Aufarbeitung der jüdischen Schicksale: Jürgen Studes Engagement

Sein historisches Interesse ist groß, insbesondere hat es sich Jürgen Stude aber zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der badischen Juden aufzuarbeiten. Der erste Vorsitzende des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim ist auf diesem Gebiet jedoch nicht nur ehrenamtlich tätig, sondern auch in seinem Berufsleben nahm die Erinnerungsarbeit großen Raum ein. Weiterlesen: 02-01-2022_Guller

Foto (Detail): Michael Bode (Stadtanzeiger)

Foto: Stadtarchiv Freiburg | Ingo Schneider | Bild-Nr.: 123663711

Freiburger Fußballvereine in der zeit des Nationalsozialismus. der Freiburger SC

Dem Totalitätsanspruch und der Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus konnte sich kein verein entziehen. Geprägt von Hitlers Ideologie der Gleichschaltung gab es für die meisten nur zwei Möglichkeiten: Anpassung oder Auflösung. Doch die Wege zur Gleichschaltung waren sehr unterschiedlich. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des zweiten Weltkriegs soll an ausgewählten (Freiburger) Beispielen beleuchtet werden, wie weit einzelne Vereine und Verbände ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus ausgearbeitet haben. Wie gut sind die versuche ihres Arrangements mit und ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus dokumentiert? Die Webtalks erzählen diese Geschichten und stellen „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann) zur Diskussion. Weitere Termine: 5144ff21_WebtalkFreiburgerVereineimNS

Foto (Detail): Stadtarchiv Freiburg | Ingo Schneider | Bild-Nr.: 123663711

Mittwoch, 26. Januar 2022, 20.15 Uhr
Mit: Uwe Schellinger, Historiker und Archivar des SC Freiburg
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung BW, Außenstelle FR
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Städtische Museen FreiburgVerbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
Virtueller Ort: Big Blue Button (Link hier)
Moderation: Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg & Jost Grosspietsch,Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü

Foto: Stadtarchiv Freiburg | Ingo Schneider | Bild-Nr.: 123663711

Starke Vereine, starke Demokratie? Wie sich Vereine und Verbände 2021 gegen menschenfeindliche Ideoligie einsetzen und Erinnerungsarbeit weiterentwickeln

Praxisberichte und Diskussionen aus dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“:

Dem Totalitätsanspruch und der Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus konnte sich kein verein entziehen. Geprägt von Hitlers Ideologie der Gleichschaltung gab es für die meisten nur zwei Möglichkeiten: Anpassung oder Auflösung. Doch die Wege zur Gleichschaltung waren sehr unterschiedlich. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des zweiten Weltkriegs soll an ausgewählten (Freiburger) Beispielen beleuchtet werden, wie weit einzelne Vereine und Verbände ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus ausgearbeitet haben. Wie gut sind die versuche ihres Arrangements mit und ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus dokumentiert? Die Webtalks erzählen diese Geschichten und stellen „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann) zur Diskussion. Weitere Termine: 5144ff21_WebtalkFreiburgerVereineimNS

Foto (Detail): Stadtarchiv Freiburg | Ingo Schneider | Bild-Nr.: 123663711

Mittwoch, 9. Februar 2022, 20.15 Uhr
Mit: Lan Böhm, Leiter des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, des Bundesminsteriums des Innern, für Bau und Heimat | Nico Schmift, Projektleiter bei den Naturfreunden Deutschlands, Landesverband Württemberg | Johanna Kramer, projektleiterin „Zusammenhalt im Sport“, Württembergischer Landessportbund e.V.
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung BW, Außenstelle FR
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Städtische Museen FreiburgVerbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
Virtueller Ort: Big Blue Button (Link hier)
Moderation: Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg & Jost Grosspietsch,Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü

BpB_Wanderausstellung "Abgesetmpelt"

Wanderausstellung der BpB: „Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten“

Über die Jahre hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney fast 1.000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, von denen eine Auswahl in der Wanderausstellung „abgestempelt“ dokumentiert ist. Die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Sie sind als historische Quellen zu verstehen, die als Gebrauchsgegenstände einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags, geprägt durch Vorurteile und Diskriminierungen, ermöglichen.

Weitere Informationen zur Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung sowie zu kommenden Ausstellungsorten finden Sie hier.

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Führung „Gurs 1940“

Die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipierte Ausstellung befasst sich mit dem Schicksal von tausenden Menschen, die am 22. und 23. Oktober 1940 in das Lager Gurs in Frankreich deportiert wurden. Viele fanden unter den katastrophalen Lebensverhältnissen im Lager den Tod, wenige konnten entkommen oder wurden gerettet. Die meisten aber wurden ab 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz gebracht und dort ermordet.

Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Sonntag, 12. Dezember 2021, 11 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
Kulturpause mit Marion Herrmann-Malecha
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
4 € + erm. Eintritt

 

ehemalige Synagoge Kippenheim

Ettenheim: Früher Standort der Synagoge

An der Stelle des ZG-Raiffeisen-Gebäudes stand einst die Synagoge. Über Jahrhunderte hinweg gab es in Rust immer jüdische Bürger, mehr als in den benachbarten anderen Gemeinden. Nachdem die alte Synagoge in der Klarastraße zu klein geworden war, erbaute die jüdische Gemeinde in den 1850er-Jahren das neue Gotteshaus in der Ritterstraße. Weiterlesen: lahrer-zeitung-16-12-2021

Wehmütige Erinnerungen an Offenburger Chanukkatage

Zum Schlusstag des jüdischen Chanukkafestes am Sonntag haben die evangelischen und katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg an die gemeinsame Verheißung von Gottes Licht in Judentum und Christentum erinnert. In ihrer Videobotschaft riefen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe), Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), Stephan Burger (Freiburg) und Frank Otfried July (Stuttgart) dazu auf, Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe zu setzen und verwiesen auf die zeitliche und inhaltliche Nähe von Chanukka und Advent. Zugleich würdigten sie die 1700-jährige jüdische Geschichte in Deutschland und bekannten sich zu der bleibenden Aufgabe, gegen
Diskriminierung und Antisemitismus einzutreten. Weiterlesen: 2021-12-07_Ortenau_Seite_25

Die einzige Heimkehrerin

Im Nonnenweierer Neubaugebiet Ziegelgarten wird eine Straße nach Jette Rosenberger benannt, wie nun der Ortschaftsrat Nonnenweier entschieden hat. Wer Jette Rosenberger war, darüber gab es in der Vergangenheit Nachforschungen – mit 71 Jahren wurde die Nonnenweierer Jüdin Jette Rosenberger von Nazis nach Gurs deportiert. Weiterlesen: 2021-12-06_Ortenau_Seite_21

Ein Zeichen der Hoffnung in Zeiten der Dunkelheit

Das jüdische Lichterfest wird auch in Freiburg begangen. Am Sonntag wurden zum Abschluss alle neun Kerzen des Chanukka-Leuchters der Israelitischen Gemeinde Freiburgs entzündet – als Zeichen von Hoffnung und Zuversicht in dunklen Zeiten, wie die Rednerinnen und Redner bei der Zeremonie auf dem Platz der Alten Synagoge betonten. Siehe auch: 2021-12-06_Freiburg_Seite_20

Auch in Emmendingenentzündete Rabbiner Yaak Yudokowsky am Sonntag zum Chanukka-Fest auf dem Emmendinger Schlossplatz die Lichter. Zahlreiche Gäste sowie Vertreter aus Politik und Kirchen verfolgten die Feier. Siehe auch: 2021-12-07_Emmendingen_Kaiserstuhl_Seite_16