Knapp 5600 Menschen aus Baden wurden vor 80 Jahren auf einen Schlag in ein Lager ins südlichste Frankreich deportiert. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_21102020_Seite_2 (1)
Knapp 5600 Menschen aus Baden wurden vor 80 Jahren auf einen Schlag in ein Lager ins südlichste Frankreich deportiert. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_21102020_Seite_2 (1)
Am22. Oktober 1940wurden auch in Friesenheimund Diersburg von den Nationalsozialisten Juden verhaftet, mit Lkw abtransportiert, in Züge verfrachtet und in das Barackenlager Gurs nach Südfrankreich deportiert. Wer dort im Lager nicht starb, kam zwei Jahre später in den Gaskammern der Konzentrationslager ums Leben. In beiden Gemeinden wird diesen Donnerstag der Opfer gedacht. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_20102020_Seite_20
Vor 80 Jahren, amMorgen des 22.Oktober 1940, dem letzten Tag des Laubhüttenfests, begannen die Nationalsozialisten in einer Blitzaktion mit der Deportation der Juden Badens und der sogenannten Saarpfalz. Mehr als 6500 Menschen wurden mit Zügen in das Internierungslager Gurs am Fuß der Pyrenäen verschleppt. Die allermeisten von ihnen starben dort oder wurden später in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern im Osten ermordet.
Ein Beitrag von Bernd Hainmüller in der Badischen Zeitung: BZ 1 und BZ 2
Christoph Kreutzmüller spricht am Mittwoch, 21. Oktober, ab 19 Uhr, einen Tag vor dem 80. Jahrestag der Deportation der badischen Juden in das Lager Gurs in Südwestfrankreich, in der ehemaligen Synagoge Kippenheim über die von der Deportation gemachten Foto und Filmaufnahmen. Weiterlesen: lahrer-zeitung-16-10-2020
In den kommenden Tagen jährt sich die Deportation der badischen Juden zum 80 Mal. Am gesamten Oberrheingebiet finden dazu zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt:
Ein Theaterprojekt des Lahrer Scheffel-Gymnasium: badische_z_itung_lah_16102020_Seite_18
Schüler in Friesenheim, Nonnenweier und Diersburg reinigen Stolpersteine: lahrer-zeitung-17-10-2020
Ein Vortrag über die Deportation an der VHS-Haslach: LZ 2
Es war alles ziemlich geheim, auch die Badische Zeitung erfuhr ungewöhnlich kurzfristig vom Festakt zur Wiedergründung der jüdischen Gemeinde“, erinnert sich der damaligen Redaktionsleiter Gerhard Kiefer
an das „denkwürdige Ereignis“. Am 12. Februar 1995 fand die Feier statt, am Morgen waren die Vorstandsmitglieder gewählt worden. Inzwischen besteht die Gemeinde seit 25 Jahren – und ist in der Stadt angekommen. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_12102020_Seite_27
Die erste urkundliche Erwähnung eines Juden in Diersburg ist für das Jahr 1738 zu finden. Bereits 1759 gab es in Diersburg elf jüdische Haushalte. Über die 200 jährige Geschichte der jüdischen Gemeinde in Diersburg – von den Anfängen bis zur Deportation nach Gurs – schreibt Bernd Rottenecker. Teil II folgt in Kürze. Weiterlesen: OT_9.10.2020_Diersburger jüd. Gemeinde und OT_10.10.2020_Die Diersburger jüd. Gemeinde II
Binnen eines Tages wurden am 22. Oktober 1940 die in Baden, in der Pfalz und im Saarland lebenden Juden von nationalsozialistischen Dienststellen ins Lager Gurs nach Südwestfrankreich verschleppt. Es waren mehr als 5600Männer, Frauen und Kinder aus Baden. Bernd Hainmüller aus Freiburg forscht über die Deportation der Juden nachGurs. Seine Forschungsergebnisse werden 2021 als Teil einer Ausstellung im Blauen Haus Breisach gezeigt. Kai Kricheldorff hat mit ihmgesprochen. Weiterlesen: badische_z_itung_fre_08102020_Seite_28
Am 22 Oktober 2020 jährt sich die Deportation aller Juden und Jüdinnen aus Baden, Saarland und der Pfalz in das südfranzösische Lager Gurs zum 80. Mal. Die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft und viele Einzelschicksale, aber auch an beeindruckende Biographien wird wach gehalten. Weiterlesen: OT_8.10.2020_Gedenken Gengenbach und OT_8.10.2020_I. Blum
Gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen fanden Ende September im Salmen statt: Zunächst kam mit Susanne Baer eine Richterin des Bundesverfassungsgerichts nach Offenburg – der höchsten richterlichen Instanz der Bundesrepublik; am 22. September schließlich gaben sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der bekannte Schriftsteller Ingo Schulze die Ehre und diskutierten unter anderem über den sechsten Artikel der 13 Forderungen des Volkes: „Wir verlangen Vertretung des Volks beim deutschen Bunde“. Weiterlesen: Offenblatt_26.9.2020