Synagoge Emmendingen, Foto: M. Miklis

Emmendingen: „Kindheit im Danach“ – Zweitzeugengespräch mit Nicole Noa-Pink, Freiburg

Eine Veranstaltung zur Erinnerung an den 27. Januar 1945, an die Befreiung der letzten Gefangenen aus dem KZ Auschwitz.
Zum Internationalen Tag der Erinnerung an die Toten und die Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords an den Juden.

Wie ist es, als jüdisches Kind von Holocaustüberlebenden aufzuwachsen?
Noch dazu in Deutschland, im Land der Täter.
Wie prägt das Danach, nach der Schoa, die Kindheit und die Persönlichkeit?
Nicole Noa-Pink erzählt davon. Sie erzählt von ihren eigenen Eltern, Hanna und Peter Noah. Sie gewährt uns einen ganz persönlichen Einblick in ihr Elternhaus. 1955 in Böblingen geboren, in Freiburg und Karlsruhe aufgewachsen lebt sie zusammen mit Überlebenden, die der Vernichtung durch die Nationalsozialisten entgangen sind. Sie erzählt die Überlebensgeschichte ihrer Eltern, aber noch mehr erzählt sie davon, unter welchem Einfluss sie und ihre Geschwister lebten und wie sich die grauenhaften Erfahrungen ihrer Eltern auf sie selbst auswirkten und bis heute nachwirken.
Die ehemalige Lehrerin Nicole Noa-Pink ist seit 2020 die jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e.V. (GCJZ). Von 2020 bis 2025 war sie die Lehrbeauftragte für Judentum an der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Eintritt frei, Spenden erbeten. www.juedisches-museum-emmendingen.de
Der Zugang ist barrierefrei.

Sonntag, 18.01.2026
17:00 Uhr
Veranstaltungsraum der Synagoge
Landvogtei 11, 79312 Emmendingen

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