Der Nonnenweierer Nathan Rosenberger war Vorsteher der jüdischen Gemeinde Freiburg. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_06112020_Seite_19
Der Nonnenweierer Nathan Rosenberger war Vorsteher der jüdischen Gemeinde Freiburg. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_06112020_Seite_19
Die Veranstaltung wird auf Grund der Corona-Pandemie verschoben.
„Glücklich sind, die in Deinem Haus sitzen, immerwährend rühmen sie Dich, Sela.“ (PSALM 84,5)
1995 wurde die jüdische Gemeinde Emmendingen wiedergegründet. In diesem Jahr feiert sie ihren 25. Geburtstag mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm.
Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Flyer 25 Jahre Wiedergründung Jüdische Gemeinde EM
Vortrag und Synagogenführung mit Vortrag mit Monika Miklis M.A.
Sonntag, 15. November 2020, 19 Uhr
Emmendingen, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal, Eingang Schlossplatz
Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen und Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen
Eintritt frei, Spenden erbeten
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland die Synagogen in Brand gesetzt. Tausende jüdische Wohnungen und Geschäfte wurden verwüstet. Juden wurden verhaftet, misshandelt und getötet. In Offenburg zerstörten die Nationalsozialisten die damalige Synagoge im Salmen, zerschlugen die Einrichtung jüdischer Wohnungen und Läden und verschleppten zahlreiche jüdische Männer. Jährlich gedenkt die Stadt Offenburg am 9. November dieser schrecklichen Ereignisse.
Die Offenburger Arbeitsgruppe „9. November“ will trotz der Coronakrise und den damit verbundenen Einschränkungen auch in diesem Jahr möglichst viele Menschen erreichen. Daher wird es erstmals ein virtuelles Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht geben. Im Mittelpunkt stehen Stellungnahmen von Eva Mendelsson, eine der letzten Überlebenden der damaligen jüdischen Gemeinde Offenburgs, Oberbürgermeister Marco Steffens, Bürgermeister Hans-Peter Kopp u.v.a. Auch die jüdische Gemeinde Emmendingen/Ortenau meldet sich zu Wort.
Veröffentlicht werden die Beiträge am Montag, den 9. November auf den Social Media-Kanälen der Stadt Offenburg wie Facebook oder Instagram. Die Beiträge können geliked oder kommentiert werden. Gewünscht ist eine offene und faire Diskussion zu einem auch heute immer noch hoch aktuellen Thema. Der Fachbereich Kultur wird die Diskussion redaktionell betreuen.
Mittwoch, 9. November 2020
Veranstalter: Fachbereich Kultur
In diesem Jahr jährt sich die Deportation der badischen Juden nach Gurs zum 80. Mal. Bei einem Rundgang durch die stadtgeschichtliche Abteilung wird diese Geschichte anhand des bewegenden Schicksals der jüdischen Familie Cohn aus Offenburg nachvollzogen. Bis heute leistet die jüngste Tochter des Ehepaares Cohn, Eva Mendelsson-Cohn als Zeitzeugin, welche Gurs am eigenen Leib erlebt hat, einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen für die nachfolgenden Generationen.
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18.30 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
Anmeldung erforderlich unter
7 €
Die Veranstaltung muss auf Grund der steigenden Corona-Fall-Zahlen kurzfritig abgesagt werden. Über einen Nachholtermin wird zeitnah informiert (vermutlich im November).
„Glücklich sind, die in Deinem Haus sitzen, immerwährend rühmen sie Dich, Sela.“ (PSALM 84,5)
1995 wurde die jüdische Gemeinde Emmendingen wiedergegründet. In diesem Jahr feiert sie ihren 25. Geburtstag mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm. Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe: Flyer 25 Jahre Wiedergründung Jüdische Gemeinde EM
Im Zentrum des zweiten Vortrags der Veranstaltungsreihe stehen die ehemaligen Synagogen in Emmendingen und Freiburg unter historischen Gesichtspunkten betrachtet. Es sprichtder Historiker Markus Wolter M.A., Historiker.
Bei der Veranstaltung gelten die AHA Regeln.
Kontakt:
Der Termin muss kurzfristig abgesagt werden!
Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr
Emmendingen, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal, Eingang Schlossplatz
Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen und Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen
Eintritt frei, Spenden erbeten
Memorial anlässlich der 80. Jährung des Deportationstages
Ensemble Blaues Haus: Hansjacob Staemmler Klavier – Muriel Cantoreggi Violine – Panu Sundqvist Violonvcello
und Sibylle Mahni Horn
Werke in Solo-, Duo- und Triobesetzungen von Nikolai Roslavec, Olivier Messiaen, Paul Hindemith, Felix Mendelssohn Bartholdy
Damit Sie nicht vergeblich zum Veranstaltungsort kommen bitten wir Sie um Folgendes:
Melden Sie sich bitte im Vorfeld schriftlich an:
Schreiben Sie bitte, welche Veranstaltung Sie besuchen möchten und nennen Sie die Anzahl der Besucher die Sie anmelden möchten, bitte auch mit dem Hinweis, welche/wieviele Besucher aus der gleichen Wohngemeinschaft stammen. Einzelplätze stehen, der Bestuhlungsstruktur zufolge, nur in sehr beschränkter Zahl zur Verfügung. Senden Sie Ihre Anmeldung bitte rechtzeitig ab. Sie erhalten schnellstmöglich Antwort. Kommen Sie bitte nicht in „letzter Minute“ zur Veranstaltung, da wir und Sie beim Einlass und bei der Platzierung auf Abstandsregeln zu achten haben.
Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr (bis ca.20.15 Uhr)
Spitalkirche Breisach
Eintritt frei
Die öffentliche Deportation nach Gurs : Film- und Bilddokumente.
Der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller zeigt und kommentiert in seinem Vortrag das mittlerweile zahlreich vorliegende Foto- und Filmmaterial zur Deportation der badischen Juden am 22. Oktober 1940. Wer sind die Menschen, die die Deportation vor aller Augen im öffentlichen Raum organisieren, durchführen, bewachen und überwachen? Wer sind die Fotografen? Was dokumentieren sie? Die verschiedenen Blickwinkel der Opfer, der Täter, der Mittäter und der Zuschauer stellt er in den historischen Kontext und spiegelt sie im Licht des gegenwärtigen Wissensstands zur Deportation der badischen Juden.
Dr. Christoph Kreutzmüller ist Projektleiter der Ausstellung zum Thema Gurs, die das Haus der Wannseekonferenz in Berlin im Auftrag des Kultusministeriums BW vorbereitet und die 2021 vorgestellt wird.
Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten
Anmeldung erforderlich:
Der 80. Jahrestag der Deportation der badischen Jüdinnen und Juden kommt näher. Der Förderverein „Mahnmal“ lädt zu einer Gedenkfeier in Neckarzimmern ein. Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Weibischof Peter Birkhofer, ein Vertreter des Oberrates der Israeliten Badens und Katrin Hammerstein von der Landeszentrale für politische Bildung haben Ihre Teilnahme an der Gedenkfeier zugesagt. Wie jedes Jahr werden neu zum Mahnmal hinzugekommene Gedenksteine eingeweiht.
Wegen der Ansteckungsgefahr wird dieses Jahr auf einen „Empfang“ nach der Gedenkfeier verzichtet. 2020_08_20_Gedenken Gurs Neckarzimmern_Pfarrämter_ocred & Einladung Gedenkfeier für die Deportierten des 22.10.1940 am SO 18.10.2020, 14.00 h in Neckarzimmern
Sonntag, 18. Oktober 2020, 14 Uhr
Neckarzimmern
Das Gedenken an die Opfer der Deportation soll aber nicht nur in Neckarzimmern stattfinden. Alle badischen Kirchengemeinden werden gebeten, am Abend des 22. Oktobers 2020 der aus Baden verschleppten Jüdinnen und Juden im Rahmen einer Andacht zu gedenken. Gemeinden, die zugleich Deportationsorte sind, werden gebeten, die Namen der aus ihrem Ort Verschleppten zu verlesen – wenn möglich vor dem lokalen Mahnmalstein.
Zur Erinnerung an die letzten jüdischen Mitbürger Diersburgs hat die evangelische Kirchengemeinde zusammenmit demHistorischen Verein Hohberg eine bewegende Gedenkfeier veranstaltet. Die Juden waren am 22. Oktober 1940, vor genau 80 Jahren, aus ihrer Heimat vertrieben und einem ungewissen Schicksal ausgeliefert wurden, an dessen Ende in denmeisten Fällen der Tod stand. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_24102020_Seite_19 ,lahrer-zeitung-28-10-2020, 2020-10-20_BZ IM jüdischen Gasthaus feierten alle Diersburger & 2020-10-26 OT Gedenken an die Opfer von Diersburg
Die Kranzniederlegung in Emmendingen am 80. Jahrestag der Deportation jüdischer Mitbürger nach Gurs war ein gutes Symbol, Erinnerungskultur lebendig zu halten. Außerdem geht das virtuelle Gedenkbuch am 80. Jahrestag der Deportation von Juden nach Gurs an den Start. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_23102020_Seite_29
weitere Bilder: www.regiotrends.de