Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Gedenken an NS-Opfer aus Lahr

Die Verschleppung aller badischen Juden jährte sich am 22. Oktober zum 80. Mal. Aus dem Amtsbezirk Lahr wurden damals 134 jüdische Einwohner ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. In dieser Serie werden NS-Opfer vorgestellt, die aus verschiedenen Gründen nicht nach Gurs kamen.
Weiterlesen: lahrer-zeitung-27-10-2020 , lahrer-zeitung-29-10-2020 (1), lahrer-zeitung-12-11-2020 (3), lahrer-zeitung-20-11-2020, lahrer-zeitung-02-12-2020

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Gedenkveranstaltungen und Recherchearbeiten im Herbst

Am 22. Oktober 1940 wurden 67 Juden aus Emmendingen ins Internierungslager Gurs deportiert. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Stadt und an das mit einer Kranzniederlegung gedacht wurde.
Anlässlich des 80. Jahrestages der verschleppung hat der Verein für jüdische Geschichte und Kultur auf einer Website ein digitales Gedenkbuch eingerichtet.
Weiterlesen:  Presse 28.10.20, Presse 11.11.20, und Presse 01.12.20

 

Freiburg war den Juden feindlich

Freiburg blickt in diesem Jahr auf 900 Jahre Stadtgeschichte zurück. Die Badische Zeitung bildet dieses Jubiläum mit einer Serie ab, in de rMonat für Monat Menschen vorgestelltwerden, die zu ihrer Zeit zum Leben in Freiburg beigetragen haben. Der Historiker Heinrich Schwendemann berichtet von Lotte Paepcke, die als Jüdin Freiburg unter den Nazis erlitt – und anders als viele andere – überlebte. Weiterlesen: 2020-11-28_Freiburg_Seite_22

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Tod ‚als eine Form des Widerstandes […]‘

Hertha Wiegand wuchs in der jüdischen Gemeinde Ettenheim auf und war Ärztin in Offenburg. Als Tochter des  Kaufmanns Joseph Lion und seiner Frau RosawirdHertha Lion am 6. Juli 1890 in dieser beschaulichen Kleinstadt geboren. Während ihre Schwester im elterlichen Stoffgeschäft in der Friedrichstraße 55 arbeitet, strebt die kleine ehrgeizige Hertha nach Höherem. Weiterlesen: 2020-11-20_Ortenau_Seite_20

Teilnahme jüdischer Soldaten am 1. Weltkrieg

Sie haben ihr Leben für das Land riskiert, dessenRegierung und Bevölkerung siewenige Jahrzehnte später
umbrachte: Jüdische Soldaten im ErstenWeltkrieg bekamen nie viel Aufmerksamkeit. Auch über die jüdischen
Freiburger, die von 1914 bis 1918 im Kriegseinsatz waren, ist wenig bekannt. Doch es gibt ein Denkmal auf demAlten Jüdischen Friedhof an der Elsässer Straße. Dort lädt die Israelitische Gemeinde am Sonntag um 13 Uhr zum Gottesdienst ein: Am Volkstrauertag, an demwegen Corona alle anderen Gedenkveranstaltungen
ausfallen. Weiterlesen: 2020-11-14_Freiburg_Seite_20

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

„Museumsobjekte erzählen die Geschichte der Jüdischen Gemeinde Emmendingen“

Die Veranstaltung wird auf Grund der Corona-Pandemie verschoben.

„Glücklich sind, die in Deinem Haus sitzen, immerwährend rühmen sie Dich, Sela.“ (PSALM 84,5)

1995 wurde die jüdische Gemeinde Emmendingen wiedergegründet. In diesem Jahr feiert sie ihren 25. Geburtstag mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm.
Alle Veranstaltungen in dieser Reihe: Flyer 25 Jahre Wiedergründung Jüdische Gemeinde EM

Vortrag mit Monika Rachel Raija Miklis M.A., Kuratorin Jüdisches Museum Emmendingen

Montag, 7. Dezember 2020, 19 Uhr
Emmendingen, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal, Eingang Schlossplatz
Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen und Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Fachbereich Kultur der Stadt Emmendingen
Eintritt frei, Spenden erbeten

ehemalige Synagoge Kippenheim

In dieser Nacht kam die SS

Das Schicksal der jüdischen Familie Weil-Lion war schon einmal Thema in der BZ, imArtikel „Fast spurlos verschwunden“. Sabine Herrle hatte recherchiert, weil ihr ein Kleiderbügel mit demAufdruck „Weil-Lion“ aufgefallen war. Nun hat sie Neues zu erzählen: Wie die Weil-Lions und ihre Nachbarn die Pogromnacht vor genau 82 Jahren erlebten. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_09112020_Seite_27