Web-Talk-Reihe: „Kriegsgefangenenlager in Südbaden“

Zweiter Termin der Web-Talk-Reihe „Freiburg und die Region in der Zeit des Nationalsozialismus“

Die von den Nationalsozialist:innen erzwungene Stärkung der „Volksgemeinschaft“ bedeutete auch in Freiburg und in der Region die Verdrängung und Verfolgung verschiedener Bevölkerungsgruppen. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs soll an Beispielen untersucht werden, wie weit die beteiligten Akteur:innen und die Stadt Freiburg ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus aufgearbeitet haben. Die Webtalks beleuchten die NS-Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven und fragen nach den – teilweise unvollständigen oder widersprüchlichen – „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann), die das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur in Freiburg und der Region bis heute maßgeblich prägen.

Moderation:
Julia Wolrab – wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg
Jost Großpietsch – Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkinitiativen in Baden-Württemberg (LAGG)

Gast: Dr. Bertram Jenisch – Landesdenkmalamt Baden-Württemberg

Teilnahme-Link:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq

Hier geht’s zum Veranstaltungsflyer:
51xx24ff_Webtalk_WiSe24_FreiburgimNS_digital1_1_241007_215945

Mittwoch, 20. November, 20:15 Uhr
Online bei BigBlueButton

Web-Talk: Zur Geschichte der alten Synagoge in Freiburg und ihre Bedeutung für die Gegenwart.

Erster Termin der Web-Talk-Reihe „Freiburg und die Region in der Zeit des Nationalsozialismus“

Die von den Nationalsozialist:innen erzwungene Stärkung der „Volksgemeinschaft“ bedeutete auch in Freiburg und in der Region die Verdrängung und Verfolgung verschiedener Bevölkerungsgruppen. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs soll an Beispielen untersucht werden, wie weit die beteiligten Akteur:innen und die Stadt Freiburg ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus aufgearbeitet haben. Die Webtalks beleuchten die NS-Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven und fragen nach den – teilweise unvollständigen oder widersprüchlichen – „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann), die das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur in Freiburg und der Region bis heute maßgeblich prägen.

Moderation:
Julia Wolrab – wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg
Jost Großpietsch – Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkinitiativen in Baden-Württemberg (LAGG)

Gast: Markus Wolter, M.A., Historiker

Teilnahme-Link:
https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq

Hier geht’s zum Veranstaltungsflyer:
51xx24ff_Webtalk_WiSe24_FreiburgimNS_digital1_1_241007_215945

Mittwoch, 30. Oktober, 20:15 Uhr
Online bei BigBlueButton

Webtalk-Reihe „Freiburg und die Region in der Zeit des Nationalsozialismus“

Die von den Nationalsozialist:innen erzwungene Stärkung der „Volksgemeinschaft“ bedeutete auch in Freiburg und in der Region die Verdrängung und Verfolgung verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs soll an Beispielen untersucht werden, wie weit die beteiligten Akteur:innen und die Stadt Freiburg ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus aufgearbeitet haben.

Die Webtalks beleuchten die NS-Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven und fragen nach den – teilweise unvollständigen oder widersprüchlichen – „Erinnerungsfiguren“ (Jan Assmann), die das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur in Freiburg und der Region bis heute maßgeblich prägen.

Moderation:
Julia Wolrab (Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg)
Jost Großpietsch (Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkinitiativen in Baden-Württemberg)

5. Juni | 26. Juni | 17. Juli
jeweils ab 20.15 Uhr
Online: https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq

Freiburg: Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Jährlich gedenkt die Stadt Freiburg am 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, aller Opfer des Nationalsozialismus. Im Zentrum steht jeweils ein spezifisches Thema, das, wenn möglich, über Gespräche mit Zeitzeug_innen vermittelt wird. Organisiert wird die Gedenkveranstaltung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Gruppen, Institutionen und Vereinen.

Eva Weyl: „Wozu Hass, Neid, Respektlosigkeit und Intoleranz führen können“

„Wozu Hass, Neid, Respektlosigkeit und Intoleranz führen können“ – darüber spricht die 88-jährige Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Eva Weyl aus Amsterdam, die als Kind mit ihrer Familie im Konzentrationslager Westerbork war. Ihr Großvater Willy Wolff war bis zu seiner Pensionierung Ende 1933 Direktor der Deutschen Bank in Freiburg. Nach der Pogromnacht 9.11.1938 floh er nach Arnheim, NL. Ihre Mutter und ihr Onkel Hans wurden beide in Freiburg geboren.

Programm

Begrüßung
Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach

Vortrag
Eva Weyl, Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende

Musik
Roglit Ishay, Klavier

Sonntag, 28. Januar, 19.30 Uhr
Ort: Kaisersaal des Historischen Kaufhauses am Münsterplatz
Die erforderliche Voranmeldung ist ab Montag, 8. Januar, unter www.eveeno.com/befreiung-auschwitz möglich. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19 Uhr.
Weitere Informationen: Kulturamt der Stadt Freiburg, 0761 201 2101,

Freiburg: Lesung „Menachem Kaiser“

Menachem Kaiser, Autor von „Kajzer. Mein Familienerbe und das Abendeuer der Erinnerung“, liest aus seinem deutschsprachigen Werk. Das anschließende Gespräch in deutscher und englischer Sprache moderiert René Freudenthal. Die Lesung findet in der Buchhandlung Rombach, Bertoldtstraße 10, statt und ist eine Kooperation zwischen dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, der Buchhandlung Rombach und dem Carl-Schurz-Haus.

Donnerstag, 16. November, 19.30 Uhr
Lesung mit Menachem Kaiser
Moderation René Freudenthal
Buchhandlung Rombach, Bertoldstraße 10
Kooperation zwischen dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, der Buchhandlung Rombach und dem Carl-Schurz-Haus
Tickets 12 I 10 €, zu erwerben in der Buchhandlung Rombach oder online

Freiburg: Konzert „Der Fall Hindemith“

Tabea Zimmermann und Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main spielen Kammermusik von Paul Hindemith und aus seinem Umfeld. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Bronislaw-Huberman-Forum, der Gertrud-Luckner-Bibliothek, der Hochschule für Musik Freiburg sowie der Fondation Hindemith. Das Konzert findet im Festsaal der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg als Teil der Veranstaltungsreihe „Verfogung-Widerstand-Exil“ statt.

Sonntag, 12. November, 16-17.15 Uhr
Festsaal der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg, Kirchstraße 4
Kooperation mit dem Bronislaw-Huberman-Forum, der Gertrud-Luckner-Bibliothek, der Hochschule für Musik Freiburg sowie der Fondation Hindemith

Kippenheim_1938_Vortrag Alter und Neuer Antisemitismus

Freiburg: Vortrag „Woher kam der Judenhass? Antisemitismus in Deutschland, 1890 bis 1938

Wegen Krankheit leider abgesagt!

Anlässlich des 85. Jahrestags des Novemberpogroms 1938
Am Ende des 19. Jahrhunderts zählte nicht Deutschland zu den Hochburgen des Antisemitismus, sondern eher Russland oder sogar Frankreich. Wie kam es, dass sich dies innerhalb von nicht einmal 35 Jahren so sehr veränderte, dass mit den Nationalsozialisten die judenfeindlichste Partei des Kontinents in Deutschland an die Macht gelangte? Mit dieser Frage befasst sich der Vortrag „Woher kam der Judenhass? Antisemitismus in Deutschland 1890 bis 1938“ von Prof. Ulrich Herbert (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau). Die Veranstaltung findet in der Aula des St. Ursula Gymnasiums in Freiburg statt. Das St. Ursula-Gymnasium ist Bildungspartner der Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Kippenheim.

Flyer zur Veranstaltung

Bild (Ausschnitt): Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V. : Schändung der Kippenheimer Synagoge am 10. November 1938

Donnerstag, 9. November 2023, 18 Uhr
Aula des St. Ursula Gymnasiums, Eisenbahnstraße 45, 79098 Freiburg
Veranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Herbert, Leiter der Forschungsgruppe Zeitgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität
Veranstalter: St. Ursula Gymnasium Freiburg, Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V., Gedenkstätten Südlicher Oberrhein
Eintritt frei, Spenden erbeten

Freiburg: Meron Mendel. Über Israel reden

Lesung und Gespräch mit Livia Gerster

Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jede*r eine Meinung. Warum ist das so? Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Und warum ist die Debatte so emotional – und oft so vergiftet? Als Meron Mendel vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, war er überrascht von der Rolle seines Heimatlands im öffentlichen Diskurs. Schon damals konnten nahezu alle, mit denen er sprach, klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren. Heute werden die Debatten noch heftiger geführt.

Über seinen Bestseller „Über Israel reden“ (Kiepenheuer & Witsch, 2023) und darüber, wie das Verhältnis zu Israel und zum Nahostkonflikt in Deutschland verhandelt wird, spricht der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank und Professor für transnationale Soziale Arbeit mit der Politikjournalistin Livia Gerster (FAS).

Foto (Ausschnitt): © Ali Ghandtschi

Veranstalter:Literaturhaus Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein

Kooperationspartner: Colloquium Politicum der Universität Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher Freiburg e.V., Evangelische Erwachsenenbildung Freiburg, Freundeskreis Freiburg-Tel Aviv-Yafo e.V., Buchhandlung jos fritz, Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg

Mittwoch, 25. Oktober 2023, 19.30 Uhr
Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 9/6 €
Karten kaufen

Freiburg: Konzert und Lesung

Veranstaltungsreihe „Verfolgung – Widerstand – Exil“

Musik von Josef Tal, Artur Lourié, Isang Yun und György Kurtág ( Uraufführung einer Miniatur „Calmo“)
Texte von Rose Ausländer, Max Jacob, Mascha Kaleko, Gertrud Kolmar, Else Lasker Schüler, Theodor Kramer und Nelly Sachs

Mitwirkend:
Nataša Marić Flöte
Muriel Cantoreggi Violine und Viola
Florian Poppen Kontrabaß

Es lesen:
Franz Brockmeyer,
Christoph Poppen
Alexander Vassiliev

Sonntag, 30. April 2023, 16 Uhr
Festsaal der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg, Kirchstrasse 4 (an der Johanneskirche)
eine Gemeinschaftsveranstaltung der Gertrud-Luckner-Bibliothek, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg und Bronislaw-Huberman-Forum
Anmeldung nicht obligatorisch, aber erwünscht an:
Eintritt frei