Wir sagen „Nein“ zum Antisemitismus – Oser dire « non » à l’antisémitisme

Mit diesem Schreiben möchte ich meine Bestürzung und Traurigkeit zum Ausdruck bringen darüber, dass der Antisemitismus immer noch spaltet, verurteilt und unschuldige Menschen tötet, praktisch jeden Tag. Es ist höchste Zeit um stop zu sagen zum Antisemitismus und zu Judenhass wie auch immer er aussieht. Ob religiöser, politischer, rassistischer oder verschwörungstheoretischer Antisemitismus, der Hass auf Juden und die Diskriminierung eines Teiles unserer Mitbürger ist absolut verachtenswert und unmenschlich.
Oft liegt es daran, dass wir diejenigen die anders sind verurteilen oder ablehnen weil wir die Dinge nicht gut kennen.
Wir haben viel zu entdecken und zu lernen vom jüdischen Leben, der Kultur und dem Glauben. Ich bin kein Jude, aber ich habe die Schönheit und den Reichtum der jüdischen Kultur entdeckt.
Ihre Traditionen und Bräuche sowie die Tiefe ihres Glaubens hat meine Sicht für dieses Volk verändert.
Wir brauchen heute eine Generation, die aufsteht und Nein sagt zu Antisemitismus und Judenhass. Durch die Entdeckung dieser Nation, indem wir mit ihnen zusammen sind, und ihnen zur Seite stehen, hat jeder von uns die Möglichkeit, sein Herz verwandeln zu lassen und so etwas in dieser Welt gegen Antisémitismus zu bewirken.
Wir sollten den Mut haben, den Antisemitismus in all seinen Formen anzuprangern. Lassen Sie uns angesichts der Ungerechtigkeit nicht schweigen. Nehmen wir uns vor, uns für das jüdische Volk einzusetzen und Solidarität zu zeigen.

Jürg Peter
F- VOLGELSHEIM

En Francais: Non à l’antisémitisme

Chotsch_FR_ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Klezmer begeistert

Das erste Konzert dieses Jahrs in der Synagoge Kippenheim hat die Gruppe Chotsch aus Freiburg auf Einladung des Förderverein bestritten. Das Trio begeisterte rund 60 Besucher mit Musik, Gesang und Geschichten. Mit Klarinette, Gitarre und Kontrabass erzählten die drei Musiker Klezmer-Lieder und -Geschichten. Weiterlesen: lahrer-zeitung-18-09-2021

Chotsch_FR_ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Klezmer Lieder und Geschichten!

Die Verschmelzung der heiter ansteckenden Klezmer Musik und der melancholischen jiddischen Lieder mit den lustigen Typen und Begebenheiten aus “So zärtlich war Suleyken“ von Sigfried Lenz, ergänzen sich auf’s Beste. Humorvolle Geschichten vom Dorf treffen auf die mitreissende Musik der Schtetl. Die Texte: lebendig und clownesk erzählt. Die Musik: virtuos und abwechslungsreich gespielt. Eine Liebeserklärung an die Menschen und das Leben. Klezmer Lieder und Geschichten!

Moise Schmidt: Gitarre, Gesang und Erzählung
Winfried Holzenkamp: Kontrabass
Robert Dietrich: Klarinette

Sonntag, 12. September 2021, 19 Uhr
Mit Chotsch / Freiburg
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten

ehemalige Synangoge Kippenheim

Von Denkmal zu Denkmal

Eine vom Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim organisierte Radexkursion führte am Tag des offenen
Denkmals am Sonntag zu den Spuren des Architekten Georg Jakob Schneider, dem Erbauer der Kippenheimer Synagoge. Alle Synagogen in Südbaden, die zwischen 1850 und 1870 erbaut wurden, hat er entworfen. 1852 wurde die Mühlheimer Synagoge eingeweiht, im selben Jahr die Kippenheimer, 1857 die Ruster, 1861 die Ihringer und 1868 die Altdorfer. Weiterlesen: 2021-09-15_Ortenau_Seite_22

ehemalige Synangoge Kippenheim

Denkmale in der Region

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, gibt es in Ettenheim und Kippenheim besondere Führungen und andere Angebote. Ein Überblick über die Veranstaltungen am Sonntag: […] Der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim lädt auf 14 Uhr zu einer Radtour (15 Kilometer) nach
Schmieheim und Altdorf „auf den Spuren des Synagogenbauers Georg Jakob Schneider“ ein. 2021-09-08_Ortenau_Seite_24

ehemalige Synangoge Kippenheim

Tag der jüdischen Kultur in Kippenheim begangen

Zum europäischen Tag der jüdischen Kultur, der seit 22 Jahren immer am ersten Sonntag im September gefeiert wird, haben zwei Vorträge in der ehemaligen Synagoge Kippenheim stattgefunden. Rund zwei Dutzend interessierte Besucher lauschten etwa den Ausführungen von Gerd Krauss, der viel Wissenswertes über die Geschichte der Synagoge und der in Kippenheim wohnenden jüdischen Mitbürger erzählte. Weiterlesen: lahrer-zeitung-11-09-2021

ETdjK2021

Emmendingen: Veranstaltungen zum Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Am 5. September 2021  findet der euopäische Tag der jüdischen Kultur unter dem Motto „Dialog“ statt:
Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. und die Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R. bieten mit freundlicher Unterstützung durch den Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen wieder zahlreiche Veranstaltungen an

11:00 – 18:00 Uhr: Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen
13:00 Uhr: Kurzführung zur jüdischen Geschichte der Stadt Emmendingen mit Noemi Wertheimer und Carola Grasse |Treffpunkt Schlossplatz

Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V., Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Jüdischen Museum Emmendingen, Schlossplatz 7 und auf dem Schlossplatz / Platz der ehemaligen Synagoge
Eintritt frei – Spenden erbeten

11:30 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky, Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R., „Das Gespräch zwischen den Religionsgemeinschaften in Emmendingen“
15:30 Uhr: „Dialog im Bild – Schalom-Variationen der Künstlerin Rachel Althof“, vorgestellt von Rachel Althof, Kalligrafin und Monika Rachel Raija Miklis, M.A., Kuratorin des Jüdischen Museums und Dozentin am Jüdischen Lehrhaus Emmendingen
17:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Dr. med. Ursula Hellerich, Dozentin am Jüdischen Lehrhaus Emmendingen, „Übersetzung – Dialog zwischen den Sprachen. Die ÜbersetzerInnen Ruth Achlama, Anne Birkenhauer, Armin Eidherr, Markus Lemke, Barbara Linner, Mirjam Pressler und „ihre“ AutorInnen Yishai Sarid, Ayelet Gundar Goshen, Zeruya Shalev, Lizzie Doron, Joshua Sobol und Scholem Alejchem“

Programm des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. im Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal
Eintritt frei – Spenden erbeten

12:00 Uhr – 17 Uhr: Koscherer Wein und Sekt, Kaffee und Kuchen, Challa (Zopfbrot zu den Feiertagen)
14:00 Uhr: Führung durch die Synagoge mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky

Programm der Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
www.juedgemem.de
Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11 und  Synagoge, Landvogtei 11
Eintritt frei – Spenden erbeten

19:00 Uhr: Konzert mit Asamblea Mediterranea, Stuttgart „Die Musik der Sephardim und Aschkenasim“

In Zusammenarbeit mit dem Kulturprogramm des Zentralrates der Juden in Deutschland und dem Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen:
Altes Rathaus, Marktplatz 1, Bürgersaal
Eintritt frei – Spenden erbeten

ETdjK2021

Europäischer Tag der jüdischen Kultur in Offenburg

Der europäische Tag der jüdischen Kultur findet in diesem Jahr unter dem Motto „Dialog“ statt. Nach 1862 entstand mit der jüdischen Emanzipation in Offenburg wieder eine neue, rasch wachsende jüdische Gemeinde. Sie erwarb das Gasthaus „Salmen“ und richtete dort, im ehemaligen Festsaal, ihre Synagoge ein. Mit der Machtergreifung Hitlers im Jahre 1933 änderte sich das Leben der jüdischen Mitbürger tiefgreifend.
Der Rundgang durch die Dauerausstellung zeigt, dass die jüdische Gemeinde Offenburg im 19. und 20. Jahrhundert zum festen Bestandteil des bürgerlichen Lebens wurde und es bis zur Ausgrenzung während des Nationalsozialismus einen regen Austausch untereinander gab. Am nachmittag ist die Mikwe Offenburg von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Sonntag, 5. September 2021, 11 Uhr
mit Marion Herrman-Malecha
Offenburg, Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10
Eintritt frei, Anmeldung erbeten unter oder 0781 82 2577

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Sonntag, 5. September 2021, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Bitte beachten Sie: es gelten die aktuellen Corona-Regeln und Maskenpflicht
Eintritt frei