Als der Krieg in Südbaden endet, erlebt auch Herbert Fürth im April 1945 seinen persönlichen Tag der Befreiung. Die meisten Juden waren lange deportiert – er war der „einzige Sternträger“ Freiburgs.Weiterlesen: 2021-05-08_Ortenau_Seite_29
Als der Krieg in Südbaden endet, erlebt auch Herbert Fürth im April 1945 seinen persönlichen Tag der Befreiung. Die meisten Juden waren lange deportiert – er war der „einzige Sternträger“ Freiburgs.Weiterlesen: 2021-05-08_Ortenau_Seite_29
Heidi Holecek zeichnet in ihrem Buch das Schicksal der jüdischen Familie Bloch aus Sulzburg nach: „Meine Großeltern erzählten mir von ihrem Leben in Sulzburg, dem schönsten Dorf der Welt.“Mit diesem Zitat von Sabine Bloch aus einem Brief von 2017 führt Heidi Holecek ihre Leserinnen und Leser an die Familiengeschichte heran, die sie auf den folgenden Seiten detailliert schildern wird. Es ist eine besondere Geschichte – und auch wieder nicht: Denn eine Familie wie die Blochs aus Sulzburg dürfte es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland häufig gegeben haben. Die Blochs waren Juden – und auch wenn es antisemitische Vorbehalte gab, lesen sich die ersten Seiten wie ein Einblick in eine Idylle. Weiterlesen: 2021-05-06_Freiburg_Seite_24
Foto: Verlag Regiokultur
Gebetet haben die Emmendinger Juden seit der Gründung der Gemeinde 1716 an verschiedenen Orten. So nah, wie in dem seit 1999 an der Spitze des sogenannten „Gastroturm“ eingerichteten Betsaal waren sie dem Himmel zuvor nie. Dass die aktuelle Synagoge der vor 26 Jahren wiedergegründeten jüdischen Gemeinde von Emmendingen weitmehr umfasst als nur diesen Betsaal, zeigte Monika Rachel Raija Miklis am Sonntag bei einer Zoom-Führung. Weiterlesen: 2021-05-05_Ortenau_Seite_28 und Ettlinger Tor_5.5.2021
Foto: M. Miklis
Dass Eva Fahidi-Pusztai (95) am Mittwoch nicht in Freiburg vor ihrem Freiburger Publikum saß, sondern an ihrem Computer in Budapest, lag natürlich an Corona: Das Maximilian-Kolbe-Werk kann derzeit keine Holocaust-Überlebenden einladen. Doch auch online stieß die Veranstaltung in der Reihe „NS-Zeitzeugen im Gespräch“ mit dem Colloquium politicum der Uni und der Landeszentrale für politische Bildung auf Interesse. 66 Menschen waren zugeschaltet. Weiterlesen: 2021-04-30_Freiburg_Seite_21
Die Historikerin Christiane Goos hat ein Buch über Retter in Uniform im Zweiten
Weltkrieg geschrieben – auch der Offenburger Alfons Deschwanden wird gewürdigt. Weiterlesen: baden-online_23.4.2021
Für die Lahrer endete der Zweite Weltkrieg am 18. April 1945 mit dem Einmarsch der Franzosen –
vor gut 76 Jahren. Norbert Klein erinnerte in einem Online-Vortrag der VHS an diese Zeit, vor allem
an die Lahrer Opfer bei Luftangriffen. Weiterlesen: lahrer-zeitung-22-04-2021
Die Lahrer Stolperstein-Initiative sucht Sponsoren für weitere Stolpersteine, die im Herbst 2021 mit deren Erfinder Gunter Demnig verlegt werden sollen. Stolpersteine finanzieren sich über Spenden, ein Stein kostet
120 Euro. Das Geld geht vollständig an Gunter Demnig und sein Team. Weiterlesen: lahrer-zeitung-21-04-2021
Es ist ein düsteres Kapitel der Offenburger Stadtgeschichte: Mehr als 500 Menschen wurden auf dem Gräberfeld 19a des Historischen Waldbachfriedhofs in sechs Massengräbern beerdigt, wie der Historiker Wolfgang Gall durch akribische Forschungen herausgefunden hat. Seit dem 12. April, einem ebenfalls für Offenburg geschichtsträchtigen Datum, erinnern vier Bronzetafeln an die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft. In kleinem Kreis und mit einer Gedenkminute übergab Kulturbürgermeister Hans-Peter Kopp die Erinnerungsstätte der Öffentlichkeit. Weiterlesen: 2021-04-13_Ortenau_Seite_24 und im Offenburger Tageblatt: OT_13.4.2021
Foto: C. Kessler
Die Ermordung von 41 KZ-Häftlingen im Offenburger Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler jährte sich am 12. April zum 76. Mail. An der Erich-Kästner-Realschule wird der Opfer gedacht. Weiterlesen: OT_12.4.2021
Ein paar Dutzend Namen, eingemeißelt in drei einfache Steinplatten auf demalten Friedhof und eine Tafel an der Erich-Kästner-Realschule erinnern an eine der letzten Gräueltaten der Nazis in Offenburg.Vor 76 Jahren, am 12. April 1945, wurden in der Offenburger Artilleriekaserne 41 Kriegs- und Zivilgefangene aus ganz Europa von SS-Leuten ermordet, nur drei Tage vor der Befreiung Offenburgs durch die französischen Truppen. Die Aufstellung weiterer Tafeln zur Erinnerung an das Schicksal ausländischer Zwangsarbeiter in Offenburg ist durch die Stadt aktuell in Vorbereitung. Weiterlesen in der BZ: 2021-04-10_Ortenau_Seite_28
Doch es gibt auch Stimmen, die besagen, dass die Erunnerungsarbeit in Offenburg noch nicht ausreicht. Weiterlesen: baden-online_9.4.2021