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Autorenlesung im Blauen Haus in Breisach

Alex­an­dra Senfft liest aus ihrem neuen Buch: Der lange Schat­ten der Täter

Alex­an­dra Senfft ist Islam­wis­sen­schaft­le­rin und ihre The­men­schwer­punkte sind die palästinensisch-israelische Ver­stän­di­gung, das Span­nungs­ver­hält­nis Deut­sche – Juden – Israe­lis – Paläs­ti­nen­ser, Anti­se­mi­tis­mus und Islam­feind­lich­keit, die trans­ge­ne­ra­tio­nel­len Fol­gen des Natio­nal­so­zia­lis­mus und der Dia­log mit den Opfern und ihren Nach­kom­men. In ihrem Buch SCHWEIGEN TUT WEH. EINE DEUTSCHE FAMILIENGESCHICHTE schreibt sie vom Umgang ihrer Fami­lie mit dem Erbe des Groß­va­ters Hanns Ludin. Ludin war ab 1941 Reprä­sen­tant des Deut­schen Reichs im Slo­wa­ki­schen Staat und maß­geb­lich an der Depor­ta­tion der slo­wa­ki­schen Juden beteiligt.

Diens­tag, 27. Sep­tem­ber 2016 um 19.30 Uhr
Blaues Haus, Rhein­tor­str. 3 (ehe­mals Juden­gasse), Brei­sach
Ein­tritt frei, Spen­den sind erwünscht

Wei­ter­le­sen

02.10.Hangkonzert

Tilo Wachter: Innenwelten — Solo für Hang und Stimme

In Thilo Wach­ter hat das Hang — das der­zeit neuste Instru­ment der Welt, einen vir­tuo­sen Ton­künst­ler gefun­den, der ihm diese spe­zi­elle Magie ent­lockt, die seine Klänge sei­dig, sinn­lich und unwi­der­steh­lich machen … ” (Badi­sche Zei­tung)
Die Stü­cke, die Wach­ter spe­zi­ell für das Hang ent­wi­ckelte, schei­nen immer wie­der ande­ren Kul­tu­ren zu ent­sprin­gen — weit ent­le­gen und doch ganz ver­traut. Tilo Wach­ter ist ein Hang­spie­ler der ers­ten Stunde. In sei­nem unver­wech­sel­ba­ren Stil ent­fal­ten sich indi­sche Tab­las, auch Har­fen meint man zu hören. Seine mehr­schich­tige Melo­dien, fremd klin­gende Spra­chen und Gesänge ver­we­ben sich zu einer magi­schen Klangreise in neue akus­ti­sche Welten.

Don­ners­tag, 2. Okto­ber 2016, 17.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, Kip­pen­heim
Ein­tritt frei, Spen­den wer­den erbeten

06.10.Friesenheim

Rundgang durch Friesenheim auf den Spuren jüdischen Lebens

Die israe­li­ti­sche Gemeinde Frie­sen­heim ent­stand im 18. Jahr­hun­dert. Ihr ursprüng­li­ches Sied­lungs­ge­biet, die soge­nannte Juden­gasse, lag im Umfeld der Lahr­gasse. Spä­ter zogen die jüdi­schen Händ­ler in die Orts­mitte, wo sie Laden­ge­schäfte eröff­ne­ten und die Mit­tel­punkt­funk­tion Frie­sen­heims für die umlie­gen­den Dör­fer stärk­ten. Die israe­li­ti­sche Gemeinde ver­fügte über eine Syn­agoge und wei­tere ritu­elle Ein­rich­tun­gen. Ecke­hard Klem, aus­ge­wie­se­ner Ken­ner der Geschichte Frie­sen­heims, wird auf einem Rund­gang Ein­bli­cke in das eins­tige jüdi­sche Leben des Ortes eröff­nen. Der Rund­gang wird in Koope­ra­tion mit der Volks­hoch­schule angeboten.

Don­ners­tag, 6. Okto­ber 2016, 17.00 Uhr
Treff­punkt: Am Stock­brun­nen beim Rat­haus in der Orts­mitte, Friesenheim

09.10

Konzert: Osteuropäische Tänze – gespielt – getanzt – gesungen

Unter dem Titel “Ost­eu­ro­päi­sche Tänze gespielt-getanzt-gesungen” wird am Sonn­tag, den 9. Okto­ber das Ergeb­nis eines Zither­se­mi­nars, das der Deut­sche Zithermusik-Bund Lan­des­ver­band BW und die Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft Tanz BW am Tag zuvor für fort­ge­schrit­tene Zither­spie­ler durch­ge­führt hatte, vor­ge­führt. (Musi­ka­li­sche Lei­tung: Wolf­ram Breckle)

Sonn­tag, 9. Okto­ber 2016, 11.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, Kip­pen­heim
Ein­tritt frei, Spen­den wer­den erbeten

12.11.Ausstellung und Musik

Circles of Life” – Musik und Malerei : Chorus delicti & Doris Nickert

Cir­cles — Lebens­kreise deren Anfang unsere Geburt kenn­zeich­net, Linien, die sich durch unser gan­zes Leben durch­zie­hen — mal fein und leise und ein ander­mal kräf­tig, fast bedroh­lich, Linien mit auf­ge­rau­ten Kan­ten und gezack­ter Struk­tur oder wie hier bei den gro­ßen Bild­ta­feln kraft­voll, vor Farbe und Leben­dig­keit strot­zend.“
Mit die­sen Wor­ten der Lau­da­to­rin, wurde eine Aus­stel­lung von Doris Nickert 2015 in der Frie­dens­kir­che in Alten­heim ein­ge­lei­tet. Der Kreis als Sym­bol für Wie­der­ho­lung, nicht enden wol­len, Trans­for­ma­tion hat lange schon auch in der Musik sei­nen Aus­druck gefun­den: ein­fa­che Kanons, repe­ti­tive Musik, eth­nisch geprägte Cir­cle — Songs, Mini­mal Music, pat­tern­ba­sierte Pop– und Jazz­mu­sik sind Bei­spiel dafür. „Cho­rus delicti” wird mit Songs und Melo­dieschlei­fen (Loops) die Bil­der von Doris Nickert sin­gend beglei­ten. Dabei bedient sich der Chor sowohl tra­di­tio­nell gepräg­ten Lied­guts aus aller Welt sowie Stan­dards aus Pop, Jazz und Klas­sik. Cho­rus delicti ist bekannt für seine viel­fäl­ti­gen musi­ka­li­schen Expe­ri­mente unter der Lei­tung von Uli Han­bür­ger. In die­sem Bilder-Chor-Konzert wer­den „Kreise und Struk­tu­ren” stil­über­grei­fend und grenz­über­schrei­tend ver­klang­bild­licht und neu interpretiert.

Sams­tag, 12. Novem­ber 2016, 20.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Kip­pen­heim, Post­straße 17, Kip­pen­heim
Ein­tritt frei, Spen­den wer­den erbeten

sulzburg-grunern

9. Gitarrentage — GIPSY JAZZ

MANFRED FUCHSSOLOGITARRE
ROBERT EISELERHYTHMUSGITARRE
TINY SCHMAUCHKONTRABASS

Der durch Django Rein­hardt berühmt gewor­dene Jazz-Stil aus gefühlvollen Gitarre-Melodien, hei­ßem Swing– Rhyth­mus und atem­be­rau­ben­der Impro­vi­sa­tion begeis­tert. Schwer­punkt des Pro­gramms bil­den die Kom­po­si­tio­nen von Man­fred Fuchs, teils wilde, teils roman­ti­sche oder bal­la­den­hafte Jazz-Songs, die mit ihrer melodiösen Geschmei­dig­keit und zugleich virtuos-lebendigen Aus­ge­stal­tung im Gedächtnis bleiben.

Sams­tag, 19.11.2016, 20.00 Uhr
Bürgerhaus Gru­n­ern, Dorf­straße 27, 79219 Stau­fen
Ein­tritt: 15,- €, erm. 12,- €

Wei­ter­le­sen

sulzburg-gitarrentage

9. Gitarrentage — Diknu Schneeberger Trio

Django Unchai­ned…“ schreibt die Süddeutsche Zei­tung über das Diknu Schnee­ber­ger Trio. Mit sei­nem 2007 erschie­nen Debut­al­bum „Rubina“ sorgt der damals erst 17-jährige Wie­ner Gypsy — Gitar­rist für Furore. Mit dem Hans-Koller-Preis erhielt er den wohl wich­tigs­ten Jazz-Preis sei­nes Lan­des und kon­zer­tierte mit sei­nem Trio vor aus­ver­kauf­ten Häusern in Frank­reich, Deutsch­land, Eng­land, Russ­land, Spa­nien, Mexiko…

Sonn­tag, 20.11.2016, 20.00 Uhr
Ehe­ma­lige Syn­agoge Sulz­burg, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulz­burg
Ein­tritt: 18,- €, erm. 15,- €

Wei­ter­le­sen

15.09

Führung über den jüdischen Friedhof in Schmieheim

Bei einem Gang über den Schmie­hei­mer Fried­hof lässt sich die wech­sel­hafte Geschichte der Juden der Ortenau able­sen. Er wurde 1682 ange­legt, als sich die ers­ten Juden wie­der in der Region nie­der­las­sen durf­ten. Er ist der größte jüdi­sche Ver­bands­fried­hof (140 Ar) in Süd­ba­den und birgt etwa 2500 Grä­ber. An der Gestal­tung der Grab­steine lässt sich die wech­sel­hafte Geschichte der Orten­auer Juden able­sen. Von beson­de­rer Bedeu­tung sind die in Stein gehaue­nen Sym­bole: sie ver­mit­teln einen Ein­druck vom reli­giö­sen Leben des Land­ju­den­tums. Treff­punkt am Park­platz beim Fried­hof an der Straße von Schmie­heim nach Wall­burg.
Män­ner müs­sen eine Kopf­be­de­ckung tra­gen, gutes Schuh­werk wird empfohlen

Diens­tag, 15. Sep­tem­ber 2016, 17.00 Uhr
Treff­punkt: Park­platz an der Fried­hofs­mauer, Schmie­heim
Ein­tritt frei, Spen­den wer­den erbeten

Offenburg-Salmen

Salmengespräch

Um der Bedeu­tung des Gebäudes „Sal­men” gerecht zu wer­den und um die Offen­bur­ger Geschichte als Auf­trag ernst zu neh­men, führt die Stadt jährlich im Herbst “Salmengespräche” durch. Dabei wer­den in einer öffentlichen Ver­an­stal­tung mit His­to­ri­kern, Poli­ti­kern und Sozio­lo­gen aktu­elle poli­ti­sche, soziale und kul­tu­relle Fra­ge­stel­lun­gen und Pro­bleme vor dem Hin­ter­grund der For­de­run­gen von 1847 diskutiert.

Mon­tag, 12. Sep­tem­ber 2016, 20:00 Uhr
Sal­men, Lange Straße 52, 77652 Offenburg

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