Breisach: Ausstellung „Biografien – Biographies“

Im Rahmen des Biografie-Projekts von „Brücke für die Zukunft – Pont pour l’avenir“ ist eine Wanderausstellung entstanden, die nun auch im Rathaus Breisach zu sehen ist. Interessierte und Schülergruppen sind herzlich zur Besichtigung eingeladen. Lehrkräfte erhalten beim Team des Blauen Hauses auf Anfrage ein Quiz zur Ausstellung.
Kontakt:

Ausstellungsflyer:

04.12.2025 bis 29.01.2026
Rathaus Breisach,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach

Breisach: Ausstellung „Gerald Schwab. Aus Deutschland 1940 vertrieben, mit der US-Army 1944 zurückgekehrt“

Unsere Mitglieds-Gedenkstätte, das „Blaue Haus“ in Breisach, lädt zur gemeinsamen Ausstellung des Museums für Stadtgeschichte Breisach und des Blauen Hauses ein. Diese widmet sich Gerald Schwab, der vor 100 Jahren als Gerhard Abraham Schwab in Freiburg geboren wurde. Seine familiären Wurzeln führen nach Breisach, wo seine Mutter Paula Kleefeld und sein Vater David Schwab geboren wurden und aufgewachsen sind. Der Familie gelang die Flucht in die USA. Von dort kehrte Gerald Schwab 1945 zurück nach Deutschland, um mit der US-Army für die Befreiung Europas von den Nationalsozialisten zu kämpfen. Als nur 20Jähriger wurde er Übersetzer bei den Nürnberger Prozessen bevor er ein Universitätsstudium antrat und später im diplomatischen Dienst der USA stand.

In den Jahren 1945 und 1946 besuchte er die Heimatstadt seiner Eltern und dokumentierte die Zerstörung Breisachs.
Die Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte Breisach zeigt seine eindrucksvollen Fotografien und widmet sich ebenso den familiären Wurzeln und dem Leben Gerald Schwabs.

Das Team des Blauen Hauses ist dankbar, dass Gerald Schwab ihm Fotos und Dokumente anvertraut hat, die er auch mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC geteilt hat. Seit 2003 unterstützte er die Bemühungen, das Blaue Haus zu einer Gedenk- und Bildungsstätte aufzubauen.

Die Ausstellung läuft bis zum 8. April 2026.

Der Flyer mit dem Begleitprogramm:
Schwab_richtig

07.12.2025 bis 08.04.2026
Museum für Stadtgeschichte,
Rheintorplatz 1, 79206 Breisach

Breisach: Ausstellungseröffnung „Gerald Schwab. Aus Deutschland 1940 vertrieben, mit der US-Army 1944 zurückgekehrt“

Unsere Mitglieds-Gedenkstätte, das „Blaue Haus“ in Breisach, lädt zur gemeinsamen Ausstellung des Museums für Stadtgeschichte Breisach und des Blauen Hauses ein. Diese widmet sich Gerald Schwab, der vor 100 Jahren als Gerhard Abraham Schwab in Freiburg geboren wurde. Seine familiären Wurzeln führen nach Breisach, wo seine Mutter Paula Kleefeld und sein Vater David Schwab geboren wurden und aufgewachsen sind. Der Familie gelang die Flucht in die USA. Von dort kehrte Gerald Schwab 1945 zurück nach Deutschland, um mit der US-Army für die Befreiung Europas von den Nationalsozialisten zu kämpfen. Als nur 20Jähriger wurde er Übersetzer bei den Nürnberger Prozessen bevor er ein Universitätsstudium antrat und später im diplomatischen Dienst der USA stand.

In den Jahren 1945 und 1946 besuchte er die Heimatstadt seiner Eltern und dokumentierte die Zerstörung Breisachs.
Die Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte Breisach zeigt seine eindrucksvollen Fotografien und widmet sich ebenso den familiären Wurzeln und dem Leben Gerald Schwabs.

Das Team des Blauen Hauses ist dankbar, dass Gerald Schwab ihm Fotos und Dokumente anvertraut hat, die er auch mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC geteilt hat. Seit 2003 unterstützte er die Bemühungen, das Blaue Haus zu einer Gedenk- und Bildungsstätte aufzubauen.

Einladungsflyer:

Sonntag, 07.12.2025
11:30 Uhr
Museum für Stadtgeschichte Breisach
Rheintorplatz 1, 79206 Breisach

Breisach: Wanderausstellung „…Von der Bevölkerung kaum wahrgenommen“

Diese Ausstellung nimmt Sie mit an acht Orte der Massendeportationen von jüdischen Menschen am 22. Oktober 1940. Vor 85 Jahren wurden in 138 Gemeinden mehr als 5.600 jüdische Badener verhaftet, enteignet, zu Sammelpunkten gebracht und in sieben Züge gezwungen. Die Züge wurden nach Freiburg geleitet und von dort über die Rheinbrücke bei Breisach. Das Ziel der Züge war die Demarkationslinie zwischen dem besetztem Frankreich und der „unbesetzten Zone“; nach einer mehrtägigen strapaziösen Reise fanden sich die Menschen im Lager Gurs am Nordrand der Pyrenäen wieder. Damit war jüdisches Leben in Baden fast fünf Jahre lang ausgelöscht. Die Ausstellung zeigt alle bis heute bekannten Fotos.

Ausstellungsflyer:
Flyer Deportationsfotos deutsch

21. September bis 24. Oktober 2025
09 – 18 Uhr
Münster St. Stephan Breisach,
Münsterplatz 2, 79206 Breisach

Radtour zu den jüdischen Gedenkstätten zwischen Emmendingen und Breisach

Bei einer ganztägigen Radtour erkunden die Teilnehmenden Erinnerungsorte im Breisgau und Kaiserstuhl mit ihrer jüdischen Geschichte und ihren Erinnerungszeichen. Die Tour startet in Emmendingen am Schlossplatz 7 mit einer Führung durch den Lern- und Bildungsort Jüdisches Museum Emmendingen mit der restaurierten denkmalgeschützten Mikwe (Jüdisches Ritualbad). Vorbei an den Erinnerungszeichen in Eichstetten und Ihringen führt die Tour in die Europastadt Breisach. Nach der Mittagspause steht eine Führung durch die Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein auf dem Programm: Das Blaue Haus in der Rheintorstraße 3, der ehemaligen Judengasse. Das Programm klingt mit einer Kaffeepause im Garten des Blauen Hauses aus. Die Rückfahrt erfolgt nach Absprache individuell oder gemeinsam mit dem Rad oder dem ÖPNV (S1 Richtung Freiburg, S5 Richtung Riegel-Malterdingen).
Eine Kooperationsveranstaltung der vhs Nördlicher Breisgau mit dem Jüdischen Museum Emmendingen und dem Blauen Haus Breisach.

Zur Anmeldung bei der VHS Nördlicher Breisgau

Sonntag, 5. Oktober 2025 (Erstatztermin bei Schlechtwetter: 12. Oktober 2025)
09:30 Uhr
Jüdisches Museum Emmendingen,
Schlossplatz 7, 79312 Emmendingen
Teilnahmegebühr: 15€

Breisach Eröffnung der Ausstellung „… von der Bevölkerung kaum wahrgenommen“

Diese Ausstellung nimmt Sie mit an acht Orte der Massendeportationen von jüdischen Menschen am 22. Oktober 1940. Vor 85 Jahren wurden in 138 Gemeinden mehr als 5.600 jüdische Badener verhaftet, enteignet, zu Sammelpunkten gebracht und in sieben Züge gezwungen. DIe Züge wurden nach Freiburg geleitet und von dort über die Rheinbrücke bei Breisach. Das Ziel der Züge war die Demarkationslinie zwischen dem besetztem Frankreich und der „unbesetzten Zone“; nach einer mehrtägigen strapaziösen Reise fanden sich die Menschen im Lager Gurs am Nordrand der Pyrenäen wieder. Damit war jüdisches Leben in Baden fast fünf Jahre lang ausgelöscht. Die Ausstellung zeigt alle bis heute bekannten Fotos.

Zur Eröffnung spricht Dr. Christiane Walesch-Schneller, Blaues Haus Breisach

Ausstellungsdauer: 21. September bis 24. Oktober 2025

Sonntag, 21. September 2025
16:00 Uhr
Münster St. Stephan,
Münsterplatz 2, 79206 Breisach

Breisach: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet am 7. September 2025 gleichzeitig in rund dreißig Ländern statt.

Das Motto lautet in diesem Jahr: „People of the Book“. Auch zahlreiche Orte in Baden-Württemberg und im Elsass haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

An beiden Rheinufern zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindung mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Über die Jahrhunderte hinweg gab es eine wechselseitige Bereicherung in vielen Lebensbereichen. Das Blaue Haus beteiligt sich wie jedes Jahr an dieser Veranstaltung.

PROGRAMM:

11–12 Uhr
Visite guidée de la Blaues Haus et des expositions – auf Französisch

12–13 Uhr
Führung Alter Jüdischer Friedhof
Treffpunkt: Michael-Eisemann-Platz. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

14–15 Uhr
Visite guidée de la Blaues Haus et des expositions – auf Französisch

15–16 Uhr
Führung Neuer Jüdischer Friedhof
Treffpunkt wird bekannt gegeben. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

16–17 Uhr
“20 Jahre Bibliothek” moderiertes Gespräch mit den Bibliothekaren des Blauen Hauses

14–17 Uhr
Öffnungszeit des Blauen Hauses

Veranstaltungsplakat:

Sonntag, 7. September 2025
11 bis 17 Uhr
Blaues Haus Breisach
Rheintorstraße 3, 79206 Breisach

Breisach: Führung Denkmal „ERWEITERTE ERINNERUNG“ in Oberrotweil

Im Januar 2025 wurde nach jahrelanger Recherche und Arbeit das Denkmal „Erweiterte Erinnerung“ für die Opfer des Nationalsozialismus aus den Vogtsburger Gemeinden am Rathausplatz Oberrotweil eingeweiht.

Auf dem Platz der Ehrenmäler wird nun auch an die vom NS-Unrecht betroffenen Zwangssterilisierten, „Euthanasie“-Opfer, Zwangsarbeiter, KZ-Opfer, Deserteure und Stille Helden erinnert. Rosita Dienst-Demuth stellt das Denkmal und seine Vorgeschichte vor Ort vor.

Mittwoch, 2. Juli
18:00 Uhr
Rathaus Oberrotweil,
Bahnhofstraße 20, 79235 Vogtsburg a. K.

Breisach: Konzert „Michael Heitzler’s Klezmerband“

Das neue Programm von Michael Heitzler’s Klezmerband schlägt einen Bogen von originalen, alten Klezmerstücke, u.a. aus der Sammlung des ukrainischen Musikforschers Moyshe Beregovsky, die dieser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf seinen ausgedehnten Reisen durch die ländlichen Gebiete der Ukraine gesammelt, aufgenommen und schriftlich dokumentiert hat, zu Stücken von Klezmermusikern, wie z.B. Dave Tarras und Naftule Brandwein, die noch in der alten Welt geboren wurden, aber früh nach Amerika, speziell nach New York emigriert bzw. geflohen sind und einer 3. Generation, die schon in Amerika geboren wurden und dort unter den Einfluss vom Jazz gerieten.
Die faszinierende Klangwelt der alten Klezmermusik und die nicht weniger spannende und faszinierende Weiterentwicklung dieser Musik in der neuen Welt, wird der Hauptpunkt dieses Programms sein. Dabei lassen die Musiker, die alle vom Jazz und teilweise auch aus der Klassik kommen, auch ihre eigenen Interpretationen und musikalischen Hintergründe einfließen ohne diese in den Vordergrund zu drängen, denn sie verstehen sich als Teil einer Kette, die die Tradition respektiert, hochachtet und gleichzeitig an deren ständigen Weiterentwicklung beteiligt ist.
Dadurch wird die Kernbotschaft und der innere Ausdruck der Klezmermusik erhalten, gleichzeitig aber durch Arrangement und Instrumentierung, dem ganzen eine sehr eigene, frische und persönliche Note gegeben.
Besetzung: Michael Heitzler, Klarinette – Christian Gutfleisch, Klavier – Michael Chylewski, Kontrabass – Daniel Schay, Schlagzeug und Percussion

Veranstaltungsplakat:
Konzert_MICHAEL_HEITZLER’S_KLEZMERBAND_Plakat_Gr_250614_223944

Sonntag, 22. Juni 2025
19:00 Uhr
Spitalkirche Breisach
Marienau 1, 79206 Breisach

Breisach: Filmvorstellung und Gespräch zu „Leni Riefenstahl“

Eine Filmvorstellung in Zusammenarbeit mit der VHS Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg und dem Kommunalen Kino Breisach

Grandiose Kunst oder perfide Propaganda? An Leni Riefenstahl scheiden sich die Geister wie an keiner anderen Filmschaffenden. Ihr pompöser NS-Reichsparteitag-Film „Triumph des Willens“ ist hierzulande bis heute verboten, in Großbritannien findet er sich in der BBC-Liste der „100 besten Filme von Regisseurinnen“. Doku-Filmer Andreas Veiel und TV-Journalistin Sandra Maischberger (als Produzentin) bekamen erstmals Zugang zu den 700 Kisten umfassenden persönlichen Nachlass. Daraus entsteht ein akribisch zusammengestelltes, spannendes Puzzle einer widersprüchlichen Biografie. „Visionärin? Manipulatorin? Lügnerin?“ Die Antworten überlässt Veiel, wie immer, klugerweise dem Publikum. Ein Meilenstein des biografischen Films. Zugleich ein wichtiger Aufklärungsfilm über die Macht der Bilder – in KI-Zeiten allemal von Aktualität.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch zur vertiefenden Diskussion und Fragenklärung mit Monika Preischl, Archive Producerin und in Deutschland eine der besten ihres Fachs, und Christiane Caemmerer, die die Recherchen zum Film geführt haben. Dabei wird auch Bezug genommen auf Riefenstahls Zeit in Breisach.

Anmeldung über die vhs. Schüler und Studenten zahlen 10,00 EUR. Bitte telefonisch anmelden.
Platzreservierungen können direkt über die Webseite des Kommunalen Kinos vorgenommen werden (www.kino-breisach.de/detail/113197/Riefenstahl)

Donnerstag, 13.März, 19:00 Uhr
Engel-Lichtspiele,
Rheinstraße 10, 79206 Breisach
Eintritt: 12,50€, Schüler*innen & Student*innen: 10€