ehemalige Synangoge Kippenheim

Kippenheim: „Stiefmütterchen statt Vergissmeinnicht“ – was mit vielen Synagogen geschah, am Beispiel Müllheim im Markgräflerland

In Müllheim ließ man 1968, dreißig Jahre nach der Verwüstung in der Reichspogromnacht 1938, das jüdische Synagogengebäude abreißen. An der Stelle baute man einen Parkplatz und errichtete zur Erinnerung einen Gedenkstein. So wie in Müllheim geschah das mit vielen Synagogen in Deutschland.

Der 2025 gedrehte Dokumentarfilm thematisiert behutsam die Auseinandersetzung mit jüdischem Erbe anhand von Müllheim. Dies macht den Film zu einem wertvollen Beitrag zur Stadtgeschichte, welcher die Erinnerung an die jüdische Gemeinde wieder lebendig werden lässt. Zeigt aber auch, wieviel persönliches Engagement es braucht, die Erinnerung zu bewahren. Die Filmemacherin Kerstin Pommerenke wird bei der Filmvorführung anwesend sein.

Donnerstag, 16. April 2026
19:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim,
Poststraße 18, 77971 Kippenheim

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