Veranstaltung whemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Kippenheim: Mühen des Erinnerns

Ob Nationen, Orte oder Persönlichkeiten, das Erinnern macht uns Menschen Mühe. Schlimmes wird verdrängt, Gutes verklärt, Vieles vergessen. Dies führt Karl Kopp, der Autor des Buches „Das Kippenheimer Lied – eine badische Volksschule und ihre israelitischen Kinder“, mit seinem Vortrag „Mühe des Erinnerns“ vor Augen.
Für den ehemaligen Rektor der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Kippenheim war das örtliche Archiv der Gemeinde die wichtigste Quelle für seine Recherchen. Entlang dieses Buches, das vom „Förderverein Ehemalige Synagoge herausgegeben wurde, vermittelt Karl Kopp konkrete Beispiele zu den „Mühen des Erinnerns“ aus 250 Jahren Kippenheimer Geschichte.

Die Veranstaltung erfolgt an geschichtsträchtigem Ort und historischem Datum und versteht sich auch als Appell gegen Antisemitismus.

Dienstag, 9. November 2021, 19 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Mit Karl Kopp
In Kooperation mit der VHS Lahr, Außenstelle Kippenheim
Eintritt frei, Spenden erbeten
Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie eine Maskenpflicht in Innenräumen; dort gilt auch die 3G-Regel.

 

ehemalige Synangoge Kippenheim

Kippenheim: Die Mendelssohns

Die Aufführung “ die Mendelssohns“ vermittelt einen Einblick in das Leben der Familie Mendelssohn und das philosophische und musikalische Wirken der Geschwister von Felix Mendelssohn und Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy.
Das musikalische Schaffen von Felix Mendelssohn ist auch heute noch so bekannt wie zu seinen Lebzeiten. Weniger bekannt ist, dass er eine musikalisch ebenso begabte Schwester Fanny hatte, deren Kompositionen den seinen um nichts nachstehen. Auch weniger bekannt ist, dass der Großvater der Geschwister, der Philosoph Moses Mendelssohn, in der deutschen Aufklärung eine bedeutende Rolle spielt und dadurch einen unverzichtbaren Beitrag zum jüdischen Leben in Deutschland geleistet hat, das in diesem Jahr sein 1700stes Jubiläum feiert.
Die Pianistin Lydia Jeschke, der Hornist Horst Ziegler sowie Mitglieder der Theater-AG des Max-Plamck-Gymansiums Lahr möchten einen Einblick vermitteln in das Leben der Familie Mendelssohn und das philosophische und musikalische Wirken von Moses Mendelssohn und Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy. Die Aufführung ist der im März 2020 verstorbenen Lisa Klevit-Ziegler gewidmet. Die Leitung hat Andrea Welz.

Sonntag, 21. November 2021, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Ehemalige Synagoge Kippenheim

Virtuelle Führungen durch die Ehemalige Synagoge Kippenheim für Schulklassen

Neues digitales Angebot für Schulklassen!

Auch der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim ist durch die Pandemie betroffen, viele der für 2020 und 2021 geplanten Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen mussten abgesagt werden. Auch Führungen durch die ehemalige Synagoge oder über den jüdischen Friedhof von Schmieheim sind unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich. Der Förderverein bleibt  nicht untätig und sucht nach Wegen die Ehemalige Synagoge Kippenheim als außerschulischen Lernort  auch in den Zeiten der Pandemie für den Geschichts-, Religions- und Ethikunterricht zu nutzen. Ein erstes Ergebnis  sind  virtuelle Führungen durch die ehemalige Synagoge Kippenheim für Schulklassen im Rahmen von Videokonferenzen. Diese Führungen können dem Wissenstand der Schülerinnen und Schulen angepasst werden und sind geeignet für Klassen der Sekundarstufen I und II. Um dieses Angebot in der Praxis zu erproben, wurde dieses Format mit zwei 10. Klassen des Lahrer Max-Planck-Gymnasiums mit Erfolg getestet. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler ermutigen den Förderverein, die virtuellen Führungen auch anderen Schulen anzubieten.

Vortrag 45 Minuten plus Zeit für Fragen und Diskussion. Zwei Schulstunden wären angemessen
Kosten: Keine
Kontakt: Jürgen Stude, Tel. 07807-957612,

Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim

„Es gab keinen Widerstand“

Am 22. und 23. Oktober 1940 wurden auf Anweisung der NSDAP-Gauleiter in Baden, in der Pfalz und im Saarland 6500 Jüdinnen und Juden, vom Kind bis zum Greis, aus ihren Häusern und Wohnungen abgeholt, in
Zügen nach Gurs in Südfrankreich gebracht. Zwei Jahre später wurden viele der Internierten zur Vernichtung in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Jürgen Stude, Vorsitzender des Fördervereins der ehemaligen Synagoge Kippenheim, erinnerte am Dienstag in einem Vortrag daran. Weiterlesen: 2021-10-22_Ortenau_Seite_26

Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: 22.Oktober 1940 – Die Deportation der badischen Jüdinnen und Juden nach Gurs

Der Vortrag von Jürgen Stude beleuchtet die Ereignisse und Reaktionen auf die Deportation in das Internierungslager Gurs in Südwestfrankreich 1940 und das weitere Schicksal der Deportierten, von denen viele in den Vernichtungslagern im Osten Europas ermordet wurden.  Der Fokus liegt auf der Perspektive der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und ihrer Helfer; der Blick wird aber auch auf die Verantwortlichen für die Deportation gelenkt.

Dienstag, 19. Oktober 2021, 19 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Mit Jürgen Stude
Eintritt frei, Spenden erbeten
Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie eine Maskenpflicht in Innenräumen; dort gilt auch die 3G-Regel.

 

jüdischer Friedhof Schmieheim

Führung über den jüdischen Friedhof Schmieheim

Bei einem Gang über den jüdischen Friedhof bei Schmieheim mit seinen über 2500 Gräbern lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen: Die ehrwürdige Grabstätte wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Die zu verschiedenen Zeiten angelegten Teile des Friedhofes mit ihrer unterschiedlichen Grabgestaltung spiegeln eindrücklich die jeweilige gesellschaftliche Stellung der Juden wider. Bei der Führung wird auf die auf vielfältigen Symbole und Inschriften auf den Grabsteinen eingegangen. Bei einigen Verstorbenen ist auch ihr Schicksal zur Zeit des Nationalsozialismus bekannt und wird ebenfalls Teil der Führung sein.

Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen.

Sonntag 17. Oktober2021, 14 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg.
mit Bärbel Heer
Eintritt frei, Spenden erbeten
Kontakt:
Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie eine Maskenpflicht in Innenräumen; dort gilt auch die 3G-Regel.

 

jüdisches Schmieheim

Führung durch das jüdische Schmieheim

In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Ritterkanton Ortenau gehörenden alten Dorf Schmieheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1940. Seit etwa 1777 amtierte ein Rabbiner dort, bis das Rabbinat für die südliche Ortenau 1893 nach Offenburg verlegt wurde. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1864 mit 580 Personen erreicht. Etliche Gebäude, wie die ehemalige Synagoge oder das ehemalige Rabbinat und der am Orstrand gelegene alte jüdische Friedhof, zeugen von der reichen jüdischen Geschichte Schmieheims. Im Rahmen des Jubiläums der 1700-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte laden wir gemeinsam mit der VHS-Außenstelle Kippenheim zu einer Führung durch das jüdische Schmieheim ein.

Freitag, 8. Oktober 2021, 16 – ca. 17.30 Uhr
Treffpunkt: Am Platz vor der evangelischen Kirche in der Ortsmitte von Schmieheim
Eintritt frei, Spenden erbeten
Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie eine Maskenpflicht in Innenräumen; dort gilt auch die 3G-Regel.

 

ehemalige Synangoge Kippenheim

Kippenheim: Konzert mit dem Trio Parlando

Das Trio Parlando spielt Musik jüdischer Komponisten aus drei Jahrhunderten. Mit Ines Then-Bergh/Violine, Sebastian Wohlfarth/Viola und Gesine Queyras/Violoncello. Gespielt werden Werke von Salomone Rossi, Leo Weiner und Hans Krasa.

Sonntag, 26. September 2021, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten
Kontakt:

Chotsch_FR_ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Klezmer begeistert

Das erste Konzert dieses Jahrs in der Synagoge Kippenheim hat die Gruppe Chotsch aus Freiburg auf Einladung des Förderverein bestritten. Das Trio begeisterte rund 60 Besucher mit Musik, Gesang und Geschichten. Mit Klarinette, Gitarre und Kontrabass erzählten die drei Musiker Klezmer-Lieder und -Geschichten. Weiterlesen: lahrer-zeitung-18-09-2021

Chotsch_FR_ehemalige Synagoge Kippenheim

Kippenheim: Klezmer Lieder und Geschichten!

Die Verschmelzung der heiter ansteckenden Klezmer Musik und der melancholischen jiddischen Lieder mit den lustigen Typen und Begebenheiten aus “So zärtlich war Suleyken“ von Sigfried Lenz, ergänzen sich auf’s Beste. Humorvolle Geschichten vom Dorf treffen auf die mitreissende Musik der Schtetl. Die Texte: lebendig und clownesk erzählt. Die Musik: virtuos und abwechslungsreich gespielt. Eine Liebeserklärung an die Menschen und das Leben. Klezmer Lieder und Geschichten!

Moise Schmidt: Gitarre, Gesang und Erzählung
Winfried Holzenkamp: Kontrabass
Robert Dietrich: Klarinette

Sonntag, 12. September 2021, 19 Uhr
Mit Chotsch / Freiburg
Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17
Eintritt frei, Spenden erbeten