Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Sulzburg: Eine Chronologie des Schreckens

Mit einer Lesung in der ehemaligen Sulzburger Synagoge stellte Dory Sontheimer jetzt ihr soeben in Deutsch erschienenes Buch „Das Vermächtnis der sieben Schachteln“ vor. Die in Barcelona geborene Autorin mit jüdischen Wurzeln in Deutschland beschreibt darin den Leidensweg ihrer Eltern, Großeltern und Verwandten während der Zeit des Nationalsozialismus. Zahlreiche Interessierte waren gekommen, umder bewegenden Buchpräsentation beizuwohnen. Weiterlesen: badische_zeitung_2019-10-28_178634285

Erinnerung an die jüdischen Opfer in Gurs

Gurs ist eine idyllische kleine Kommune mit 400 Einwohnern am Fuß der Pyrenäen. Es liegt zwischen Pau und Biarritz an der Atlantikküste. Ausgerechnethier spielte sich eine besonders brutale Episode der Europäischen Geschichte ab. Die dritte französische Republik richtete im Südwesten Frankreichs mehrere Auffanglager ein, als ab 1939, als Franco Barcelona erobert hatte, Soldaten der Republikanischen Armee und Freiwillige der Internationalen Brigaden über die Pyrenäen fliehen mussten. Eines der größten dieser Lager wurde in Gurs errichtet. Weiterlesen: Offenblatt_2.11.2019 & BZ_4.11.19_Gurs

Offenburg: „Damit das nicht mehr passiert“

Den Schillersaal als Erinnerungsort an die Geschichte der jüdischen Offenburger Mitbürger für eine Installation zum 22. Oktober zu benutzen, liegt auf der Hand. Der damalige Turnsaal der einstigen Knaben-Oberrealschule war der Ort, wo die letzten hundert Menschen der ehemals blühenden jüdischen Gemeinde 1940 auf Befehl von Gauleiter Robert Wagner interniert und

vom Bahnhof aus ins Lager Gurs in den Pyrenäen deportiert wurden. Mit einer beklemmenden, sehr einfachen und dabei eindrucksvollen Installation im Schillersaal erinnerten Schüler der neunten Klassen an die Deportation der Offenburger Juden. Weiterlesen: BZ_23.10.2019 & OT_23.10.2019

Foto: Karl Schlessmann

Stimmen aus der jüdischen Gemeinde Emmendingen/Ortenau zum Anschlag in Halle

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle mit zwei Todesopfern ist erschütternd. Dass jüdische Einrichtungen in Deutschland Ziel von Gewalttätern werden, weckt schlimmste Erinnerangen. Auch in Offenburg und der Ortenau, wo etliche Mitglieder der jüdischen Gemeinde Emmendingen/Ortenau wohnen. Weiterlesen:BZ_11.10.19

Ein Tag der Scham und Schande – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt sich betroffen. Weiterlesen: BZ_11.10.19_Reaktion auf Anschlag_Halle und OT_11.10.19_Reaktion auf Anschlag_Halle

Foto: Karl Schlessmann

Zwichenfälle auch in der Region

Der Mordanschlag in halle wirkt in die Ortenau hinein. Die Polizei kündigt Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen an. Seit Jahren sorgt sich eine Holocaust-Überlebende aus Offenburg wegen des neuem Antisemitismus in deutschland. Weiterlesen:  Lahrer Anzeiger

ehemalige Synangoge Kippenheim

Jüdische Einrichtungen in der Ortenau über Attacke in Halle schockiert

Der antisemitische und rechtsextreme Anschlag mit zwei Toten in Halle hat auch in der Ortenau für Bestürzung gesorgt. Die örtlichen jüdischen Gemeinden und Vereine sind geschockt, lassen sich von ihrer täglichen Arbeit aber nicht abbringen. Weiterlesen: lahrer-zeitung-2019-10-11
Ein mutmaßlich rechtsextremer Angreifer hat am Mittwoch versucht, einen Anschlag auf die Synagoge in Halle zu verüben. Dabei sind zwei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Die Badische Zeitung hat unter anderem mit Menschen jüdischen Glaubens aus der Region über ihre Gefühle, Sorgen und Ängste gesprochen. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_11102019_Seite_36 (1)