Stadtarchivarin Regina Brischle erinnert daran, wie kurz vor und sogar nach dem Einmarsch der Franzosen noch KZ-Häftlinge und ehemalige Zwangsarbeiter in Offenburg ermordet wurden. Weiterlesen: OT_2.5.2020_Massaker an Zwangsarbeiter
Stadtarchivarin Regina Brischle erinnert daran, wie kurz vor und sogar nach dem Einmarsch der Franzosen noch KZ-Häftlinge und ehemalige Zwangsarbeiter in Offenburg ermordet wurden. Weiterlesen: OT_2.5.2020_Massaker an Zwangsarbeiter
Der US-Soldat George Allen entdeckte nach Kriegsende verkohlte Unterlagen des Nazi-Führungsstabs – ein Fund, der Geschichte machte. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_02052020_Seite_33 und badische_z_itung_lah_02052020_Seite_34 (1)
Der designierte Museumsleiter Wolfgang Reinbold erinnert in der OT-Serie zum Ende des Zweiten Weltkrieges an die Bombardierungen, die Offenburg am 27. November 1944 besonders heftig trafen – und die bis heute Auswirkungen haben. Weiterlesen: OT_29.4.2020_Serie 2.WK_Bombardierung
Als die Franzosen vor 75 Jahren in Südbaden einrückten, fanden sie eine Region vor, die wirtschaftlich am Boden lag. Die Luftangriffe auf Städte wie Freiburg, Breisach oder Kehl kosteten nicht nur unzählige Menschenleben, sondern zerstörten auch große Teile der Infrastruktur. Unter französischer Besatzung erholte sich die Wirtschaft nur langsam – und schleppender als in anderen Besatzungszonen. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_28042020_Seite_13 (1)
Gegen das Vergessen zu arbeiten wird umso wichtiger, da es bald keine lebenden Zeitzeugen und Zeitzeuginnen mehr gibt, die von Naziterror und Kriegsende berichten können. Es braucht andere Formen und Formate der Vermittlungs- und Erinnerungskultur. Historisch-politische Bildung soll nicht nur über die Vergangenheit aufklären, sondern auch zur aktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen politischen Entwicklungen anregen.
Dazu will diese virtuelle vierteilige Veranstaltungsreihe einen Beitrag liefern. Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe und Informationen: MaiWebtalk_75JahreKriegsende_Freiburgneu | zum virtuellen Ort geht es hier
Mittwoch, 6. Mai 2020, 20 Uhr c.t.
Mit: Prof. Dr. Thomas Schnabel, Direktor i.R., Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
zum virtuellen Ort hier: alfaview
Moderation: Jost Großpietsch, LAGG Baden-Württemberg | Prof. Dr. Michael Wehner, LpB Baden-Württemberg
Wegen der Corona-Pandemie abgesagt
Der Fachbereich Kultur erinnert an einen Sprengstoffanschlag der Wehrmacht am 4. Mai 1945, bei dem 114 bereits befreite sowjetische Zwangsarbeiter getötet wurden. Nur vier Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Herrschaft, detonierten in Gebäuden auf der ehemaligen Ihlenfeldkaserne (heute Kulturforum) mehrere Zeitminen. Die Namen der Toten sind unbekannt. Die Minen hatte die Wehrmacht bei ihrem Rückzug dort angebracht.
Der Fachbereich Kultur will mit einer stillen Gedenkfeier an dieses Verbrechen erinnern.
Montag, 4. Mai 2020, 12.30 Uhr
Kulturforum, Offenburg
Veranstalter: Fachbereich Kultur
Wegen der Corona-Pandemie auf den Spät-Herbst 2020 verschoben
Géraldine Schwarz schreibt mit ihrem Buch „Die Gedächtnislosen“ europäische Geschichte. Ihre hochaktuelle These: Das Erstarken rechtpopulistischer Strömungen in Europa lasse sich mit der statt gefundenen oder nicht-stattgefundenen Auseinandersetzung der einzelnen Staaten mit dem Zweiten Weltkrieg erklären. Zur Veranschaulichung verknüpft die in Frankreich aufgewachsene deutsch-französische Autorin ihre Familiengeschichte mit der großen Geschichte und stellt dazu ihr reiches Quellenmaterial in aufschlussreiche Zusammenhänge. „Die Gedächtnislosen“ ist ein sehr persönliches Werk der Erinnerungskultur. Mit beispielhafter Sorgfalt plädiert Géraldine Schwarz in ihrem Buch für eine Fortführung der Gedächtnisarbeit, um den völkischen und nationalistischen Tendenzen in Deutschland und in Europa entgegenzuwirken.
ursprünglich: Dienstag, 28. April 2020, 19 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Foyer
5 / 4 €
Veranstalter: Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein in Kooperation mit Museum im Ritterhaus, Landeszentrale für politische Bildung BW und Historischer Verein Offenburg e.V.
In den vergangenenWochen hat die Badische Zeitung einige Zeitzeugenberichte veröffentlicht, die sich mit der
Kriegszeit und dem Kriegsende des Zweiten Weltkriegs beschäftigten. In den folgenden Erinnerungen wird die
Zeit danach beleuchtet. Heute: Ein Bericht von Jutta Fichtner, die die Besetzung durch die Franzosen als kleines
Mädchen erlebte. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_28042020_Seite_17
Wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben
Das Offene Atelier Lahr ist ein Kunstprojekt von Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung. Es bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre individuellen schöpferischen Potentiale zur Entfaltung zu bringen. Im Unterschied zu kunsttherapeutischen Angeboten handelt es sich bei diesem Projekt um ein offenes Atelier, in dem sich die Künstlerinnen und Künstler selbst organisieren und sich frei betätigen. Das Atelier ist ein Raum, in dem künstlerisches Schaffen gleichwertig neben der Pflege von Kontakten und Beziehungen steht. Die dort geschaffenen Werke werden regelmäßig in Ausstellungen präsentiert, sie können auch gekauft oder gemietet werden.
Unterstützt und gefördert wird das Selbsthilfeprojekt vom Sozialpsychiatrischen Dienst Lahr und dem Verein „die Brücke – Hilfsgemeinschaft für Menschen in psychischer Not, Lahr e.V.“
Gruppenausstellung des Offenen Ateliers Lahr
Sonntag 3. Mai 2020, 11 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten
In der Presse-Serie zum Ende des Zweiten Weltkrieges beschreibt Stadtarchivarin Regina Brischle, wie Frauen mit dem Kriegsalltag zurecht kamen, berichtet aber auch, dass ihr Engagement für die NSDAP in der Nachkriegszeit oftmals „unter den Teppich gekehrt wurde“. Weiterlesen: OT_25.4.2020_Serie 2. WK_Frauen während NS