Aufarbeitung der jüdischen Schicksale: Jürgen Studes Engagement

Sein historisches Interesse ist groß, insbesondere hat es sich Jürgen Stude aber zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der badischen Juden aufzuarbeiten. Der erste Vorsitzende des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim ist auf diesem Gebiet jedoch nicht nur ehrenamtlich tätig, sondern auch in seinem Berufsleben nahm die Erinnerungsarbeit großen Raum ein. Weiterlesen: 02-01-2022_Guller

Foto (Detail): Michael Bode (Stadtanzeiger)

ehemalige Synagoge Kippenheim

Ettenheim: Früher Standort der Synagoge

An der Stelle des ZG-Raiffeisen-Gebäudes stand einst die Synagoge. Über Jahrhunderte hinweg gab es in Rust immer jüdische Bürger, mehr als in den benachbarten anderen Gemeinden. Nachdem die alte Synagoge in der Klarastraße zu klein geworden war, erbaute die jüdische Gemeinde in den 1850er-Jahren das neue Gotteshaus in der Ritterstraße. Weiterlesen: lahrer-zeitung-16-12-2021

Wehmütige Erinnerungen an Offenburger Chanukkatage

Zum Schlusstag des jüdischen Chanukkafestes am Sonntag haben die evangelischen und katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg an die gemeinsame Verheißung von Gottes Licht in Judentum und Christentum erinnert. In ihrer Videobotschaft riefen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe), Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), Stephan Burger (Freiburg) und Frank Otfried July (Stuttgart) dazu auf, Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe zu setzen und verwiesen auf die zeitliche und inhaltliche Nähe von Chanukka und Advent. Zugleich würdigten sie die 1700-jährige jüdische Geschichte in Deutschland und bekannten sich zu der bleibenden Aufgabe, gegen
Diskriminierung und Antisemitismus einzutreten. Weiterlesen: 2021-12-07_Ortenau_Seite_25

Die einzige Heimkehrerin

Im Nonnenweierer Neubaugebiet Ziegelgarten wird eine Straße nach Jette Rosenberger benannt, wie nun der Ortschaftsrat Nonnenweier entschieden hat. Wer Jette Rosenberger war, darüber gab es in der Vergangenheit Nachforschungen – mit 71 Jahren wurde die Nonnenweierer Jüdin Jette Rosenberger von Nazis nach Gurs deportiert. Weiterlesen: 2021-12-06_Ortenau_Seite_21

Emmendingen: umfangreiches Kulturprogramm zu „1700 Jahre jüdisches leben in Deutschland“

In Emmendingen fand diesen Herbst hindruch ein abwechslungsreiches und lebendiges Kulturporgramm zur Geschichte des jüdischen Lebens in Deutschland statt. Jüdische Musik und Literatur, Vorträge und Lesung sowie Gedenkveranstaltungen zeugen von jüdischer Kultur in Emmendingen einst und heute. Zum umfangreichen Pressespiegel, bitte hier weiterlesen: Presseberichte EM 5.11.21 bis 17.11.21

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Nonnenweier: Stolpersteine geplant

Einen eindrücklichen Vortrag von Norbert Klein haben die Nonnenweierer Bürger erlebt. Der Leiter der Fachgruppe »Jüdische Geschichte in der Ortenau « im Historischen Verein für Mittelbaden referierte im Oktober über 18 Menschen, die von Nonnenweier aus deportiert wurden. Die Anregung, die daraufhin aufkam, auch in Nonnenweier ein Projekt mit Stolpersteinen zu schaffen, fand großen Anklang, so die Ortsvorsteherin Dagmar Frenk in der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Weiterlesen: lahrer-zeitung-26-11-2021

„Hier war doch nichts“ sagt im Elztal niemand mehr

Für ihren Beitrag zur Erinnerungsarbeit haben die Ideenwerkstatt „Waldkirch in der NSZeit“ und die Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule Freiburg (siehe Infobox) zusammen mit weiteren drei Preisträgern aus Baden-Württemberg den Rahel-Straus-Preis vom Landesverband des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ erhalten. Rahel Straus war eine jüdische Rabbinertochter, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Gynäkologin politisch engagierte, 1933 nach Palästina emigrierte und die israelische Gruppe der „Women’s International League for Peace and Freedom“ gründete.Weiterlesen: 2021-11-18_Ortenau_Seite_6 (1)

Foto (Detail): Roland Krieg