Europäischer Tag der jüdischen Kultur in Emmendingen

Jüdisches Museum, Schlossplatz 7, 11.00–18.00 Uhr
Tag der offenen Tür mit zahlreichen Vorträgen und Führungen
Flyer mit detailliertem Programm hier herunterladen (ETKJ2016_Flyer_Emmendingen.pdf)

Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, 12.00–18.00 Uhr
Koscherer Wein und Sekt, Kaffee und Kuchen, Challa (Zopfbrot zu den jüdischen Feiertagen)

Synagoge, Landvogtei 11, 14.00 und 16.00 Uhr
Synagogenführung mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky

Altes Rathaus, Bürgersaal, Marktplatz 1
19.00 Uhr Konzert des Galil-Trios: „Heute Abend: Die Welt von Gestern!“

Pressehinweise: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26343
http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/so-wird-der-europaeische-tag-der-juedischen-kultur-in-emmendingen-begangen

Sonntag, 4. September 2016
Emmendingen
Eintritt frei, Spenden erbeten

Die Sprache der Juden in Baden

Um „Ramsch“, „flötengehen“, „dibern“ …. das sind Hebraismen, also Wörter, die auf einen hebräischen Ursprung zurückzuführen. Von diesen gibt es auch in Südwestdeutschland zuhauf. Um 1900 gab es nur noch wenige Sprecher der „jiddischen Vollmundart“. Reste des Jiddisch waren allerdings in den Landjudengemeinden noch überall zu finden. Diesem Idiom, das sich im Spannungsfeld von Westjiddisch, Alemannisch und regionalem Hochdeutsch bildete, wird im Vortrag von Friedel Scheer-Nahor, Geschäftsführerin der „Muettersproch-Gsellschaft“ in Freiburg, auch mit Hilfe von Tonaufnahmen, nachgespürt.

Sonntag, 4. September 2016, 17.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, Kip­pen­heim
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

Lesung aus „Bagdad. Erinnerungen an eine Weltstadt“

Lesung mit Najem Wali, Irak/Deutschland aus seinem jüngsten Roman „Bagdad. Erinnerungen an eine Weltstadt“, anschließend Gespräch.

Lesung im Rahmen der Orientalische Musik – Sommerakademie Sulzburg
Nähere Infos, weitere Konzerte und Workshops hier im Flyer zum Herunterladen (Sulzburg2016ProgrammOrientSommerak.pdf)

So. 4. Sept, 19 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Sulz­burg, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulz­burg
Tickets und mehr Infos unter: http://shop.oriental-music-summeracademy.de/

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Als die Zuwanderer kamen – Die Neugründung der Jüdischen Gemeinde Emmendingen 1995

Vortrag von Klaus Teschemacher, Mitbegründer der neuen Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.

Der Mitbegründer und ehemalige Geschäftsführer der neuen Jüdischen Gemeinde Emmendingen berichtet von seinen Erfahrungen beim Wiederaufbau der Gemeinde. Die Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion Anfang der neunziger Jahre und ihre Integration in die Gesellschaft der BRD stellte eine enorme Herausforderung sowohl für die damalige jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik wie auch für die Zivilgesellschaft dar. Die vorbildlichen Integrationsbemühungen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen wurden im September 1999 mit der Überreichung des Karl-Kübel-Preises für beispielhafte Familieninitiativen in religiösen Gemeinden in der Frankfurter Paulskirche gewürdigt. Der Aufbau der Jüdischen Gemeinde Emmendingen, Lebenswerk des Ehepaares Teschemacher, fand bundesweit hohe Anerkennung. Das Land Baden-Württemberg ehrte das Ehepaar Teschemacher für sein herausragendes Engagement im November 2012 mit der Verleihung der Staufermedaille in Gold.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „300 Jahre jüdisches Leben in Emmendingen 1716 – 2016“ hier als PDF herunterladen:
300 Jahre Jüdisches Leben in Emmendingen

Sonntag, 3. Juli 2016, 11:30 Uhr
Emmendingen, Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal
Eintritt frei, Spenden erbeten

Vortrag „Die Armenierfrage in der Türkei“

Sibylle Thelen stellt ihr Buch „Die Armenierfrage in der Türkei“ und aktuelle Forschungsansätze zum Völkermord an den Armeniern vor. Sie geht der Tradition des Vergessens und Verdrängens nach und erzählt vom Interesse der Enkel, die Geschichte der Großeltern zu erzählen.

Montag, 6. Juni 2016, 20:00 Uhr
Blaues Haus in Brei­sach, Rhein­tor­str. 3 (ehemals Judengasse), 79206 Breisach

Hiersein – Dasein – Dortsein – Fortsein

Jüdische Exilserfahrung von Babylonien bis Baden
Eine Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge Sulzburg

Vernissage am Mittwoch, den 1. Juni 2016, 18.00 Uhr

Begrüßung:
Dirk Blens, Bürgermeister Sulzburg
Prof. Dr. Gabrielle Oberhänsli-Widmer, Judaistik
Prof. Dr. Regine Pruzsinszky, Altorientalische Philologie
Musik:
Clara und Theresa von Bibra, Damaris Armbruster (Gesang und Harfe)

Dauer der Ausstellung: 2. bis 30. Juni 2016
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei

Einladung zur Vernissage als PDF

Mittwoch, den 1. Juni 2016, 18.00 Uhr Vernissage
Ehemalige Synagoge Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulzburg
Anschließend Empfang im Rathaus