 15. September 2019, 14.30 Uhr
Eröffnung durch Bürgermeister Oliver Rein
Das Vocalensemble Breisach, unter der Leitung von Ludwig Kleber, begleitet die Veranstaltung
Kaffee- und Kuchenbuffett
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Magdalena Schaaf

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal liegt in der Glaserstraße verborgen: ein jüdisches Ritualbad (Mikwe). Die Bauzeit ist immer noch umstritten, liegt aber in jedem Fall vor dem großen Stadtbrand von 1689. In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit.
Die Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen“ greift die folgenden drei Themenkomplexe auf
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Freitag, 20. September 2019, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Führung über Schmieheimer Friedhof

Bei einem Gang über diese ehrwürdige Grabstätte mit ihren über 2500 Gräbern lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Der Friedhof wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen. Ab 1850 wird immer mehr die lateinische Schrift für die Grabinschriften verwendet. Interessant sind die Symbole, die manche Grabsteine tragen. Sie verweisen auf die rituellen Aufgaben, denen die Verstorbenen nachgingen aber auch über ihre Ämter im jüdischen Gemeindeleben.
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen
Der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten

Montag 7. Oktober, 17.00 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Sonntag, 13. Oktober 2019, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Mahnmal am Münsterberg Breisach

Breisach: jour fixe musical – Memorial zur Jährung des Deportatiosntages

Unter dem Motto:„Musikalische Raritäten zum Thema Verfolgung – Widerstand – Exil“ hat im September 2018 im Blauen Haus Breisach die Reihe  „Jour fixe musical“ begonnen, bei der in erster Linie von den Nazis verfemte Komponisten und Interpreten zu Worte kommen. Die Programmfolgen widmen sich aber ebenso Werken von Komponisten, die Widerstand geleistet haben oder von Künstlern, die in anderem geschichtlichen Zusammenhang verfolgt wurden oder ins Exil gehen mussten. Jour fixe musical 12 findet in Gedenken an die Jährung des Deportationstages statt:

Muriel Cantoreggi Violine
Frank-Michael Guthmann Violoncello
Susanne Hopfer Flöte
Roglit Ishay Klavier
Pauliina Tukiainen Klavier
Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier Opus 40
Ernest Bloch Abodah für Violine und Klavier
Adolf Busch Kanons Opus 69c
Leo Smit Lento für Flöte und Klavier
Viktor Ullmann Klaviersonate Nr 6
Ervín Schulhoff Zweite Sonate für Violine und Klavier

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Veranstaltungsübersicht Breisach 2019-20

Montag, 21. Oktober 2019, 19 Uhr
Breisach, Spitalkirche
Eintritt frei

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Offenburg: Patrick Salmen – „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen.“

Lesungen vom menschlichen Partyhütchen Patrick Salmen verkörpern Lebensbejahung pur. Sein aktuelles Buch vereint Geschichten, Ratgeberparodien und absurde Kurzdramen mit Beobachtungen über den modernen Stadtmenschen auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Selbstverwirklichung und Familiengründung, beruflichem Erfolg und Achtsamkeit, sowie Lebensfreude und Selbstoptimierung.

Dienstag, 29. Oktober 2019, 20 Uhr
Mit Patrick Salmen
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52
Tickets: Bürgerbüro Offenburg und www.kulturbuero.offenburg.de

Offenburg: Salmen, Foto: H. Braxmaier

Offenburg: Salmengespräch

Macht die Digitalisierung endlich wahr, was die „entschiedenen Freunde der Verfassung“ bereits 1847 gefordert haben? Denn jeder kann inzwischen seine Gedanken jedem mitteilen. Oder gefährdet die Allgegenwart des lauten Denkens unsere Demokratie? Wird Politik durch die sozialen Medien basisdemokratischer oder eher populistischer?
 
Diesen und vielen anderen Fragen sollen an diesem Abend gemeinsam nachgegangen werden.
 
Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch wird mit einem Impulsreferat in das Thema einführen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. Föderalismus- und Parteienforschung, Politikfeldanalysen, Fragen der gesellschaftlichen Integration und der politischen Auswirkungen der Digitalen Transformation. Sie lehrte an der LMU München, in den USA und an der Universität der Bundeswehr in München. Seit 2011 ist sie Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Die Moderation des Abends liegt bei Ursula Nusser, der langjährige Redaktionsleiterin des SWR2 Forum.

Donnerstag, 12. September 2019, 20 Uhr
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52
Anmeldung wird erbeten unter , Telefon 0781/82 2298 oder www.salmengespraeche.de
Veranstalter: Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg
Eintritt frei

Breisach: Tag des offenen Denkmals 2019

Das Blaue Haus beteiligt sich an dieser bundesweit größten Kulturveranstaltung mit einem Führungsprogrammund Konzert.

Programm:
– 14.00 –18.00 Uhr: Das Blaue Haus ist geöffnet
– 14.00 Uhr: Führung durch das Blaue Haus, über die Judengasse und den Synagogenplatz, Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz, Blaues Haus
– 16.00 Uhr: Führung über den Neuen jüdischen Friedhof am Isenberg, Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz, Blaues Haus
– 18.00 Uhr: Lesung mit musikalischer Bearbeitung: Etty Hillesum: Das denkende Herz. Die Tagebücher 1941-1943 im Rahmen des Jour fixe musical Ingeborg Waldherr (Lesung), Dimitris Pekas (Violoncello)

Sonntag, 8. September 2019, 14 – 18 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mahnmal am Münsterberg Breisach

Breisach: jour fixe musical – Ingeborg Waldherr macht ein Programm

Ingeborg Waldherr Lesung
Dimitris Pekas Violoncello
>Etty Hillesum: Das denkende Herz<
Die Tagebücher 1941-1943
Etty Hillesum war eine niederländische jüdische Slawistik- und Psychologiestudentin, die nach ihrer Deportation nach Auschwitz im Jahr 1943 dort umgebracht wurde. Eine Lesung mit musikalischer Bearbeitung

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Veranstaltungsübersicht Breisach 2019-20

Sonntag, 8. September 2019, 18 – 19 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden.  Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Zum Tag des offenen Denkmals wird die Offenburger Mikwe zur freien besichtigung geöffnet.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Sonntag, 8. September 2019, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei