101 Nacht

5. Orientalische Sommerakademie: „101 Nacht“ Erzählkonzert

Die Orientalische Musik-Sommerakademie ist ein Forum zum Kennenlernen der arabischen Musikkultur und damit auch der andersartigen Lebensart. Den Teilnehmern soll eine Hilfestellung gegeben werden, sich diese andere neue Kultur-Welt zu erschließen.

Dies geschieht in den einzelnen Instrumentalworkshops in der Gruppe als auch im Einzelunterricht sowie dem gemeinsamen Erarbeiten eines Liedes. Darüber hinaus werden sich in Kleingruppen „Ensembles“ bilden und mit Unterstützung der Dozenten das Zusammenspiel praktizieren.

Kartenvorverkauf: Tourist-Information Sulzburg; Tel.: 07634-560040;  oder auf www.reservix.de

„101 Nacht“ Erzählkonzert
Lesung mit Musikbegleitung: Texte aus 101 Nacht erklingen eingebunden in die musikalischen Traditionen von Iran bis Andalusien. Im Vordergrund stehen andalusische Muwaschahat, persische Perkussion und die Kunst der arabischen Improvisation.

Sonntag, 6.9.2015, 19:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 20, Sulzburg

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Mechaje Ensemble Basel

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur: Konzert mit dem Mechaje Ensemble Basel

Das Mechaje Ensemble Basel ist eine aussergewöhnliche Musikformation, bestehend aus einem Gemischten Chor und einem Instrumentalensemble. Es kommt aus sehr verschiedenen Kulturkreisen und pflegt ein einzigartiges Repertoire mit Liedern in jiddischer, sephardischer und hebräischer Sprache, mit Klezmer- Roma- und zeitgenössischer Instrumentalmusik.

Das Konzert mit dem Mechaje Ensemble Basel ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins „Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e. V.“ und des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.

Sonntag, 6. September 2015, 16:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim

Film Geschichte ganz nah

Tag der Architektur: Filmvorführung „Geschichte ganz nah – Eine Reise zu den Gedenkstätten in meiner Heimat“

Die junge Filmemacherin Daniela Schaffart entdeckt während eines Filmprojekts die NS-Gedenkstätten Südbadens, darunter auch die Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Kippenheim e. V.. Sie erkundet diese besonderen Orte, nimmt an Veranstaltungen teil, spricht mit Aktiven, mit Zeitzeugen, Künstler_innen und Jugendlichen und findet einen sehr persönlichen Zugang zu diesem schwierigen Teil der deutschen Geschichte. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Filmemacherin statt. Der Film entstand mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung.

Sonntag, 13. September 2015, 17:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

ehemaliges Ritualbad

Rundgang durch Friesenheim auf den Spuren jüdischen Lebens

Die israelitische Gemeinde Friesenheim entstand im 18. Jahrhundert und verfügte über eine Synagoge und weitere rituelle Einrichtungen. Ein Rundgang durch Friesenheim eröffnet Einblick in das einstige jüdische Leben dieses alten Marktortes.

Treffpunkt und Einführung am Friesenheimer Rathaus

Donnerstag, 24. September 2015, 17:00 Uhr
Treffpunkt am Friesenheimer Rathaus
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

Friedhof Schmieheim

Führung über den jüdischen Friedhof Schmieheim

Bei einem Gang über den Schmieheimer Friedhof lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Er wurde 1682 angelegt, als sich die ersten Juden wieder in der Region niederlassen durften. Er ist der größte jüdische Verbandsfriedhof (140 Ar) in Südbaden und birgt etwa 2500 Gräber. An der Gestaltung der Grabsteine lässt sich die wechselhafte Geschichte der Ortenauer Juden ablesen. Von besonderer Bedeutung sind die in Stein gehauenen Symbole: sie vermitteln einen Eindruck vom religiösen Leben des Landjudentums, Bräuchen und Sitten.

Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Gutes Schuhwerk und Kopfbedeckung für die Männer sind erforderlich.

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 17:00 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg
Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Lahrer Ensemble in Kippenheim

Lahrer Ensemble: Konzert „WOrte“

Das „LAHRER ENSEMBLE“ beschäftigt sich seit vielen Jahren hauptsächlich mit freier Improvisation und neuerer Musik. Sascha ARMBRUSTER – Saxophone, Tobias KOPF – Kontrabass und Herbert SÖLLNER – Violine bilden die Stammbesetzung.

Häufig arbeiten die Musiker mit anderen Künstlern zusammen. Diesmal sind es Dietmar und Ralf KEMPF mit Videoinstallationen. Dabei geht es um die Interaktion von Bild, Text und Musik durch freie Improvisation und Komposition. Es werden Texte von Hans Arp und Franz Mon Verwendung finden.

Sonntag, 11. Oktober 2015, 17:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim

Die Deportation der Jüdinnen und Juden am 22. Oktober 1940

Am 22.10.2015 jährt sich zum 75. Mal die so genannte Wagner-Bürckel-Aktion, bei der über 6.000 Juden aus Baden und der Saarpfalz in das südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert wurden. Adolf Hitler unterstellte den Gauleitern Robert Wagner (Gau Baden) und Josef Bürckel (Gau Saarpfalz) nach der Eroberung Frankreichs am 2. August 1940 die Gebiete Elsass und Lothringen. Im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens mit Frankreich am 22. Juni 1940 wurde vereinbart, dass alle Juden aus den deutschen Besatzungsgebieten in das Landesinnere von Frankreich deportiert werden sollten. Bis Mitte September 1940 erreichten die beiden „Chefs der Zivilverwaltung das ehrgeizige Ziel, über 23.000 Juden und missliebige Franzosen aus diesen besetzten Gebieten nach Innerfrankreich zu deportieren.

Das nächste Ziel war, auf Anordnung des Führers, die Gaue Baden und die Saarpfalz „judenfrei“ zu machen. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 1940, zum Abschluss des jüdischen Laubhüttenfests Sukkot, wurde die jüdische Bevölkerung aufgefordert, sich innerhalb kurzer Zeit reisefertig zu machen. Sie wurden nach nur 2 Stunden aus ihren Wohnungen geholt, und zu den nächsten Bahnhöfen abtransportiert.

Im Vortrag wird aber nicht nur auf diese Deportation sondern auch auf das weitere Schicksal der 116 Personen aus den 8 Orten (Lahr, Altdorf, Ettenheim, Friesenheim, Kippenheim, Nonnenweier, Rust, Schmieheim) aus dem Landkreis Lahr und auf die heutige Erinnerungskultur eingegangen.

Norbert Klein in Kooperation mit dem Historischen Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldseckerland

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim

Konzert der Städtischen Musikschule Lahr

Zum 75. Jahrestag der Deportation der badischen Jüdinnen und Juden am 22. Oktober 1940, mit einer Einführung zur Geschichte der Deportation und der Schicksale der Deportierten (Jürgen Stude).

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim

Le Chajim in Kippenheim

Le Chajim – Klezmermusik in der Ehemaligen Synagoge Kippenheim

Feste im jüdischen Jahreskreis stehen im Mittelpunkt des Konzertes von „Le Chajim“. Ihre Klezmermelodien und jiddische Lieder gehen auf die freudigen und leidvollen Anlässe der Feiertage ein. Birgitta Scherhans wird den Besuchern die jüdischen Feste näher bringen: Vom Neujahrsfest: „Rosch ha Schanah“ über das Lichterfest: „Chanuka“ bis zum Trauertag: „Tischba-be-Aw“.

Sonntag, 13. März 2016, 17:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Sterbehilfedebatte und Palliativmedizin aus jüdischer Sicht

Vortrag und Gespräch mit Dr. med. Stephan Probst, leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Klinikum Bielefeld

Viele Menschen sind durch die aktuelle Sterbehilfediskussion verunsichert und spüren Ängste, wenn sie an ihr eigenes Lebensende oder das ihrer Angehörigen denken. Dabei geht es oft um Vorstellungen von Leid, Verlust der Autonomie und der Würde am Lebensende. Die sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft intensiv geführte Diskussion kann jedoch eine Chance sein, jetzt zu definieren, was für uns und in unserer heutigen Zeit „Sterben in Würde“ heißt. Zugleich sind wir aufgerufen, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass wir ohne Würdeverlust dem Tod entgegensehen können.

Dr. med. Stephan Probst, leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Klinikum Bielefeld und stellvertretender Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R. lädt interessierte Menschen dazu ein, jüdische Perspektiven auf das Ende des Lebens kennenzulernen und im Gespräch ethische, philosophische und halachische (religionsgesetzliche) Fragen zum Prozess des Sterbens in einem jüdischen Rahmen zu diskutieren.

Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V., Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. und Jüdisches Lehrhaus Emmendingen laden ein:

Montag, 27. Juli 2015, 19:30 Uhr,

Simon-Veit-Haus, Teschemacher-Saal, Emmendingen, Kirchstraße 11

Eintritt frei, Spenden erbeten