Film Geschichte ganz nah

Geschichte ganz nah – eine Reise zu den Gedenkstätten meiner Heimat

Die junge Fil­me­ma­che­rin Daniela Schaf­fart ent­deckt wäh­rend eines Filmpro­jekts die NS-Gedenkstätten Süd­ba­dens, dar­un­ter auch das Blaue Haus in Breisach. Sie erkun­det diese beson­de­ren Orte, nimmt an Veranstal­tungen teil, spricht mit Akti­ven, mit Zeit­zeu­gen, Künst­le­rin­nen und Jugend­lichen und fin­det einen sehr persön­lichen Zugang zu die­sem schwie­ri­gen Teil der deut­schen Geschichte. Die Dokumentation von Daniela Schaffart wird im Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach gezeigt.

Dienstag, 27. 01. 2015
Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach

Das Geheimnis der Erlösung ist die Erinnerung. Lesung mit Musik

Anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz und des Gedenktags für alle Opfer der Nationalsozialisten, veranstaltet das Blaue Haus Breisach und der Verein „Für die Zukunft lernen e.V.“ sowie der Freundeskreis Oswiecim e.V. eine Lesung mit musikalischer Untermalung. Lesen wird die Modulgruppe der Hugo-Höfler-Realschule unter der Leitung von Regina Maußner. Für die musikalische Umrahmung sind Charlotte Waibel (Violoncello) und Felicitas Böhler-Lang (Klavier) zuständig.

Dienstag, 27. Januar 2015 um 19:00 Uhr
Blaues Haus in Breisach, Rheintorstr. 3 (ehemals Judengasse)

„Der leise, der deutsche, der schmerzliche Reim“ – Deutschjüdische Lyrik aus Czernowitz/Bukowina

Ein Vortrag von Professor Petro Rychlo aus Czernowitz
Professor Petro Rychlo, ukrainischer Germanist aus Czernowitz, spricht über die deutschsprachige Lyrik der Bukowina. Petro Rychlo ist einer der besten Kenner dieser einzigartigen literarischen Szene (Paul Celan, Rose Ausländer und viele andere). Seit den 90er Jahren ist Rychlo international hervorgetreten mit literaturwissenschaftlichen Arbeiten und im eigenen Land mit seinen bahnbrechenden Übersetzungen deutschsprachiger Lyrik und Prosa ins Ukrainische.

Sonntag, 25. Januar 2015 um 18 Uhr
Blaues Haus in Breisach, Rheintorstr. 3 (ehemals Judengasse)
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Eine Veranstaltung des Blauen Hauses mit der WOG Südbaden e.V. (West-Ost-Gesellschaft) , dem Förderverein Gedankendach e.V. und der Katholischen Fachhochschule Freiburg

Die lpb Baden-Württemberg berichtet über die Filmpremiere

Zur Premiere des Films “Geschichte ganz nah — Eine Reise zu den Gedenk­stät­ten in mei­ner Hei­mat” von Daniela Schaf­fart, war auch ein Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg anwesend. Die lpb hat das Filmprojekt finanziell gefördert und somit erst möglich gemacht. Nun erschien auf der Webseite der lpb in einem ausführlichen Artikel mit Eindrücken zum Film und der Premiere.

Nachlesen lässt sich das Ganze hier.

Vortrag: Drei Konzentrationslager in Haslach – 70 Jahre historische Aufarbeitung

Am 16. September 1944 wurde in Haslach ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet. Anfang Dezember 1944 kamen zwei weitere Nebenlager des Sicherungslagers Schirmeck dazu. Insgesamt wurden mehr als 1700 Lagerhäftlinge gezwungen die bestehenden Bergwerkstollen am ‚Vulkan‘ zu Produktionsstätten für die Rüstungsindustrie auszubauen. Mehr als 220 von ihnen überlebten diese Zeit in Haslach nicht. Weiterlesen

Literaturkonzert-Matinee zum 9. November 1918 – 1938 – 1989

Zum Gedenken an den 9. November veranstalten der Arbeitskreis 9. November, der Fachbereich Kultur & Kulturbüro  sowie die Stadt Offenburg eine Literaturkonzert-Matinee im Salmen:

Erzählende Prosa, Auszüge aus bedeutenden politischen Reden, Gedichte, Lieder und Instrumentalmusik der Zeit entwerfen ein historisches Panorama um den „deutschen Schicksalstag“ vom Beginn der ersten deutschen Demokratie (9. November 1918) bis zum Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. Im Zentrum steht das Gedenken an die Pogrome des 9./10. November 1938 mit Musik von Hans Krasa (1899 – 1944) und Victor Ullmann (1898 – 1944), die im Lager Theresienstadt komponiert wurde. Weiterlesen

Film Geschichte ganz nah

Film über den Gedenkstättenverbund feiert Premiere

Der im Rahmen einer Masterarbeit entstandene Film „Geschichte ganz nah – Eine Reise zu den Gedenkstätten in meiner Heimat“ von Daniela Schaffart, feierte am Montag, 30.09.2014 in der ehemaligen Synagoge in Kippenheim seine Premiere.

Daniela Schaffart findet in dem Film einen sehr persönlichen Zugang zur Geschichte des Judentums und des Nationalsozialismus in Südbaden. Weiterlesen

Auf den Spuren jüdischen Lebens: Ein Rundgang durch Schmieheim

SynaSchmieheimSchmieheim bildete als Rabbinatsitz bis zum Ende des 19. Jahrhunderts den religiösen Mittelpunkt der Ortenauer Judenschaft. Der Rundgang führt unter anderem vorbei an der ehemaligen Synagoge, dem Rabbinatshaus und der Mikwe (Ritualbad). Bei einem Gang über den jüdischen Friedhof lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Er ist der größte jüdische Friedhof in Südbaden und birgt über 2500 Gräber.

 

Eintritt frei
Treffpunkt vor der evangelischen Kirche in der Ortsmitte

Gedenkkonzert zum 70. Jahrestag von Ilse Weber

5.10.Mit einem Gedenkkonzert am Sonntag, 5. Oktober, um 17.00 Uhr erinnert der Förderverein „Ehemalige Synagoge Kippenheim“ an die 1903 geborene deutsch-tschechische Schriftstellerin Ilse Weber. Bereits mit 14 Jahren schrieb sie Märchen und kleine Theaterstücke für Kinder. Am 6. Februar 1942 deportierten die Nationalsozialisten Ilse Weber, ihren Mann Willi und den jüngsten Sohn Tomaš wegen ihrer jüdischen Abstammung von Prag aus in das Ghetto Theresienstadt. Den ältesten Sohn Hanuš konnte sie rechtzeitig nach Dänemark schicken, wo er heute noch lebt. In Theresienstadt war Ilse Weber als Oberschwester in der Kinderkrankenstube eingesetzt. Im Ghetto entstanden weitere Gedichte und Lieder, die sie dort vortrug und die vielen Menschen Trost spendeten. Am 6. Oktober 1944 wurde Ilse Weber im KZ Auschwitz-Birkenau gemeinsam mit ihrem Sohn Tomas ermordet, nachdem sie zuvor von ihrem Mann getrennt worden war. Willi Weber überlebte und rettete zahlreiche Manuskripte. Weiterlesen