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Breisach: Jour fixe musical 27 – Tarek El Barbari macht ein Programm

>In den finsteren Zeiten. Wird da auch gesungen werden?“
Tarek El Barbari: Konzeption, Gesang, Rezitation und Klavier und weitere Mitwirkende
Texte u.a. von Celan, Brecht, Ilse Weber, V. Ullmann, P. Casals, E. Polak
Musik u.a. von Eisler, Schumann, Ilse Weber, Mendelssohn Batholdy, A.Strauss

Damit Sie nicht vergeblich zum Veranstaltungsort kommen bitten wir Sie um Folgendes:
Melden Sie sich bitte im Vorfeld schriftlich an:
Schreiben Sie bitte, welche Veranstaltung Sie besuchen möchten und nennen Sie die Anzahl der Besucher die Sie anmelden möchten, bitte auch mit dem Hinweis, welche/wieviele Besucher aus der gleichen Wohngemeinschaft stammen. Einzelplätze stehen, der Bestuhlungsstruktur zufolge, nur in sehr beschränkter Zahl zur Verfügung. Senden Sie Ihre Anmeldung bitte rechtzeitig ab. Sie erhalten schnellstmöglich Antwort. Kommen Sie bitte nicht in „letzter Minute“ zur Veranstaltung, da wir und Sie beim Einlass und bei der Platzierung auf Abstandsregeln zu achten haben.

Sonntag, 13. September 2020, 18 Uhr (bis ca.19)
Spitalkirche Breisach
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich!

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch die Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Während der Öffnungszeit bewirtet das Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg im Innenhof.

Sonntag, 11. Oktober 2020 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Kippenheim: Führung über den jüdischen Friedhof in Schmieheim

Bei einem Gang über diese ehrwürdige Grabstätte mit ihren 2500 Gräbern wird Bärbel Heer in die wechselhafte Geschichte der Ortenauer Juden einführen. Der Friedhof wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen. Ab 1850 wurde immer mehr die lateinische Schrift für die Grabinschriften verwendet. Interessant sind die Symbole, die manche Grabsteine tragen. Sie verweisen auf die rituellen Aufgaben, denen die Verstorbenen nachgingen aber auch über ihre Ämter im jüdischen Gemeindeleben.
Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen.

Montag 12. Oktober, 17 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg.
Eintritt frei, Spenden erbeten

jüdisches Museum Emmendingen

Wiedereröffnung und neue Wechselausstellung im Jüdischen Museum Emmendingen

Mit der Wiedereröffnung des jüdischen Museums Emmendingen ist die neue Wechselausstellung zum Thema „Eine tüchtige Frau… Eschet Chajil“ – die Frau im Judentum zu sehen.

Das Loblied auf die tüchtige Frau, in Hebräisch „Eschet Chajil“, wird zu Beginn des Schabbat am  Freitagabend vor der ersten Mahlzeit gesungen. Es sind melodisch vorgetragene Verse aus der hebräischen Bibel, Sprüche 31, 10-31, die Eingang in jedes Gebetbuch gefunden haben.
Es spiegelt das Frauenbild des traditionellen Judentums und den Respekt gegenüber der Frau wider, sowie die Wertschätzung des wöchentlichen Feiertags, Schabbat, der in religiösen Schriften mit einer Braut verglichen wird.

Die Ausstellung legt den Fokus auf die Funktionen, die religiösen Aufgaben und Verpflichtungen von Frauen in der jüdischen Gemeinschaft und in der Familie: als Mitglied im israelitischen Frauenverein der ehemaligen israelitischen Gemeinde in Emmendingen vor ihrer Zerstörung, als Gemeindevorsitzende der vor 25 Jahren wiedergegründeten jüdischen Gemeinde, als Teil der heiligen Vereinigung für die Waschung verstorbener Frauen und als Hüterin der familiären Reinheitsvorschriften…um nur einige Beispiele zu nennen.

Emmendingen, Jüdisches Museum
Zu sehen mit der Wiederöffnung des Museums ab Sonntag, 17. Mai 2020.
Eintritt frei, Spenden erbeten

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Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Freitag, 24. Juli 2020, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Offenburg: gegen vergessen – was kann ich tun?

Diese Frage stellten sich im Herbst 2019 Ida Hillenbrand und Sina Laible. Die  beiden Schülerinnen des Schillergymnasiums Offenburg recherchierten im Rahmen des Projekts „Gedenkbuch im Salmen“ zwei Biographien von ehemaligen jüdischen Bürgerinnen aus Offenburg, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Über ihre Erfahrungen berichten sie: Schiller_Aktuell_75_Bericht über das Gedenkbuch im salmen

Die Biografien von Betty Sturmann und Johanna Cahn sind im Gedenkbuch zu finden.

 

Webtalk – Zwischen Krieg und Frieden: die französische Besatzungspolitik in Südbaden 1945-1949

75 Jahre Kriegsende in Südbaden Part 2 – Erinnern, um zu bleiben.
Nach den gelungenen digitalen Veranstaltungsexperimenten mit renommierten (Freiburger) Historiker*innen werden in drei weiteren Webtalks die Besonderheiten und auch Schwierigkeiten einer regionalen Erinnerungskultur in Südbaden thematisiert. Die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG), der Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein und das Colloquium politicum der Universität Freiburg wollen mit diesen Veranstaltungen 75 Jahre nach den Gräueltaten einen Beitrag gegen eine „Unkultur des Schweigens und Vergessens“ leisten.

Gegen das Vergessen zu arbeiten wird umso wichtiger, da es bald keine lebenden Zeitzeugen und Zeitzeuginnen mehr gibt, die von Naziterror und Kriegsende berichten können. Es braucht andere Formen und Formate der Vermittlungs- und Erinnerungskultur, die z.B. im neuen Freiburger NS-Informations- und Dokumentationszentrum zu sehen sein sollen. Dabei soll historisch-politische Bildung nicht nur über die Vergangenheit aufklären, sondern auch zur aktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen politischen Entwicklungen anregen.

Die drei Webtalks führen das begonnene Veranstaltungsexperiment digitaler Bildungsangebote der Außenstelle Freiburg fort und wollen einen Beitrag zu einer kritischen Erinnerungskultur in Südbaden leisten. Weitere Informationen: 5128aff20Webtalkparttwo_75JahreKriegsende_Freiburgneu

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü

Mittwoch, 22. Juli 2020, 18 Uhr c.t.
Mit Dr. Kurt Hochstuhl, ehem. Leiter des Staatsarchivs Freiburg
Wo: Virtueller Ort alfaview
Anmeldung: Für die Teilnahme an den Webtalks ist eine kostenlose Anmeldung für das Konferenzsystem alfaview notwendig (s.o.).
Hinweis: Die App alfaview ist derzeit noch nicht mit Smartphones nutzbar. Die Nutzung der App erfolgt in Übereinstimmung mit der Europäischen Datengrundschutzverordnung (DSGVO).
Moderation: Jost Großpietsch, LAGG Baden-Württemberg | Prof. Dr. Michael Wehner, LpB Baden-Württemberg

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Überlebensklänge. Erinnerungen jüdischer Musiker und Musikerinnen an die Schoa und das Leben danach

Musik war ihr Leben, sie gab ihnen die Kraft zu überleben und den Mut weiterzuleben. Davon berichten neben vielen anderen Anita Lasker-Wallfisch, Esther Bejarano, Hellmut Stern, Coco Schumann und Wladyslaw Szpilman in ihren Erinnerungen. In einer kleinen literarischen Soirée wollen wir sie aus ihren Büchern zu Wort kommen lassen. Weitere Informationen: Vortrag Ursula Hellerich Jüdisches Lehrhaus

 

Sonntag, 19 Juli 2020, 18 Uhr
mit Dr. med. Ursula Hellerich, Freiburg
Emmendingen, Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher- Saal
Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Webtalk – Konfliktarchäologie: Relikte aus Freiburg

75 Jahre Kriegsende in Südbaden Part 2 – Erinnern, um zu bleiben.
Nach den gelungenen digitalen Veranstaltungsexperimenten mit renommierten (Freiburger) Historiker*innen werden in drei weiteren Webtalks die Besonderheiten und auch Schwierigkeiten einer regionalen Erinnerungskultur in Südbaden thematisiert. Die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG), der Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein und das Colloquium politicum der Universität Freiburg wollen mit diesen Veranstaltungen 75 Jahre nach den Gräueltaten einen Beitrag gegen eine „Unkultur des Schweigens und Vergessens“ leisten.

Gegen das Vergessen zu arbeiten wird umso wichtiger, da es bald keine lebenden Zeitzeugen und Zeitzeuginnen mehr gibt, die von Naziterror und Kriegsende berichten können. Es braucht andere Formen und Formate der Vermittlungs- und Erinnerungskultur, die z.B. im neuen Freiburger NS-Informations- und Dokumentationszentrum zu sehen sein sollen. Dabei soll historisch-politische Bildung nicht nur über die Vergangenheit aufklären, sondern auch zur aktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen politischen Entwicklungen anregen.

Die drei Webtalks führen das begonnene Veranstaltungsexperiment digitaler Bildungsangebote der Außenstelle Freiburg fort und wollen einen Beitrag zu einer kritischen Erinnerungskultur in Südbaden leisten. Weitere Informationen: 5128aff20Webtalkparttwo_75JahreKriegsende_Freiburgneu

Mittwoch, 15. Juli 2020, 18 Uhr c.t.
Mit Dr. Bertram Jenisch, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Landesamt für Denkmalpflege, Freiburg
Wo: Virtueller Ort alfaview
Anmeldung: Für die Teilnahme an den Webtalks ist eine kostenlose Anmeldung für das Konferenzsystem alfaview notwendig (s.o.).
Hinweis: Die App alfaview ist derzeit noch nicht mit Smartphones nutzbar. Die Nutzung der App erfolgt in Übereinstimmung mit der Europäischen Datengrundschutzverordnung (DSGVO).
Moderation: Jost Großpietsch, LAGG Baden-Württemberg | Prof. Dr. Michael Wehner, LpB Baden-Württemberg

Weiterer Termin
Mittwoch, 22. Juli 2020, 18 Uhr c.t.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü