Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Als die Zuwanderer kamen – Die Neugründung der Jüdischen Gemeinde Emmendingen 1995

Vor­trag von Klaus Tesche­ma­cher, Mit­be­grün­der der neuen Jüdi­schen Gemeinde Emmen­din­gen K.d.ö.R.

Der Mit­be­grün­der und ehe­ma­lige Geschäfts­füh­rer der neuen Jüdi­schen Gemeinde Emmen­din­gen berich­tet von sei­nen Erfah­run­gen beim Wie­der­auf­bau der Gemeinde. Die Zuwan­de­rung von Juden aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­union Anfang der neun­zi­ger Jahre und ihre Inte­gra­tion in die Gesell­schaft der BRD stellte eine enorme Her­aus­for­de­rung sowohl für die dama­lige jüdi­sche Gemein­schaft in der Bun­des­re­pu­blik wie auch für die Zivil­ge­sell­schaft dar. Die vor­bild­li­chen Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen der Jüdi­schen Gemeinde Emmen­din­gen wur­den im Sep­tem­ber 1999 mit der Über­rei­chung des Karl-Kübel-Preises für bei­spiel­hafte Fami­li­en­in­itia­ti­ven in reli­giö­sen Gemein­den in der Frank­fur­ter Pauls­kir­che gewür­digt. Der Auf­bau der Jüdi­schen Gemeinde Emmen­din­gen, Lebens­werk des Ehe­paa­res Tesche­ma­cher, fand bun­des­weit hohe Aner­ken­nung. Das Land Baden-Württemberg ehrte das Ehe­paar Tesche­ma­cher für sein her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment im Novem­ber 2012 mit der Ver­lei­hung der Stauf­er­me­daille in Gold.

Wei­tere Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­reihe “300 Jahre jüdi­sches Leben in Emmen­din­gen 1716 — 2016″ hier als PDF her­un­ter­la­den:
300 Jahre Jüdisches Leben in Emmendingen

Sonn­tag, 3. Juli 2016, 11:30 Uhr
Emmen­din­gen, Simon-Veit-Haus, Kirch­straße 11, Teschemacher-Saal
Ein­tritt frei, Spen­den erbeten

breisach-armenierfrage-cut

Vortrag “Die Armenierfrage in der Türkei”

Sibylle The­len stellt ihr Buch „Die Arme­nier­frage in der Tür­kei“ und aktu­elle For­schungs­an­sätze zum Völ­ker­mord an den Arme­ni­ern vor. Sie geht der Tra­di­tion des Ver­ges­sens und Ver­drän­gens nach und erzählt vom Inter­esse der Enkel, die Geschichte der Groß­el­tern zu erzählen.

Mon­tag, 6. Juni 2016, 20:00 Uhr
Blaues Haus in Brei­sach, Rhein­tor­str. 3 (ehe­mals Juden­gasse), 79206 Breisach

/Users/Janni/Einladung Sulzburg.sla

Hiersein – Dasein – Dortsein – Fortsein

Jüdische Exil­ser­fah­rung von Baby­lo­nien bis Baden
Eine Aus­stel­lung in der Ehe­ma­li­gen Syn­agoge Sulzburg

Ver­nis­sage am Mitt­woch, den 1. Juni 2016, 18.00 Uhr

Begrü­ßung:
Dirk Blens, Bürgermeister Sulz­burg
Prof. Dr. Gabri­elle Oberhänsli-Widmer, Juda­is­tik
Prof. Dr. Regine Pruz­sinszky, Alt­ori­en­ta­li­sche Phi­lo­lo­gie
Musik:
Clara und The­resa von Bibra, Dama­ris Arm­brus­ter (Gesang und Harfe)

Dauer der Aus­stel­lung: 2. bis 30. Juni 2016
Öff­nungs­zei­ten: Diens­tag bis Sonn­tag von 15.00 bis 18.00 Uhr, Ein­tritt frei

Ein­la­dung zur Ver­nis­sage als PDF

Mitt­woch, den 1. Juni 2016, 18.00 Uhr Ver­nis­sage
Ehe­ma­lige Syn­agoge Sulz­burg, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulz­burg
Anschlie­ßend Emp­fang im Rathaus

Emmendingen-Simon-Veit-Haus

Das Jüdische Museum Emmendingen in der Presse