Der jüdische Verbandsfriedhof Schmieheim

Friedhofsführung in Schmieheim

Bei einem Gang über den 1682 angelegten jüdischen Verbandsfriedhof in Schmieheim, lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Von besonderer Bedeutung sind die in Stein gehauenen Symbole auf den Grabsteinen: sie vermitteln einen Eindruck vom religiösen Leben des Landjudentums. Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird  empfohlen.

8. Juni 2017, 18 Uhr
Schmieheim, jüdischer Friedhof
Eintritt frei, Spenden erbeten

Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Lyrik / Texte „Zwischen den Welten“

Unter dem Titel „Zwischen den Welten“ stellen Johanna Rieken und Christel Thoma ihr neues Programm vor. Lyrik und Texte von Nelly Sachs und Selma Lagerlöf gesprochen. Gitarre spielt Peter Kleindienst.

28. Mai 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18
Eintritt frei, Spenden erbeten

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen. Die Mikwe Offenburg“

Sonderöffnung Mikwe zum Internationalen Museumstag:

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch eine neu konzipierte Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift.

21. Mai 2017, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8
Eintritt frei

Nachfahren der jüdischen Familie Geismar in Offenburg

Besuch aus den USA – Nachfahren der jüdischen Familie Geismar in Offenburg

Am 19. und 20. Juni 2017 besuchen Angehörige der in den USA lebenden Familie Reutlinger Beecher die Stadt  Offenburg. Der Besuch findet im Rahmen einer Reise zu den Spuren ihrer Vorfahren in Südwestdeutschland statt. Es handelt sich um die Nachfahren der jüdischen Offenburger Familie Geismar, die vom Oktober 1910 bis Mai 1938 eine Metzgerei in der Kreuzkirchstraße 4 betrieb.
Die Enkelin Ronia Reutlinger Beecher (geb. am 16.12.1936 in Lörrach) wurde 1940 im Alter von vier Jahren gemeinsam mit ihren Eltern nach Südfrankreich deportiert, konnte jedoch aus dem Camp Rivesaltes fliehen. Sie wurde anschließend in Frankreich versteckt, bevor sie in die Schweiz gebracht und mit ihren Eltern zusammengeführt wurde. Danach emigrierte die Familie in die USA. Ronia Reutlinger Beecher wird von ihren beiden Töchtern Andrea und July aus New York begleitet. mehr / BZ-Artikel_23.06.2017

Blaues Haus Breisach

Das Blaue Haus Breisach in der Presse

Die Fördervereinsvorsitzende Christiane Walesch-Schneller und die Kulturwissenschaftlerin Gabriele Valeska Wilczek stellten die neueste Publikation des Blauen Hauses vor: ein Erinnerungsbuch an das Leben und Werk des Sammlers und Heimatforschers Günter Boll. …  weiterlesen