Wiedersehen mit Brundibar

Der Deutsch – Israelische Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. zeigt am Montag,  7. Sept. um 18:30 Uhr im Kino Kenzingen als Beitrag zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2015 unter dem Thema „Brücken“  einen Film, der Brücken schlägt zwischen Holocaust und Gegenwart, zwischen den Generationen, zwischen Jugendlichen aus schwierigen sozialem Milieu in sozialen Wohnprojekten in Berlin und der Theresienstadt – Überlebenden Greta Klingsberg, die damals dort in der Kinderoper Brundibar mitgesungen hat. Teile der im Lager aufgeführten Oper von Hans Kråsa waren im Nazi-Propaganda-Film „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ enthalten. Im September 1944 wurden alle Mitwirkenden nach Auschwitz deportiert.

Montag,  7. Sept. um 18:30 Uhr

im Kino Kenzingen, Eisenbahnstraße 49 A, Kenzingen

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Hoher Besuch im Jüdischen Museum Emmendingen

Anlässlich der 50-Jahrfeier zur Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland veranstaltete das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Staat Israel, dem Landkreis Emmendingen und der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung Esslingen am 29. und 30. Juni 2015 ein deutsch-israelisches Berufsbildungssymposium in Emmendingen:

http://www.regiotrends.de/de/schon-gelesen/index.news.275167.html

Emmendingen-Besuch

Deutsch-Israelisches Berufsbildungssymposium in Emmendingen – Von links: Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Kultusminister Andreas Stoch, Stef Wertheimer. Quelle: http://www.regiotrends.de/de/schon-gelesen/index.foto.275167.0.html

Eine Delegation mit hochrangigen Vertretern des Landes Baden-Württemberg und des Staates Israel waren in diesem Rahmen auch zu Besuch im Jüdischen Museum Emmendingen. Die drei Vorstandsmitglieder des Vereins für Jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V., Carola Grasse, Noemi Wertheimer und Monika Miklis, führten über den Schloßplatz und durch das Jüdische Museum bzw. das jüdische Ritualbad in Emmendingen.

Breisach Woche der Begegnung

Woche der Begegnung in Breisach – Zusatzprogramm

Woche der Begegnung 21. bis 24. Juni 2015  in Breisach
Zusatzprogramm am Donnerstag, 25. Juni 2015

Ganztägig, Abfahrt: 8 Uhr am ZOB Freiburg und 8.45 ab Museum Breisach Rheintorstr., Ankunft ca. 18 Uhr

Studienfahrt mit dem Bus zum CERD, dem Europäischen Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers beim ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof/Elsass in Frankreich

via Judengarten Mackenheim, dem ältesten jüdischen Friedhof im Elsass, wo die Gründerfamilien der Breisacher Juden im 17. und Anfang 18. Jh. bestattet wurden, evtl. Friedhof Rosenwiller

Verpflegung mitbringen

In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus Freiburg, Deutsch-Amerikanisches Institut

Teilnahmebeitrag  30,00 €

Anmeldung:

Hugo Gruener

Vortrag über Kreisleiter Hugo Grüner

Kreisleiter Hugo Grüner: Nationalsozialist, Fliegermörder, entkommener Straftäter

Edgar Baßler, M. A. und Clemens Hensler, BM. a. D. berichten.

Sa, 27. Juni 2015 um 19 Uhr

Ehemalige Synagoge Sulzburg

Breisach Woche der Begegnung

Woche der Begegnung in Breisach

Sonntag, 21. Juni 2015, 17:30 Uhr
Namensgebung Michael-Eisemann-Platz, Rheintorstr. 3 (ehemals Judengasse)
Anschließend Gedenken an die Deportation vor 75 Jahren, Synagogenplatz

Breisach Namensgebung Michael-Eisemann-Platz

Montag, 22. Juni 2015, 22 Uhr
„Wir sehen noch ihre Gesichter – ein Fenster zur Vergangenheit“
Portrait-Projektionen am Michael-Eisemann-Platz

Das komplette Programm der Woche der Begegnung vom 21. bis 24. Juni 2015 gibt es hier:  Weiterlesen

NS-Gedenkstätte Vulkan in Haslach

Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Vulkan in Haslach

Treffpunkt um 18:30 Uhr am ausgeschilderten „Waldseeparkplatz“ an der B 294 in Richtung Freiburg. Gemeinsame Fahrt zur Gedenkstätte. Mitfahrgelegenheit für Nichtmotorisierte kann organisiert werden.

An der Gedenkstätte Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit – Gelegenheit zum Lesen der Dokumentationstafeln.

Anmeldung erwünscht unter der Telefonnummer 07832 706-174 oder 07832 2105.

Mittwoch, 1. Juli, 18:30 – 20:45 Uhr
KZ-Gedenkstätte Vulkan in Haslach, Treffpunkt am ausgeschilderten „Waldseeparkplatz“ an der B 294 in Richtung Freiburg

Bildungspartnerschaft Kippenheim Rheinau

Bildungspartnerschaft des Anne-Frank-Gymnasiums Rheinau mit der Ehemaligen Synagoge Kippenheim

ÖFFENTLICHE AUFTAKTVERANSTALTUNG der Bildungspartnerschaft des Anne-Frank-Gymnasiums Rheinau mit der Ehemaligen Synagoge Kippenheim e.V.

Am Montag, 11.05. kommen erstmals öffentlich die Vertreter der neu entstandenen Bildungspartnerschaft zusammen, um im Rahmen des vom Kultusministeriums ausgeschriebenen Wettbewerbs „Menschenrechte in Baden-Württemberg – Schulpatenschaften mit Gedenkstätten nationalsozialistischen Unrechts“ diese Partnerschaft zu besiegeln.

Bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung stehen neben der feierlichen Enthüllung eines Schülerdenkmalentwurfs auch zwei Filmbeiträge zur Geschichte des Landjudentums in der Ortenau auf dem Programm.

Neben dem Film „Geschichte ganz nah – Eine Reise zu den Gedenkstätten in meiner Heimat“ von Daniela Schaffart wird das Ergebnis einer fünfköpfigen Schülergruppe gezeigt, die sich im Rahmen der AG Jüdischer Friedhof seit einem Jahr mit der jüdischen Regionalgeschichte von 1933-1945 auseinandergesetzt hat.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung am 11.05. ab 18.30 Uhr in der Mensa des Anne-Frank-Gymnasiums beizuwohnen!

Montag, 11. Mai, 18:30 Uhr
Anne-Frank-Gymnasium Rheinau, Gymnasiumstraße 10, 77866 Rheinau

Hintergrund zum Wettbewerb: Weiterlesen

Museumstag Emmendingen

Internationaler Museumstag 2015 in Emmendingen

11:00 – 17:00 Uhr    Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen

11:30 Uhr    Eröffnung des Internationalen Museumstags mit Karl Günther, Pfarrer i.R. und Monika Miklis,   M.A. Präsentation verschiedener Exponate zum Thema, die an diesem Tag die Dauerausstellung des Jüdischen Museums bereichern

14:00 Uhr    Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky, Jüdische Gemeinde Emmendingen „Jerusalem, Stadt des Friedens – Stadt der Religionen“ 

15:30 Uhr    Vortrag und Gespräch mit Monika Miklis, M.A., Dozentin am Jüdischen Lehrhaus Emmendingen „Darstellungen Jerusalems in der jüdischen Kunst“

Bewirtung mit koscherem Wein, Sekt und Challa (Zopfbrot zu den jüdischen Feiertagen)

Eintritt frei – Spenden erbeten 

Der Flyer kann hier als PDF heruntergeladen werden: InternationalerMuseumstag2015

Sonn­tag, 17. Mai, 11 – 17 Uhr
Jüdisches Museum Emmendingen, Schlossplatz 7, 79312 Emmendingen

Gurs

Zeichnungen von KZ-Häftlingen – authentische Zeugnisse der Erinnerung

Vortrag und Gespräch mit Monika Miklis M.A., Dozentin am Jüdischen Lehrhaus Emmendingen

Im Mittelpunkt stehen Zeichnungen von namentlich bekannten und unbekannten Häftlingen aus den Konzentrationslagern Buchenwald, Theresienstadt und Gurs: Künstlerische Zeugnisse, die in den Lagern versteckt und nach der Befreiung entdeckt wurden. Sie sind eine wahrhaftige Form des Zeugnisses von Ermordeten und Überlebenden für das unvorstellbare Grauen und die Menschheitsverbrechen der NS-Diktatur. Sie sollen den nachfolgenden Generationen ein Zeichen der Erinnerung, der Mahnung und des Gedenkens sein. Sie fordern zur Reflexion und Auseinandersetzung auf, auch darüber, wie sich die Zivilgesellschaft heute gegenüber Menschheitsverbrechen und Angriffen gegen die Menschenrechte verhält. Eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkjahres 2015: 75 Jahre Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden nach Gurs, 70 Jahre NS-“Euthanasie“-Verbrechen in Baden-Württemberg, 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 10. Mai, 11:30 Uhr
Simon-Veit-Haus, Teschemacher-Saal, Kirchstraße 11, Emmendingen

Erich Muehsam

Vortrag: Erich Mühsam, Dichter und Anarchist

Erich Mühsam, Dichter und Anarchist (6. April 1878 Berlin – 10. Juli 1934 KZ Oranienburg)

vorgestellt von Ursula Kurze (Dresden) und Ruben Frankenstein (Freiburg)

Erich Mühsam wurde in Berlin als Kind jüdischer Eltern geboren und wuchs in Lübeck auf. Seine schriftstellerische Neigung fiel bereits in der frühen Jugend auf. Als revolutionärer Lyriker und Dramatiker propagierte Mühsam einen gewaltlosen Anarchismus und kämpfte in seinen Schriften für die Freilassung politischer Gefangener. Dafür geriet er selbst wiederholt in den Kerker. Der maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligte politische Aktivist wurde 1919 als „treibendes Element“ zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, von denen er fünf Jahre absaß. In der Nacht des Reichstagsbrandes wurde Erich Mühsam 1933 von der Gestapo verhaftet und im KZ Oranienburg interniert. Am 10. Juli 1934 wurde er von der dortigen SS – Wachmannschaft grausam zu Tode gefoltert, nachdem er sich standhaft geweigert hatte, das Horst-Wessel-Lied zu singen.

Eintritt 6 €

Donnerstag, 23. April 2015, 19:30 Uhr

Simon-Veit-Haus, Teschemacher-Saal, Emmendingen, Kirchstraße 11