Blaues Haus Breisach

Freiburg >Krieg und Frieden> – Benefiz-Abend zu Gunsten des Musikprogramms >Verfolgung – Widerstand – Exil> im Blauen Haus zu Breisach

Aus Begeisterung für die neue Initiative haben sich Bruno Ganz (Rezitation / Lesung) und Kirill Gerstein (Klavier) für einen Benefiz-Abend zugunsten des Musikprogramms im Blauen Haus zur Verfügung gestellt.
Im Historischen Kaufhaussaal in Freiburg steht im Mittelpunkt ihrer Programmfolge das Melodram „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Rainer Maria Rilke (Text) und Viktor Ullmann (Musik). Texte von Gaito Gasdanow und Claude Simon, sowie Klaviermusik von Leoš Janáček, ergänzen das Programm.

Gaito Gasdanow Lesung aus „Das Phantom des Alexander Wolf“
Leoš Janáček Sonate für Klavier: „Strassenbild vom 1. X. 1905 : Vorahnung – Tod“
Claude Simon Lesung aus „Die Strasse in Flandern“
Viktor Ullmann (Musik)/ Rainer Maria Rilke (Text)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ Melodram für Rezitator und Klavier

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19 Uhr
Freiburg, Kaisersaal im Historischen Kaufhaus
35 €
Veranstaltergemeinschaft: Bronislaw-Huberman-Forum | Initiative wider das Vergessen | Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach | NaberingKonzerte | Markgräfler Gutedelgesellschaft
Informationen unter www.BronislawHubermanForum.com

Informationen zum Kartenverkauf:
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Breisach: Jour fix musical 2

Das Blaue Haus veranstaltet mit dem Studierenden-Quartett der Hochschule für Musik Freiburg (J.Choi – A.Spegg – J.Schümmer – M.Rickenbach) das Jour fixe musical 2 „Faschismus und Gewalt“. Gespielt werden Werke von Dmitri Schostakowitsch (u.a. Streichquartett Nr 8), vom Tonband: Schostakowitsch „Aus jüdischer Volkspoesie“, Privataufnahme mit u.a. Nina Dorliak, Svjatoslaw Richter und Dmitri Schostakowitsch (Klavier)
Geöffnet ist das Blaue Haus von 15-17 Uhr zur feien Besichtigung, eine öffentliche Führung findet um 16 Uhr statt.

Sonntag 11. November 2018, 18 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

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Breisach: Gedenkveranstaltung

Anlässlich der 80. Jährung des Novemberpogroms und der Zerstörung der Breisacher Synagoge am 10. November 1938 findet eine Gedenkveranstaltung der Stadt Breisach auf dem Synagogenplatz statt.

Sonntag, 11. November 2018, 11.45 Uhr
Synagogenplatz, Breisach
Eintritt frei

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Breisach: Erinnerung an den Deportationstag

Am Vortag der Jährung des Deportationstages der jüdischen Bevölkerung Badens und der Saarpfalz in das südfranzösische Internierungslager Gurs lädt das Blaue Haus Breisach zu folgenden Veranstaltungen ein:

11.45 Uhr: Gedenken am Mahnmal unterhalb des Münsters
gestaltet von einer Konfirmandengruppe der Martin-Bucer-Gemeinde Breisach, in Zusammenarbeit mit dem Blauen Haus

18.00 – 19.00 Uhr: Konzert in der Spitalkirche
Memorial am Vorabend der Jährung des Deportationstages mit dem Bertold Quartett: Streichquartette von Emil František Burian und Robert Schumann und Eingangs ein Memorial für Arnold und Alma Rosé (vom Tonband) : Bach Doppelkonzert d-moll 1.Satz, Aufnahme 1928

Sonntag, 21. Oktober 2018 2018
Spitalkirche Marienau (Marktplatz), Breisach
Eintritt jeweils frei

Kippenheim_1938_Vortrag Alter und Neuer Antisemitismus

„Antisemitismus kommt ohne Juden aus“

Der Offenburger Salmen war nahezu voll besetzt, zahlreiche Wortmeldungen bestimmten die anschließende Diskussion. An diesem Ort wurden 1847 neben anderen Grundrechten die Gleichbereichtigung aller Religionen proklamiert. Vom 9. auf den 10. Novemer 1938 wurde der Salmen verwüstet, weil sich hier die Offenburger Synagoge befand. Ebendort referierte am Dienstagabend (2. Oktober) Michael Blume über „Alten und neuen Antisemitismus. Blume ist Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg. Weiterlesen oder BZ_5.10.18_Vortrag Blume_Salmen

Kippenheim_1938_Vortrag Alter und Neuer Antisemitismus

Vortrag „Alter und Neuer Antisemitismus“

In der Nacht vom 9. auf den 10. November jährt sich die Zerstörung der deutschen Synagogen während des Novemberpogroms zum 80. Mal.

Aus diesem Anlass spricht der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume zum Thema „Alter und neuer Antisemitismus“. Dabei steht nicht nur die Aufarbeitung der Vergangenheit im Fokus, sondern auch der offene oder versteckte Antisemitismus im heutigen Deutschland und Europa. Gibt es angesichts der schwierigen Gesamtlage Wege in eine Zukunft gegenseitiger Wertschätzung?

Der Vortrag findet in der Kultur- und Erinnerungsstätte Salmen statt. Dort befand sich seit 1875 die Offenburger Synagoge, die ebenfalls während des Novemberpogroms 1938 zerstört wurde. Flyer_2.10.18_web-end

Dienstag, 2. Oktober 2018, 20 Uhr
Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
in Kooperation mit dem Fachbereich der Stadt Offenburg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Eintritt frei

Blaues Haus Breisach

Blaues Haus Breisach: Buchvorstellung im Hiermit möchten wir Sie auf die Buchvorstellung

Das Blaue Haus Breisach lädt zur Buchvorstellung „Kein Kernkraftwerk in Wyhl und auch nicht anderswo“ von Balthasar Ehret mit der Herausgeberin Marion Schneider ein. Die Anti-AKW-Bewegung in den 1970er Jahren machte die Bevölkerung des Kaiserstuhls zu Verfechtern des zivilen Ungehorsams und des bürgerlichen Widerstandes. Kaiserstühler, Elsässer und Nordschweizer schlossen sich 1974 zu den 24 Badisch-elsässischen Bürgerinitiativen zusammen. Einer ihrer wichtigen Protagonisten war der Fischermeister Balthasar Ehret aus Weisweil, den alle nur den „Belz“ nannten. Als Gegner der Kernenergie organisierte er mit den Gleichgesinnten der Bürgerinitiativen den Widerstand, erst gegen das im elsässischen Marckolsheim geplante Bleiwerk, dann gegen das im Nachbarort von Weisweil geplante Atomkraftwerk Wyhl. Der Konflikt um Wyhl gilt als Meilenstein der Anti-AKW-Bewegung und als Wendepunkt des deutschen Umgangs mit Atomkraftwerken.

Mit dem Buch „Kein Kernkraftwerk in Wyhl und auch nicht anderswo“ liegen nun erstmals Balthasar Ehrets Erinnerungen an diese bewegte Zeit vor. Dabei handelt es sich um die Verschriftlichung von Interviews, die Herausgeberin Marion Schneider in den 1980er Jahren mit dem Atomkraftgegner führte.

Marion Schneider ist gemeinsam mit Udo Wohlfeld Herausgeberin der Reihe „Kinder auf der Flucht“ in der die Geschichte jüdischer Kinder erzählt wird, die während des Nationalsozialismus im Deutschen Reich lebten und die durch Flucht gerettet wurden.

Der Versuch, das KKW In Breisach zu planen, scheiterte Anfang der 70er Jahre am Widerstand der Bevölkerung.

Donnerstag, 20. September 2018, 19 Uhr
Blaues Haus Breisach, Rheintorstraße 3, Breisach
Eintritt frei