Emmendingen: Wiedereröffnung und Jubiläumsjahr 2022

Am Sonntag, den 6. März 2022, öffnet der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. nach einer vielwöchigen, pandemiebedingten Pause wieder die Museumstüren. „Mischenichnas Adar marbim beSimcha“ – dieser hebräische Vers passt wunderbar: „Wenn der jüdische Monat Adar eintritt, vermehren wir die Freude.“

Mit einer Wechselausstellung zum Purim-Fest eröffnen die Vereinsmitglieder außerdem das Jubiläumsjahr „25 Jahre Jüdisches Museum Emmendingen“.

Emmendingen: Eröffnung Wechselausstellung Chanukka mit Eröffnungsvortrag

Wechselausstellung „Das jüdische Chanukka-Fest und seine Leuchter“
Laufzeit: 11. Dezember 2022 bis 29. Januar 2023

„Chanukka“ ist das hebräische Wort für „Einweihung“. Jedes Jahr feiern Jüdinnen und Juden aus aller Welt am 25. Tag des jüdischen Monats Kislev das bei groß und klein sehr beliebte Fest. Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahre 164 v.d.Z. Der jüdische „Tag“ beginnt bei Einbruch der Nacht. Jeden Abend wird ein neues Licht auf dem Leuchter hinzugefügt, bis schließlich am achten Tag alle Lichter brennen. Dieses Jahr beginnt das achttägige Fest am Abend des 18. Dezember. Dann werden aufwändig und schlicht gestaltete, kleine und große, einfache und wertvolle Leuchter angezündet, die so genannnten achtarmigen „Channukiot“.

Das Fest erinnert an die Begebenheiten, die im Talmud, bei Flavius Josephus und in den Makkabäer-Büchern beschrieben sind: damals besiegten die jüdischen Makkabäer die Seleukiden, reinigten den Tempel, von Götzenbildern und etablierten wieder den traditionellen G‘ttesdienst im Jerusalemer Tempel. Acht Tage lang brannten die Lichter an der provisorisch aufgestellten Menora, dem siebenarmigem Leuchter, obwohl das einzig, erhaltene, kleine Krüglein nur koscheres Olivenöl für einen Tag fasste. Nach acht Tagen konnte neues Öl für den Dienst des Hohepriesters fertig gestellt werden und das Licht brannte weiter. An dieses Wunder erinnern heute die Lichter, die Zuhause, in der Synagoge oder draußen mit einem Behelfslicht angezündet werden. Dies wird auch in den Segenssprüchen deutlich, die vor und nach dem Anzünden gesprochen werden. Es sind besondere Lichter. Im Segensspruch nach dem Zünden heißt es „diese Lichter sind heilig, es ist nicht erlaubt, sie zu benutzen, sondern nur, sie anzuschauen, um G’ttes großen Namen zu danken.“

Heute zünden die Kinder gerne selbst gebastelte Leuchter, Chanukkiot, an. Sie können aus Holz, Glas, Lego oder Metall bestehen. Im Jüdischen Museum Emmendingen sind Menora- und Banktypen aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Erklärungen zu ölhaltigen Speisen, Schokoladen-Chanukka-Geld und die beliebten Kreiseln (Dreidel) zum Spielen runden die Ausstellung ab, die bis Ende Januar 2023 zu sehen ist.

Begleitend zum Ausstellungsbeginn am Sonntag, den 11. Dezember 2022 findet um 18.00 Uhr ein Vortrag über ZOOM statt. Die Kuratorin Monika Rachel Raija Miklis M.A. wird virtuell verschiedene Leuchter-Typen vorstellen und zum Fest informieren.

Weitere Details auf dem Flyer zur Ausstellung

Sonntag, 11. Dezember 2022, 18 Uhr
online per Zoom: Link oder per
Meeting-ID: 867 6614 2262
Kenncode: 731368
mit Kuratorin Monika Rachel Maija Miklis

Offenburg: Führung durch den Salmen

Der Salmen repräsentiert auf einzigartige Weise das Streben nach Freiheit und Demokratie und zugleich deren brutale Unterdrückung in einem einzigen Haus.
Im Jahr 1847 wurden hier, im Festsaal des damaligen Gasthauses „Zum Salmen“, die „13 Forderungen des Volkes in Baden“ verkündet – der erste freiheitlich-demokratische Grundrechtekatalog auf deutschem Boden. Wenige Jahrzehnte später, ab 1875, nutzte die jüdische Gemeinde Offenburg den ehemaligen Festsaal als Synagoge. 1938 verwüsteten und schändeten die örtlichen Nationalsozialisten den Gebetssaal in der Reichspogromnacht.

Der Salmen ist Zeitzeuge und Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Seine alten Mauern können nicht selbst von seiner wechselvollen Geschichte erzählen. Darum wollen wir das tun. Nach dem umfangreichen Umbau eröffnet der Salmen am 13. Mai als moderner Erlebnis- und Erinnerungsort seine Pforten wieder für die Öffentlichkeit. Mit seinem neuen Gesamtkonzept werden das Vergangene, aber auch dessen Verbindung zu unserer Gegenwart zugänglich gemacht. Neben einer Dauerausstellung macht eine 270°-Filmprojektion im historischen Saal die Geschichte des Hauses erlebbar; interaktive Angebote laden zur Beschäftigung mit aktuellen Fragen rund um Demokratie und Menschenrechte ein.

Sonntag, 27. November, 11.15 Uhr
Der Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
Führung mit Renée Hauser
Anmeldung erforderlich unter 0781 822701 oder per Mail an
9€

Offenburg: Vortrag „Erinnert – verdammt – vergessen – gefeiert?“

Die Erinnerungskämpfe um 1848/49 – Ein Vortrag des Museums im Ritterhaus in Kooperation mit dem Historischen Verein

Der Referent begibt sich auf den spannenden Weg zurück in 175 Jahre deutsche Geschichte und analysiert die Kämpfe um die Erinnerung an die Revolution von 1848/49. Er beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Wie bewerteten die Radikaldemokraten Friedrich Hecker, Gustav Struve (und seine Frau Amalie) sowie Amand Goegg nachträglich die Bedeutung der von ihnen initiierten Offenburger Versammlung von 1847? Wo verliefen die Konfliktlinien in der Erinnerung? Wer verstand sich überhaupt als Erbe von 1848/49? Wie beeinflussten politische Umbrüche, wie z.B. die Reichseinigung von 1871, die Bewertung der zurückliegenden revolutionären Ereignisse? Wie wurde das Wissen um die Kämpfe der demokratischen Revolutionärinnen und Revolutionäre an die nachfolgenden Generationen weitergegeben? Wie erinnerten sich Frauen an die Ereignisse? Der Referent stellt in seinem Vortrag die Stadt Offenburg in den Fokus, zieht aber immer wieder Vergleiche zu den revolutionären Zentren Berlin, Frankfurt und Rastatt.

Foto (Detail): Museum im Ritterhaus

Donnerstag 24.November 2022, 19.00 Uhr
Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10, Offenburg
mit Dr. Wolfgang M. Gall
Anmeldung bis zum Vortag 17 Uhr unter el. 0781 – 822577 oder per Mail an
Eintritt: 5/4 €

Emmendingen: Liederabend mit Werken von C. Goldmark und J. Brahms

Zwei Komponisten der deutschen Romantik – Carl Goldmark und Johannes Brahms in Wien und der Dichter Klaus Groth – ein Liederabend mit Klavier.

Dorothea Rieger singt Sopran, Markus Spranger spielt am Klavier verschiedene Werke der beiden befreundeten Künstler. Sowohl Johannes Brahms, den eine langjährige Freundschaft mit dem Dichter Klaus Groth verband, als auch Carl Goldmark vertonten Gedichte Klaus Groths.

Carl Goldmark (1830 – 1915) war ein ungarisch-österreichischer Komponist, Musiklehrer und Geiger jüdischer Herkunft. Zu Beginn der 1860er-Jahre war Goldmark in Wien als Bratschist eines jungen Streichquartetts tätig. Diesem Quartett übergab Johannes Brahms sein später mehrfach umgearbeitetes Streichquartett in f-Moll zur Probe. In dieser Zeit entwickelte sich zwischen Brahms und Goldmark eine Freundschaft, die in zahlreichen Ausflügen etwa nach Baden oder Klosterneuburg und in einer gemeinsamen Italienreise zum Ausdruck kam.

Johannes Brahms (1833 – 1897) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Zeit seines Lebens pflegte er Freundschaften mit Förderern und anderen Musikern, wie Joseph Joachim, Heinrich von Herzogenberg und nicht zuletzt mit Carl Goldmark.

Johannes Brahms aus Hamburg und den Dichter Klaus Groth (1819-1899) aus Kiel verband eine norddeutsche Künstlerfreundschaft. Brahms und Groth schätzten sich sehr und ihre Freundschaft dauerte vierzig Jahre bis zum Tode des Komponisten. Es war die einzige von Brahms‘ Freundschaften, die von Spannungen ungetrübt blieb.

Donnerstag, 24. November 2022, 19.00 Uhr
Teschemacher-Saal, Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Emmendingen
mit Dorothea Rieger (Sopran) und Markus Spranger (Klavier)
Kooperation des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. mit der Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Foto: Stadtarchiv Freiburg | Ingo Schneider | Bild-Nr.: 123663711

Web-Talk-Reihe: NS-Justiz in Freiburg

Die Web-Talk-Reihe startet in das Wintersemester 2022/23 mit dem Vortrag „NS-Justiz in Freiburg: Sondergericht, Reichskriegsgericht und Volksgerichtshof“. Dr. Thomas Kummle, Präsident des Amtsgerichts Freiburg a.D., präsentiert die Ergebnisse der historischen Forschung zur NS-Justiz in Freiburg.

Dem Totalitätsanspruch und der Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus konnte sich kein Verein entziehen. Geprägt von Hitlers Ideologie der Gleichschaltung gab es für die meisten nur zwei Möglichkeiten: Anpassung oder Auflösung. Doch die Wege zur Gleichschaltung waren sehr unterschiedlich. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs soll an ausgewählten (Freiburger) Beispielen beleuchtet werden, wie weit einzelne Vereine und Verbände ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus aufgearbeitet haben. Wie gut sind die Versuche ihres Arrangements mit und ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus dokumentiert? Die Webtalks erzählen diese Geschichten und stellen „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann) zur Diskussion.

weitere Termine: jeweils mittwochs, 20.15 Uhr
7. Dezember 2022, 25. Januar 2023, 1. Februar 2023
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Foto (Detail): Stadtarchiv Freiburg I Ingo Schneider I Bild-Nr.: 123663711

Mittwoch, 16. November 2022, 20.15 Uhr
mit Dr. Thomas Kummle
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung BW, Außenstelle FR
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Städtische Museen Freiburg, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
Virtueller Ort: Link zu Big Blue Button
Moderation: Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg; Jost Grosspietsch,Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü

Offenburg: Erinnern – aber wie? Gedenkveranstaltung zum 9. November

Erinnern – aber wie? Diese Frage stellt sich in jüngster Zeit immer häufiger, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus. Die schrecklichen Verbrechen des Holocaust haben sich ins Gedächtnis unserer Gesellschaft eingebrannt, und doch rücken sie zeitlich in immer weitere Ferne. In einer Zeit, in der überlebende Zeitzeug*innen immer weniger werden, wird es zunehmend wichtiger, die Erinnerung und das Gedenken präsent zu halten und Wege zu finden, auch nachfolgende Generationen damit anzusprechen und einzubeziehen.

Die Referentin Julia Wolrab, Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg, wird zum Thema „Erinnern – aber wie? Einblicke in die Entstehung des NS-Dokumentationszentrums Freiburg“ sprechen. Im Anschluss möchten wir mit Ihnen gemeinsam darüber diskutieren, welche Ansätze der Erinnerungskultur in Offenburg und in Deutschland sich anbieten, um das Erinnern zeitgemäß zu gestalten und nicht in Ritualen erstarren zu lassen.

Donnerstag, 10. November 2022, 19 Uhr
Der Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
Vortrag mit Dr. Julia Wolrab
Anmeldung per Mail an

Breisach: Gedenken an die Zerstörung der Synagoge und die Tage des Terrors im November 1938

Bürgermeister Oliver Rein der Stadt Breisach am Rhein und der Förderverein laden gemeinsam zum Gedenken an die Zerstörung der Synagoge vor 84 Jahren und die Tage des Terrors im November 1938 ein.

Donnerstag, 10. November 2022, 18 Uhr
Synagogenplatz Breisach

Im Anschluss findet im Blauen haus ein Konzert mit dem ukrainischen MusikerehepaarvLesia Rozhkova und Vitalii Rozhkov statt. Auf dem Programm stehen unter anderem John Williams, Theme from „Schindler’s List“, „Bulgar from Odessa“, „At the Rabbi’s Feast“, „Ich hob fiche zifeel lieb“ und weitere Stücke.

Im Anschluss an das Gedenken auf dem Synagogenplatz
Blaues Haus, Rheintorstraße 3 (ehemals Judengasse), 79206 Breisach
Eintritt frei, Spenden erbeten

Foto (Detail): Die brennende Synagoge, © Blaues Haus Breisach

Emmendingen: Rolf Weinstock – ein Holocaustüberlebender aus Emmendingen

Vor siebzig Jahren starb der Emmendinger Jude Rolf Weinstock, 32-jährig, an den Spätfolgen seiner KZ-Haft, die er zwischen 1938 und 1945 in den Lagern Dachau, Gurs, Drancy, Auschwitz und Buchenwald erlitten hatte. Als einziger seiner Familie überlebte er die rassenideologischen Verfolgungs-, Vertreibungs- und Vernichtungsmaßnahmen der Nationalsozialisten und war auch der einzige Überlebende eines Vernichtungslagers und des Todesmarsches nach Buchenwald, der 1945 noch einmal in seine Heimatstadt zurückkehrte. In den wenigen Lebensjahren, die ihm dort noch blieben, begründete der junge Familienvater die örtliche Erinnerungskultur gleichsam im Alleingang. Mit seinem Buch „Das wahre Gesicht Hitler-Deutschlands“, das 1948 veröffentlicht wurde, schrieb Rolf Weinstock einen der ersten Erinnerungsberichte über den Holocaust. Er wurde Leiter der Betreuungsstelle für die Opfer des Nationalsozialismus und war Gründungsvorsitzender des Kreisverbands der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). Bei der Übergabe des von ihm initiierten VVN-Mahnmals „Den Opfern des Nazismus 1933–1945“ am Bergfriedhof Emmendingen hielt Rolf Weinstock 1948 die Einweihungsrede. Als Beauftragter des Auschwitz-Komitees setzte er sich für die Restitution von NS-Verfolgten ein und arbeitete im Finanzamt Freiburg als Angestellter in der Abteilung Wiedergutmachung. Gedankt haben es ihm die wenigen überlebenden Opfer. In Freiburg und Emmendingen blieb Rolf Weinstock dagegen verfemt, wurde diffamiert und erhielt menschenverachtende, antisemitische Drohbriefe.
Der Vortrag rekonstruiert den Lebensweg eines Holocaust-Überlebenden aus Emmendingen, an den zu gedenken die Stadt und ihre Erinnerungskultur in der Verantwortung bleibt.
Das Buch von Rolf Weinstock wird nach der Veranstaltung zum Kauf angeboten.

Foto (Detail, bearbeitet): Stadtarchiv Emmendingen

Dienstag, 8. November 2022, 19.30 Uhr
Gemeindezentrum St. Bonifatius, Markgraf-Jacob-Allee 2, 79312 Emmendingen
mit Markus Wolter, M.A.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Freiburg: Abschlusspräsentation einer Projektreise der Nahost-AG nach Gurs

Mit ihrer Lehrerin Sandra Butsch und Rosita Dienst-Demuth, Leiterin der Geschichtswerkstatt, unternahm die Nahost-AG des Walter-Eucken-Gymnasiums Freiburg eine Reise nach Gurs, Standort des Internierungslagers der Nationalsozialisten im Süden Frankreichs. Die Reise war Teil des Projekts »Die Reise Mickeys von Gurs ins Hier und Jetzt – ein Comic wird fortgezeichnet«. Eine Vorbereitungsstation war das Blaue Haus Breisach.  Die Reise führte u.a. nach Paris, wo die Schüler*innen Sylvie Séror trafen.
Im Rahmen dieser Abschlusspräsentation der Gurs-Reise wird Sylvie Séror, ehemals Lehrerin und Mitarbeiterin des Mémorial de la Shoah, über ihre tragische Familienge schichte zwischen 1938 und 1945 sprechen.
Zu »Wort und Ton« kommt auch die deutsch-französische Musikerin Mélina Burlaud, die in Gurs von der Gruppe zum Thema Erinnern und Erinnerungskultur aus französischer Sicht befragt worden war. Frau Burland wird den Abend mit Melodien und Liedern aus dem Lager Gurs begleiten – eine Hommage an die Menschen, die dorthin deportiert worden waren. Die entstandenen Filme und Roadcasts der AG sind zu finden auf der Homepage der Schule

Foto (Detail): Jean Michel Etchecolonea

Mittwoch, 26. Oktober 2022, 19 Uhr
Gemeindesaal der Neuen Synagoge Freiburg, Nußmannstraße 14, 79098 Freiburg