Foto: T. Klettner_Lichter gegen Dunkelheit

Der Offenburger Salmen wird in Gedenken an den Holocaust illuminiert

Die Stadt Offenburg beteiligt sich am bundesweiten Projekt „#LichtgegenDunkelheit“ und lässt den Salmen am Mittwoch, 27. Januar, von 17 bis 19 Uhr farbig erstrahlen. Die Initiative geht von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee- Konferenz aus. Beteiligt sind Einrichtungen aus der Bundesrepublik, NS-Gedenkstätten und Initiativen zum Gedenken an die NS-Opfer. Weiterlesen: OT_23.1.2021

Mittwoch, 27. Januar2021, 17-19 Uhr
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Orte der Demokratiegeschichte – der Offenburger Salmen

Seit 2002 ist der Salmen für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wurde seinerzeit durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau eingeweiht und erhielt als Kulturdenkmal nationaler Bedeutung quasi den Ritterschlag. Mittlerweile ist die Kultur- und Erinnerungsstätte als Ort der Demokratiegeschichte eingestuft worden. Seit 2015 wird in der Stadt Offenburg an dem Konzept gearbeitet. Die Einmaligkeit des Projektes hat auch die Wüstenrotstiftung erkannt und fördert das Vorhaben mit 15.000 Euro. Diese Summe fließt in ein Kunstwerk im öffentlichen Raum. Hier weiterlesen

Offenburg: Salmen, Foto: H. Braxmaier

Offenburg: Bundesprojekt würdigt den Salmen

Ein bundesweites Projekt ist auf die Kultur- und Erinnerungsstätte Salmen in Offenburg als Ort der Demokratiegeschichte aufmerksam geworden. Der Salmen erscheint jetzt auf einer Liste mit 100 Standorten, an denen die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Verein „Weimarer Republik“ die Liste auf einer Internetplattform veröffentlicht. Weiterlesen: BZ_21-11-2020_Salmen gehört zu Orte der Demokratiegeschichte

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Neueröffnung des Salmen zu den Heimattagen Baden-Württemberg

Auch um Zuschüsse vom Land zu bekommen, hat Offenburg seinen kommunalen Feiertag, der 2022 als Jubiläum „ 175 Jahre 13 Offenburger Forderungen nach demokratischen Grundrechten“ groß gefeiert werden soll, mit den Heimattagen Baden-Württemberg kombinieren können. Jetzt wurde das Programm dem Kulturausschuss vorgestellt. Wie schon zum 150-Jahrigen 1997 soll der Vorsitzende des Zentralrats der Juden nach Offenburg kommen und wie schon 2002 der dann amtierende Bundesprasident. Weiterlesen: BZ_9.12.2020_Kulturausschuss II

 

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Gedenken an NS-Opfer aus Lahr

Die Verschleppung aller badischen Juden jährte sich am 22. Oktober zum 80. Mal. Aus dem Amtsbezirk Lahr wurden damals 134 jüdische Einwohner ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. In dieser Serie werden NS-Opfer vorgestellt, die aus verschiedenen Gründen nicht nach Gurs kamen.
Weiterlesen: lahrer-zeitung-27-10-2020 , lahrer-zeitung-29-10-2020 (1), lahrer-zeitung-12-11-2020 (3), lahrer-zeitung-20-11-2020, lahrer-zeitung-02-12-2020

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Gedenkveranstaltungen und Recherchearbeiten im Herbst

Am 22. Oktober 1940 wurden 67 Juden aus Emmendingen ins Internierungslager Gurs deportiert. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Stadt und an das mit einer Kranzniederlegung gedacht wurde.
Anlässlich des 80. Jahrestages der verschleppung hat der Verein für jüdische Geschichte und Kultur auf einer Website ein digitales Gedenkbuch eingerichtet.
Weiterlesen:  Presse 28.10.20, Presse 11.11.20, und Presse 01.12.20