Namenswand_Blaues Haus Breisach_Ari Nahor

Breisach: Jour fix musical 2

Das Blaue Haus veranstaltet mit dem Studierenden-Quartett der Hochschule für Musik Freiburg (J.Choi – A.Spegg – J.Schümmer – M.Rickenbach) das Jour fixe musical 2 „Faschismus und Gewalt“. Gespielt werden Werke von Dmitri Schostakowitsch (u.a. Streichquartett Nr 8), vom Tonband: Schostakowitsch „Aus jüdischer Volkspoesie“, Privataufnahme mit u.a. Nina Dorliak, Svjatoslaw Richter und Dmitri Schostakowitsch (Klavier)
Geöffnet ist das Blaue Haus von 15-17 Uhr zur feien Besichtigung, eine öffentliche Führung findet um 16 Uhr statt.

Sonntag 11. November 2018, 18 Uhr
Breisach, Blaues Haus
Eintritt frei

Ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Ortenauer Kammerensemble

Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms 1938: Am Abend des 9. November 1938 ging von München der Befehl zum Pogrom aus. Am 10. November 1928 wurden in der Ortenau die Synagogen geschändet und die jüdischen Männer in das Konzentrationslager Dachau verbracht.
Weitere Informationen folgen

Sonntag 11. November 2018, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Die Kindertransporte 1938/39 – Die Flucht jüdischer Kinder vor dem Holocaust und ihre Folgen

Anlässlich des Gedenkjahres 2018 erinnern wir uns an mehrere Ereignisse: im November vor 80 Jahren fanden die Novemberpogrome statt. Kurz darauf wurden im Dezember die Kindertransporte ins Leben gerufen. Über 15 000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechoslowakei konnten gerettet werden, weil ihre Eltern bereit waren, sich von ihnen zu trennen und sie alleine auf einen Kindertransport in die Fremde zu schicken. Die Geschichte der Kindertransporte gilt als eines der wenigen positiven Kapitel in der Holocaust-Forschung. Mit diesem beschäftigt sich Lilly Meier (geb. 1992). Der Vortrag basiert auf Zeitzeugen-Interviews, die die junge Forscherin, Autorin und Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau mit amerikanischen Holocaust-Überlebenden geführt hat. Die Biographie von Arthur Kern hat sie im Buch „Arthur und Lilly. Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“ festgehalten. Das Buch ist vor Ort erhältlich.

Sonntag, 11. November 2018, 11:45 Uhr,
Vortrag und Gespräch mit Lilly Maier
Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saa,l Emmendingen
Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.,
In Kooperation mit der Parole Buchhandlung und dem Heyne Verlag
Eintritt frei, Spenden erbeten

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Breisach: Gedenkveranstaltung

Anlässlich der 80. Jährung des Novemberpogroms und der Zerstörung der Breisacher Synagoge am 10. November 1938 findet eine Gedenkveranstaltung der Stadt Breisach auf dem Synagogenplatz statt.

Sonntag, 11. November 2018, 11.45 Uhr
Synagogenplatz, Breisach
Eintritt frei

Salmen: Eva Mendelsson_Foto_Chr. Breithaupt

Salmen Offenburg: Erzählte Geschichte

Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch mit Eva Mendelsson: Seit vielen Jahren schon berichtet Eva Mendelsson als Offenburger Zeitzeugin über das Schicksal ihrer Familie: Die Mutter Sylvia wurde im Alter von 38 Jahren in Auschwitz ermordet, dort starb auch Evas 18-jährige Schwester Esther. Der Vater Eduard war nach England geflohen, um die Familie nachholen zu können. Die beiden Schwestern Myriam und Eva retteten sich in die Schweiz, wo sie in Ascona die Menschenfreundin Lilly Volkart in ihrem Kinderheim aufnahm. Nach der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus sahen sich der Vater und die Mädchen wieder.
Darüber wird Eva Mendelsson berichten, über das Novemberpogrom von 1938, über die Deportation 1940 nach Gurs – aber auch über das schwierige Leben der ersten Jahre in der neuen Heimat England, über Arbeit und Freunde, über Kunst und Reisen, über ihre stetig wachsende Familie, die dem Holocaust zum Trotz wieder aufgeblüht ist. Erzählen wird sie auch über ihre textilen Bilder und deren Bedeutung, die von gelebtem Judentum sprechen, von Landschaften und Menschen.
Dr. Martin Ruch hat in einer Neuerscheinung „Eva Mendelsson (Offenburg-London). Bilder. Gedanken. Erinnerungen.“ die Stationen ihres Lebens zusammengefasst. Das Buch wird am 1. Dezember im Rahmen der Veranstaltung erstmals vorgestellt. Gelegenheit zum Erwerb und zum Signieren ist gegeben.

Samstag, den 1. Dezember 2018 um 19 Uhr
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52
Moderation: Dr. Martin Ruch
Veranstalter: Stadtarchiv im Ritterhaus
Info unter Tel. 0781 – 82 2341
Eintritt frei
Foto: Chr. Breithaupt

Offenburg: 500 Schüler erinnern an den Holocaust

Zum gedneken an die reichspogromnacht vor 80 jahren pflegt das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ Stolpersteine in der Ortenau. Die neunten Löassen vieler Offenburger Schulen beteiligen sich and er Aktion. Im Rahmen des von der Stadt Offenburg organisierten Gedenktages haben am 9. November mehr als 500 neuntklässler die 120 Stolpersteine in der Stadt auf Hochglanz poliert. Weiterlesen: BZ_3.11.18_Stolpersteine und BZ_10.11.18_9. November und OT_10.11.18_9. November

Gedenkstätte Natweiler. Foto: Claude TRUONG-NGOC

Natzweiler: Das Grauen steckt noch im Boden

Alexandre Bolly hält ein bistoprisches Foto ind en Händen. Es soll der orientierung dienen und einen vergleich liefern. Er steht direkt am rande des offenen Grabungsstichs, dahinter lagert aufgeworfene Erde. Eine der Erdschichten ist an dieser Stelle schwarz, Bolly kann nur vermuten, dass an dieser Stelle einmal wald verbrannt ist: Ab dem mai 1941 kamen dann die ersten Häftlinge und errichteten auf 800 metern Höhe in den Vogesen eigenhändig das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Weiterlesen: OT_3.11.18_Natzweiler