Gedenkstätte für die ganze Ortenau

Landtagspräsidentin zu Gast in der ehemaligen Synagoge Kippenheim: Bei einer zweitägigen Tour durch die Ortenau hat sich die Präsidentin des Landtags, Muhterem Aras, ein Bild von der Gedenkstättenarbeit am südlichen Oberrhein gemacht. Auch ein Besuch in Kippenheim stand auf dem Programm. Besonders wichtig sei es ihr, mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Lernund Erinnerungsstätten und anderen Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen, so Aras.
Weiterlesen: BZ_Kippenheim_26.7.18 & lahrer-zeitung-Kippenheim_26.7.2018

Tour durch die jüdische Geschichte der Stadt

Es war, als würde das jüdische Viertel wieder zum Leben erweckt, als die Bildungsbeauftragte des Blauen Hauses, Valeska Wilczek, erstmals im Rahmen einer Stadtführung der Breisach-Touristik die Besucher durchs Blaue Haus und die angrenzende Rheintorstraße, die einstige Judengasse, bis zum Synagogenplatz und dem alten Jüdischen Friedhof führte. Weiterlesen:2018_06_28_Tour durch die j++dische Geschichte der Stadt – Breisach – Badische Zeitung

Emmendingen: Respekt vor Arbeit und Durchhaltevermögen

Beeindruckt von der Arbeit des Vereins für Jüdische Geschichte und Kultur zeigte sich Landtagspräsidentin Muhterem Aras am Montag bei ihrem Besuch im Jüdischen Museum. Die Emmendinger Mikwe war eine Station der zweitägigen Gedenkstättenreise, die die Politikerin an fünf historische Orte beiderseits des Rheins führte. Weiterlesen: Badische Zeitung_24.7.2018 oder: badische_zeitung_25.7.18_31-1_Emmendingen sowie auf  www.regiotrends.de

23.7.18: Emmendngen, Vortrag mit Prof. Dr. Joern Leonhard, Foto LpB Frank Wagner

Emmendingen: Vortragsabend mit Professor Dr. Leonhard

Wie erinnerten Menschen den Großen Krieg? Wie gingen sie nach 1918 mit Trauma und Trauer um? In welchem Verhältnis standen offizielles Gedenken und individuelle Erinnerung? Diesen Fragen geht der Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard am Montag, den 23. Juli 2018 im Rathaus Emmendingen nach. „Gedächtnisse des Großen Krieges: Europäische Gesellschaften nach 1918“ – so lautet der Titel des Vortrags, in dem der renommierte Freiburger Wissenschaftler auch die Unterschiede zwischen nationalen Gedenkkulturen nach 1918 bis in die Gegenwart untersucht.

Der Vortragsabend findet anlässlich der Gedenkstättenreise der Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras an fünf historische Stätten am Oberrhein statt. Gemeinsam laden der Landtag, die Stadt Emmendingen, der Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein sowie die Landeszentrale für politische Bildung zu der Vortragsveranstaltung in das Rathaus Emmendingen.

Das Jüdische Museum Emmendingen ist eine von insgesamt fünf Stationen der zweitägigen Gedenkstättenreise der Landtagspräsidentin. Die Reise führt von Kippenheim (Ehemalige Synagoge Kippenheim) über Haslach im Kinzigtal (Gedenkstätte Vulkan) nach Emmendingen und von dort am nächsten Tag weiter nach Breisach im Breisgau (Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus) bis nach Natzwiller im Elsass (Centre européen du résistant déporté am ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof). Thema der Gedenkstättenreise ist unter anderem auch die Zusammenarbeit der deutschen und französischen Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler.

Programm: Programm_Gedenkstättenreise_Landtagspräsidentin Aras_Vortragsabend Emmendingen 23 Juli 2018

Montag, 23. Juli 2018, 19.30 Uhr
Rathaus Emmendingen, Landvogtei 10, 79312 Emmendingen
in Kooperation mit dem Landtag BW, der LpB BW und der Stadt Emmendingen
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten:

Salmen Offenburg

Salmen: Vallendor-Gala zum 100. Geburtstag

Mit einem abwechslungs- und umfangreichen Programm ehrt die Muttersprochgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg den Offenburger Heimatschriftsteller und Mundartdichter Rudolf Vallendor im Salmen. Am 6. Juli wäre er 100 Jahre alt geworden.
Mehr unter: https://www.offenburg.de  oder: BZ_18.7.18_Offenburger Salmen

 Freitag, 20 Juli 1918, 19 Uhr
Salmen, Lange Str. 52, Offenburg
Tickets: BürgerBüro Offenburg und an der Abendkasse

Veranstaltungsreihe „Die Schöpfung“: Die mythischen Tiere Leviatan, Behemot und Ziz Sadai

Ein Fisch, ein Stier und ein Vogel – wie sind diese mit der Schöpfung in Verbindung zu bringen? Ein Blick in die rabbinische Literatur und die jüdische Kunst gibt Aufschluss über die Bedeutung dieser drei besonderen Tiere und ihr Erscheinungsbild in der mittelalterlichen Buchmalerei. mehr: juedlehrhaus-flyer-2018

Sonntag, 15. Juli 2018, 17 Uhr
Mit Monika Rachel Raija Miklis
Jüdisches Museum Emmendingen (Mikwe), Schlossplatz 7
Eintritt frei, Spenden erbeten