Den kleinen Erinnerungsstätten fehlt es an Nachwuchs

Sören Fuß und Bern­hard Gelderblom archivieren die Vergangenheit. Sie sind sich noch nie begegnet. 548 Kilometer trennen sie voneinander, der eine lebt im Norden, der andere im Süden Deutschlands. Gelderblom lässt seit Jahren Gedenktafeln im Ort aufstellen und poliert Stolpersteine, Fuß reiste um die Welt, um überlebende Zwangsarbeiter ausfindig zu machen. Weiterlesen: FAZ_19.3.2021 oder FAZ-online

Presse: Oswiecim ist nicht (nur) Auschwitz

Oswiecim, seit zehn Jahren Breisachs polnische Partnerstadt, trägt ein schweres Erbe. Das Konzentrationslager Auschwitz, Inbegriff für den Holocaust, der Millionen Menschen das Leben kostete, gilt als das furchtbarste Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts. Wie geht Oswiecim heute damit um? Zum Abschluss
der BZ-Serie zur Städtepartnerschaft Breisach–Oswiecim, wird dieser Frage nachgegangen und über die Vorbereitung berichtet, die Schüler- und Jugendgruppen im Blauen Haus Breisach, vor ihremOswiecim-Besuch erhalten. Weiterlesen: 2021-03-22_Freiburg_Seite_25 2021-03-22_Freiburg_Seite_25

Kippenheim: Ort des Erinnerns – auch digital

Um die ehemalige Synagoge in der Poststraße zu einer Gedenkstätte für die Ortenauer Jüdinnen und Juden zu machen, hat sich bereits im Jahr 1996 in Kippenheim ein Förderkreis gegründet. Ihm ist es gelungen, das Innere der ehemaligen Synagoge wieder herzurichten und sie als Ort der Begegnung und des Gedenkens zu etablieren. Weiterlesen:

Ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: „Beitrag zum Erhalt der Demokratie“

Der Förderkreis ehemalige Synagoge Kippenheim feiert sein 25-jähriges Bestehen. Der Sakralbau aus der Mitte  des 19. Jahrhunderts, unter dem Naziregime geschändet und nach demKrieg alsWarenlager genutzt, ist zu einem Ort des Gedenkens und der Begegnung geworden. BZ-Mitarbeiterin Erika Sieberts hat mit dem Vorsitzenden Jürgen Stude über die Entwicklung von Verein und Gebäude gesprochen. Weiterlesen: 2021-03-06_Ortenau_Seite_23

Digitaler Vortrag gegen das Vergessen

Hans-Joachim Fliedner, ehemaliger Offenburger Fachbereichsleiter Kultur, hält einen Vortrag zur kommunalen Erinnerungsarbeit: „Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ – diese Weisheit des Talmud steht Pate bei einem Vortrag, der am Mittwoch, 24. Februar , um 18 Uhr, vom Marchivam Mannheim gestreamt wird. Referent ist Hans-Joachim Fliedner, Historiker und ehemaliger Offenburger Kulturfachbereichsleiter. Weiterlesen: BZ_22.2.2021_OT_23.2.2021

Emmendingen: Wenn Objekte Geschichte zeigen

„Museumsobjekte erzähen die Geschichte der jüdischen Gemeinde Emmendingen“, so war ein rund einstündiger Vortrag von Monika Rachel Raija Miklis, Kuratorin des jüdischen Museums Emmendingen und Schriftführerin des Vereins Jüdische Geschichte überschrieben, den sie via ZOOM hielt. Zugeschaltet waren 21 Teilnehmer*innen, darunter auch Zuschauer aus Israel udn den USA. Weiterlesen:   BZ 16.02.2021 &   ET 17.02.2021