Friedhof Schmieheim

Führung über den Friedhof in Schmieheim

Bei einem Gang über den Schmieheimer Friedhof lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Er wurde 1682 angelegt, als sich die ersten Juden wieder in der Region niederlassen durften. Er ist der größte jüdische Verbandsfriedhof (140 Ar) in Südbaden und birgt etwa 2500 Gräber.

Gutes Schuhwerk und Kopfbedeckung für die Männer sind erforderlich. Treffpunkt am Friedhof an der Straße nach Wallburg (Parkplatz an der Friedhofsmauer)

Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Donnerstag, 7. Mai, 17.00 Uhr
Treffpunkt: am Friedhof an der Straße nach Wallburg (Parkplatz an der Friedhofsmauer)

Kippenheim Kinder

Vortrag: Israelitische Kinder der Volksschule Kippenheim

Karl Kopp, Schulleiter i. R., Freiburg

Im Leben der Kippenheimer Volksschule ist deren Geschichte als badische „Simultanschule“ mit dem Schicksal ihrer jüdischen Kinder eng verwoben. Der Referent stellt die von ihm erarbeitete Liste der 218 israelitischen Schulkinder von 1886 bis 1938 in ihrem örtlichen Kontext dar bis hin zur Kommunalpolitik während des „Dritten Reiches“.

Eintritt frei, Spenden werden erbeten

Donnerstag, 21. Mai, 20.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, in Kippenheim/Ortenaukreis

Nonnenweier Synagoge

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Nonnenweier

Einen Kilometer außerhalb von Nonnenweier, auf einer kleinen Anhöhe an der Straße nach Kippenheim, liegt der Friedhof der früheren jüdischen Gemeinde Nonnenweier. Die ummauerte Grabstätte ist das wichtigste Zeugnis des einst regen jüdischen Lebens in der Riedgemeinde. Aus Nonnenweier stammt der bekannteste jüdische Ortenauer, Ludwig Frank. Der SPD-Politiker und Reichstagsabgeordnete ist Namensgeber für Schulen, Straßen und Plätze in und außerhalb Badens. Auch die Nonnenweier Grundschule trägt den Namen „Ludwig-Frank-Schule“ Ein Rundgang durch Nonnenweier eröffnet Einblick in das einstige jüdische Leben im Reiddorf Nonnenweier.

Treffpunkt: Rathaus in der Ortsmitte, Wittenweiererstraße 2

Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Donnerstag, 11. Juni, 18.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus in der Ortsmitte, Wittenweiererstraße 2

Jews in Jazz

Konzert Jews in Jazz

Rebekka Salomea Ziegler (Gesang) und Yannis Anft (Piano) spielen Eigenkompositionen, improvisieren, und interpretieren bekannte Jazzstandards und Kompositionen von jüdischen Musikern wie Lee Konitz, Avishai Cohen und André Previn.

Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Sonntag, 28. Juni 19.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, in Kippenheim/Ortenaukreis

Freiwillige in Jerusalem

Ein Jahr in Jerusalem

Ehemalige Freiwillige berichten über den Freiwilligendienst für junge Menschen in Ostjerusalem.
Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Donnerstag, 16. Juli, 19.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, in Kippenheim/Ortenaukreis

Studierende aus USA

Amerikanische Studierende zu Besuch

Studierende aus Virginia besichtigten die Ehemalige Synagoge Sulzburg

Der Professor Rob Leventhal kam Anfang März mit sieben Studierenden aus seinen Deutsch- und Geschichtskursen aus Williamsburg, Virginia, für eine 9-tägige Reise nach Deutschland. Unter dem Motto „Jewish Cultural and Social Pathways in the Upper Rhine Valley“ (Jüdische Gesellschaft und Kulturwege im oberen Rheintal) reiste die Gruppe von Basel über Sulzburg, Mainz, Speyer, Worms und Bacharach bis nach Köln.

Die Ehemalige Synagoge Sulzburg kannte Prof. Leventhal bereits aus Studienzeiten in Freiburg, als er durch einen Freund aus Berlin bei einer Wanderung im Schwarzwald darauf aufmerksam gemacht wurde. Weiterlesen

Screenshot aus dem Film

„Geschichte ganz nah“ im Kino & Gespräch mit der Filmemacherin

Neben dem Film „Das Bauhäusle – Einfach mehr als ein Studentenwohnheim“ über alternative Wohnformen wird der Film „Geschichte ganz nah — Eine Reise zu den Gedenkstätten in meiner Heimat“ (D 2014, 30 Min.) in Freiburg im Kommunalen Kino gezeigt. Die Filmemacherin Daniela Schaffart wird anwesend sein.

Inhalt des Films: Ein persönlicher Zugang zur Geschichte des Judentums und des Nationalsozialismus in Südbaden und eine Reise zu den Gedenkstätten in Haslach, Offenburg, Kippenheim, Emmendingen, Breisach und Sulzburg. Daniela Schaffart begegnet engagierten Menschen, Künstlerinnen, Jugendlichen, Schulklassen und Zeitzeugen.

Mehr Infos und Tickets bestellen unter: http://www.koki-freiburg.de/filme/5108/dokumentationen_von_daniela_schaffart

Montag, 23. März 2015, 20 Uhr
Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße 40 (Alter Wiehrebahnhof)

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Geschichte ganz nah – Eine Reise zu den Gedenkstätten – Filmvorführung & Gespräch mit der Filmemacherin

Die junge Filmemacherin Daniela Schaf­fart entdeckt während eines Filmpro­jekts die NS-Gedenkstätten Südbadens, darunter auch die Erinnerungsstätte Salmen in Offenburg. Sie erkundet diese besonderen Orte, nimmt an Veranstal­tungen teil, spricht mit Aktiven, mit Zeitzeugen, Künstlerinnen und Jugend­lichen und findet einen sehr persön­lichen Zugang zu diesem schwierigen Teil der deutschen Geschichte. Die Hochschule Offenburg hat einen schönen Artikel zum Projekt und der Filmvorstellung veröffentlicht, den man hier nachlesen kann.

Donnerstag, 28. Januar 2015, 19:30 Uhr
Museum im Ritterhaus / Saal, Eintritt frei