jüdisches Museum Emmendingen

Emmendingen: Bebilderter Vortrag über Frauen in der Bibel

Dorothea Scherle spricht über Frauen in der hebräischen Bibel und stellt insbesondere Tamar, Debora, Jiftachs Tochter und Hanna in ihren zum Teil überraschenden Rollen vor. Es geht dabei um Kinderlosigkeit, List, Prophetie und natürlich den Sinn des Lebens. Der Vortrag steht allen Interessierten, Frauen wie Männern, offen.
Weitere Veranstaltungen zum Weltfrauentag in Emmendingen: Internationaler FrauenTag_2019_web

Donnerstag, 7. März 2019, 19 Uhr
Jüdisches Museum Emmendingen (Mikwe), Schlossplatz 7
Eintritt frei, Spenden erbeten

Vortrag in Emmendingen: „…Und lehrt sie eure Kinder, davon zu sprechen …“

Glaubensbekenntnis „Höre Israel“ werden Juden aufgefordert, die Worte G‘ttes an die Kinder weiter zu geben. Was sind „die Worte G‘ttes“ und wie sollen sie weitergegeben werden? Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Emmendingen erklärt in diesem Zusammenhang auch den hebräischen Ausdruck „Le Dor Wa Dor“, von Generation zu Generation, und welches religiöse Gedankengut damit verbunden ist.
Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Flyer_JüdischesLehrhaus 2019

Sonntag, 24. Februar 2019, 17 Uhr
Mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky
Jüdisches Museum Emmendingen (Mikwe), Schlossplatz 7
Eintritt frei, Spenden erbeten

Carola Grasse, Monika Miklis und Olga Maryanovska (nicht auf dem Bild) laden zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 3. September ein Foto: Georg Voß

EMMENDINGEN: „Le Dor Wa Dor“- von Generation zu Generation

Semester. Das Gemeinschaftsprojekt soll Begegnungs- und Lernort für Menschen mit Interesse am Judentum bieten und Anreize zum Austausch geben. „Kinder, Kinder – Le Dor Wa Dor“(dt. von Generation zu Generation), ist der Titel. Von Februar bis Juni finden die Termine statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erbeten. Weiterlesen:

Blaues Haus Breisach

Vortrag in Breisach – Musik zum Überleben

Unter extremen Bedingungen des Konzentrationslagers Theresienstadt komponierte, neben anderen Komponisten, Viktor Ullmann, Schüler von Schönberg, Orchesterwerke, Kammermusik, Klaviersonaten, eine Oper und Orchesterlieder. Vieles davon blieb lange in Archiven unentdeckt, bis 1989, 50 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges und 75 Jahre nach Beginn des ersten Weltkrieges, eine gemeinsame Veranstaltung der Baden-Württembergischen Musikhochschulen mit der Veranstaltung „Den Opfern der Gewalt“ bis dahin recht unbekannte Komponisten und deren Werke zurück in die Musikgeschichte und in das Bewusstsein der musikalischen Öffentlichkeit brachte. Bernhard Wulff, Professor an der Freiburger Musikhochschule, Dirigent und selbst Komponist, war einer der Mit-Initianten für diese historische Veranstaltung, die auch den Blick der Musikwissenschaft auf den Zeitraum 1933-45 verändern sollte. Er entdeckte Notizen zu Orchesterwerken Ullmanns und rekonstruierte dessen erste und zweite Sinfonie sowie seine Orchesterouvertüre. Diese Werke werden seither „in aller Welt“ gespielt und gehören zum Repertoire vieler großer Orchester. Sie sind damit wieder auf der Bühne –und nicht nur für Gedenktage der Betroffenheit. Bernhard Wulff berichtet in seinem Vortrag über diese Entdeckungen und über deren Entstehung in Theresienstadt.Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe:  2019_02_10_Jour-fixe-musical-4

Sonntag 10. Februar 2019, 18 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Namenswand_Blaues Haus Breisach_Ari Nahor

Breisach: „Sie sollen nicht vergessen“

Bereits zum 6. Mal haben Schüler der Breisacher Hugo-Höffler-Realschule gemeinsam mit dem Blauen Haus eine Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag als Ergebnis eines Projekttages gestaltet. Beginn der Präsentation war eine Fotomontage, die zum Blickpunkt in der Spitalkirche wurde: die von Deportierten gefüllte Bahnrampe von Auschwitz 1944 und das heutige Gelände der Gedenkstätte. Weiterlesen: 2019_02_02_Sie sollen nicht vergessen sein – Breisach – Badische Zeitung

Emmendingen: Seite aus dem vorgestellten Buch mit Noten des Liedes s'brennt in jiddischer Sprache

Emmendingen: Mordechai Gibirtig wurde in einer Biographie gewürdigt

Der Appell ist unmissverständlich. „Es liegt allein in euren Händen“ fordert Mordechai Gebirtig in seinem Lied „S‘brent“ die Beobachter eines Pogroms auf, nicht nur „mit verschränkten Händen zu stehen, zu gucken und zu gaffen“. Ein Appell, der nicht nur für die Menschen in Polen der 30er Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts gilt, als in einer Kleinstadt in der Nähe Warschaus Juden während eines Pogroms ermordet wurden und ein Lied, das zur inoffiziellen Hymne der jüdischen Widerstandkämpfer wurde. Die mahnende und auffordernde Stimme des jiddischen Poeten und Songwriters kling bis in die Gegenwart. Weiterlesen: Badische Zeitung_29.1.19 oder: