Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Neueröffnung des Salmen zu den Heimattagen Baden-Württemberg

Auch um Zuschüsse vom Land zu bekommen, hat Offenburg seinen kommunalen Feiertag, der 2022 als Jubiläum „ 175 Jahre 13 Offenburger Forderungen nach demokratischen Grundrechten“ groß gefeiert werden soll, mit den Heimattagen Baden-Württemberg kombinieren können. Jetzt wurde das Programm dem Kulturausschuss vorgestellt. Wie schon zum 150-Jahrigen 1997 soll der Vorsitzende des Zentralrats der Juden nach Offenburg kommen und wie schon 2002 der dann amtierende Bundesprasident. Weiterlesen: BZ_9.12.2020_Kulturausschuss II

 

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Emmendingen: Gedenkveranstaltungen und Recherchearbeiten im Herbst

Am 22. Oktober 1940 wurden 67 Juden aus Emmendingen ins Internierungslager Gurs deportiert. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Stadt und an das mit einer Kranzniederlegung gedacht wurde.
Anlässlich des 80. Jahrestages der verschleppung hat der Verein für jüdische Geschichte und Kultur auf einer Website ein digitales Gedenkbuch eingerichtet.
Weiterlesen:  Presse 28.10.20, Presse 11.11.20, und Presse 01.12.20

 

Freiburg war den Juden feindlich

Freiburg blickt in diesem Jahr auf 900 Jahre Stadtgeschichte zurück. Die Badische Zeitung bildet dieses Jubiläum mit einer Serie ab, in de rMonat für Monat Menschen vorgestelltwerden, die zu ihrer Zeit zum Leben in Freiburg beigetragen haben. Der Historiker Heinrich Schwendemann berichtet von Lotte Paepcke, die als Jüdin Freiburg unter den Nazis erlitt – und anders als viele andere – überlebte. Weiterlesen: 2020-11-28_Freiburg_Seite_22

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Tod ‚als eine Form des Widerstandes […]‘

Hertha Wiegand wuchs in der jüdischen Gemeinde Ettenheim auf und war Ärztin in Offenburg. Als Tochter des  Kaufmanns Joseph Lion und seiner Frau RosawirdHertha Lion am 6. Juli 1890 in dieser beschaulichen Kleinstadt geboren. Während ihre Schwester im elterlichen Stoffgeschäft in der Friedrichstraße 55 arbeitet, strebt die kleine ehrgeizige Hertha nach Höherem. Weiterlesen: 2020-11-20_Ortenau_Seite_20

Teilnahme jüdischer Soldaten am 1. Weltkrieg

Sie haben ihr Leben für das Land riskiert, dessenRegierung und Bevölkerung siewenige Jahrzehnte später
umbrachte: Jüdische Soldaten im ErstenWeltkrieg bekamen nie viel Aufmerksamkeit. Auch über die jüdischen
Freiburger, die von 1914 bis 1918 im Kriegseinsatz waren, ist wenig bekannt. Doch es gibt ein Denkmal auf demAlten Jüdischen Friedhof an der Elsässer Straße. Dort lädt die Israelitische Gemeinde am Sonntag um 13 Uhr zum Gottesdienst ein: Am Volkstrauertag, an demwegen Corona alle anderen Gedenkveranstaltungen
ausfallen. Weiterlesen: 2020-11-14_Freiburg_Seite_20

ehemalige Synagoge Kippenheim

In dieser Nacht kam die SS

Das Schicksal der jüdischen Familie Weil-Lion war schon einmal Thema in der BZ, imArtikel „Fast spurlos verschwunden“. Sabine Herrle hatte recherchiert, weil ihr ein Kleiderbügel mit demAufdruck „Weil-Lion“ aufgefallen war. Nun hat sie Neues zu erzählen: Wie die Weil-Lions und ihre Nachbarn die Pogromnacht vor genau 82 Jahren erlebten. Weiterlesen: badische_z_itung_lah_09112020_Seite_27

KZ Auschwitz-Birkenau; Foto: Von Pimke - Eigenes Werk, CC BY 2.5 pl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=762200

Gegen das Vergessen

Aus der Geschichte für die Gegenwart und Zukunft lernen. Das ist die Idee eines nun schon seit bald drei Jahrzehnten bestehenden Vereins, der einst gemeinsam vom Christophorus-Jugendwerk im Breisacher Stadtteil Oberrimsingen und der Katholischen Hochschule Freiburg aus der Taufe gehoben wurde. Daraus entstanden ist ein ehrgeiziges und zugleichmutiges Projekt: Unzählige Jugendliche waren seit Anfang der 1990er-Jahre imgrößten Vernichtungslager desNationalsozialismus, impolnischen Oswiecim (Auschwitz). Weiterlesen: badische_z_itung_lah_06112020_Seite_38