Blaues Haus Breisach

Breisach: Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur bietet das Blaue Haus Breisach wieder ein umfangreiches Programm an:
14.00 –17.00 Uhr: Das Blaue Haus ist geöffnet (bei Einhaltung der Hygienevorschriften; max. 10 Besucher)
14.00 Uhr: Führung durch das Blaue Haus, über die Judengasse und den Synagogenplatz, Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz
16.00 Uhr: Führung über den alten jüdischen Friedhof – neue Forschungen, Treffpunkt: Synagogenplatz
18.00 Uhr: Lesung mit Renate Obermaier und Heinzl Spagl – Nelly Sachs: Eli
Reservierungswünsche und Anmeldung bitte ausschließlich an

Sonntag, 6. September 2020, 14 – ca. 19.15 Uhr
Breisach, Rheintorstraße 3, Blaues Haus
Eintritt frei, Spenden erbeten

Offenburger Mikwe, Foto: M. Schaaf

Europäischer Tag der jüdischen Kultur in Offenburg: Freie Besichtigung der Mikwe

Ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal liegt in der Glaserstraße verborgen: ein jüdisches Ritualbad (Mikwe). Die Bauzeit ist immer noch umstritten, liegt aber in jedem Fall vor dem großen Stadtbrand von 1689. In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit.
Die Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen“ greift die folgenden drei Themenkomplexe auf
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Weitere Veranstaltungen zum Europäischen tag der jüdischen Kultur in Baden-Württemberg finden Sie auf der Gedenkstättenseite der Landeszentrale für politische Bildung BW.

Sonntag, 6. September 2020, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Eintritt frei
Bitte beachten Sie: es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften sowie Maskenpflicht

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Europäischer Tag der jüdischen Kultur

In diesem Jahr jährt sich der Europäische Tag der jüdischen Kultur zum 21. Mal. Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. und die Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. bieten mit freundlicher Unterstützung durch den Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen wieder zahlreiche Veranstaltungen an. Das Motto in diesem Jahr „Jüdische Reisen“: ETJK2020_Flyer

11 – 18 Uhr: Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen
11.30 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky – „Ein Rabbiner auf Reisen“, Teschemacher Saal
14 Uhr: Kurzführung zur jüdischen Geschichte mit Noemi Wertheimer und Carola Grasse; Treffpunkt Schlossplatz
15.30 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Monika Rachel Raija Miklis, M.A., Kuratorin des Jüdischen Museums und Dozentin am Jüdischen Lehrhaus Emmendingen – „Kunstobjekte im Gepäck – Exponate aus dem Jüdischen Museum Emmendingen erzählen die Geschichte ihrer Reise“, Teschemacher Saal
17:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Dr. med. Ursula Hellerich, Dozentin am Jüdischen Lehrhaus
Emmendingen – „Neuland – Reisen in die Diaspora mit neuen und neu erschienenen literarischen Texten von David Grossman, Sandra Lüpkes, Justin Steinfeld und Helen Wolff, mit einem Essay von Marion Detjen“, Teschemacher Saal

Sonntag, 6. September 2019
Jüdisches Museum Emmendingen, Schlossplatz 7 und
Teschemacher-Saal / Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11,
Eintritt frei, Spenden erbeten

Freiburg: Fast spurlos verschwunden

Das Foto aus den frühen 1930er-Jahren zeigt eine Familie auf dem Balkon ihrerWohnung in Freiburg. Das Haus in der Colombistraße 11 ist im November 1944 dem Luftangriff zum Opfer gefallen. Erna und Lilo Weil, ihre Mutter Karolina Weil-Lion und Schwester Mathilde Eichtersheimer, die auf dem Bild zu sehen sind, leben kurz vor Kriegsende schon seit Jahren nicht mehr in ihrem Haus in Freiburg. Denn die Familie ist jüdisch und flüchtete bis 1939 in die USA und nach England. Dort sowie in Australien leben heute die Nachfahren. Weiterlesen: badische_z_itung_fre_05092020_Seite_21

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Offenburger Salmengespräche mit Schäuble und Schulze

Mit dem Salmengespräch erinnert die Stadt Offenburg an die  Volksversammlung vom 12. September 1847. Mit den 13 Forderungen des Volkes wurde damals Deutschlands erster freiheitlich demokratischer Grundrechte-katalog proklamiert. Das diesjährige Salmengespräch findet am Dienstag, 22.September um 19 Uhr im Salmen statt: mit Wolfgang Schäuble und Ingo Schulze. Weiterlesen: BZ_2.9.2020_Salmengespräch 2020 und Offenblatt_5.9.2020

Foto: M. Miklis

Emmendingen: „Das Geld kommt wie gerufen“

Eine 5000-Euro-Spende der Lottogesellschaft soll für ein virtuelles Gedenkbuch über jüdische Emmendinger verwendet werden.

Ein virtuelles Gedenkbuch soll an das Schicksal von 551 Emmendinger Juden erinnern. Das ehrenamtliche Projekt, an dem die Waldkircher Journalistin und Diplom-Theologin Dorothea Scherle seit Monaten arbeitet, bekommt nun eine unerwartete Finanzspritze der Lotto-Gesellschaft Baden-Württemberg, die den jährlichen Museumspreis wegen des Corona-Lockdowns erstmals unter den nichtstaatlichen Museen verlost hat. Gewinner ist auch das Jüdische Museum. Weiterlesen: regiotrends , BZ-Online oder BZ_1.9.2020 (PDF)

Foto: Lotto-Maskottchen

Blaues Haus Breisach

Freiburg / Breisach: „Nur wenige kamen zurück“

Es gibt Überlegungen, eine Zugstrecke zwischen Freiburg und Colmar zu bauen. Dafür könnte die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Breisacher Bahnbrücke wieder errichtetwerden. Der Freiburger Bernd Hainmüller engagiert sich im Blauen Haus, einer jüdischen Gedenkstätte in Breisach, und hat zu der Geschichte der Brücke geforscht. Vor knapp 80 Jahren überquerten bei Breisach die erstenDeportationszüge mit badischen Juden den Rhein. Im Interview mitMax Schuler fordert Hainmüller, dass Planer die Geschichte berücksichtigenmüssten. Weiterlesen hier: badische_z_itung_fre_22082020_Seite_25 (1)