Aus aktuellem Anlass ist eine Ausstellung zum Chanukka-Fest im Jüdischen Museum in Emmendingen zu sehen. Die Präsentation zeigt anschaulich die verschiedenen Typen von Chanukka-Leuchtern, u.a. Exponate aus der Sammlung Karl Günther, Bräuche und Traditionen rund um den Kreisel und um ölhaltige Speisen, einen Gedichtband mit einer Widmung zur Erinnerung an die Chanukka-Feier des israelitischen Frauenvereins Emmendingen im Jahre 1924 und einem besonderen Kreisel, heb. Sevivon, der zum Exponat des Monats ernannt wurde. Dieser Sevivon ist 2010 von Jugendlichen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen im Rahmen ihres Religionsunterrichts angefertigt worden Auf jeder Fläche des Kreisels ist ein Stück Geschichte der jüdischen Gemeinde versteckt. Dafür interviewten sie auch den inzwischen verstorbenen Zeitzeugen und Mitbegründer der neuen jüdischen Gemeinde, Klaus Teschemacher. Die Jugendlichen wurden mit ihrem Werk beim Internationalen Wettbewerb „My story – Our story“ des Diaspora-Museums in Tel Aviv ausgezeichnet.
Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2019 zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Sonntag und Mittwoch von 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Jüdisches Museum Emmendingen, Schlossplatz 7
Eintritt frei, Spenden erbeten
Weitere Informationen unter juedisches-museum-emmendingen.de
Fotos: M. Miklis