Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Sulzburg: Der europäische Tag der jüdischen Kultur

Am 06. September 2020 findet europaweit der Tag der jüdischen Kultur in vielen Ländern statt.
Der Freundeskreis ehemalige Synagoge Sulzburg e.V. bietet drei Führungen in der ehemaligen Synagoge an.

15.00 Uhr: Reisen! Erfahrungswelten des ersten jüdischen Professors in Baden Gustav Weil, gebürtig aus Sulzburg, gestorben in Heidelberg, beerdigt in Freiburg“.
16.00 Uhr: „Die Architektur der Synagoge. Bemerkungen zum Synagogenbau in Baden vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute.“
17.00 Uhr: “Erinnern in Baden-Württemberg. Zur Geschichte regionaler und raumschaftlicher Erinnerungen“

Alle Führungen entsprechen den aktuellen Corona – Verordnungen. Die Teilnehmerzahl ist Corona bedingt beschränkt.

Sonntag, 6. September 2020 2020, ab 15 Uhr
Ehemalige Synagoge Sulzburg
Eintritt frei
Wir erbitten Anmeldung unter Tourist Information Sulzburg 07634/560040 oder 07634/560042

Sulzburg: Ausstellung „nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I – III“

Auschwitz ist ein vielfach ausgeleuchteter Ort, seit Jahrzehnten erforscht, von Millionen Besuchern jedes Jahr besichtigt. Trotzdem existiert im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eine fast unbekannte Spähre: die Lebenswelt von Menschen, die aufgrund historischer und biografischer Fügung zu Nachbarn dieser Schreckensorte geworden sind. In Auschwitz fielen mehr als 1,1 Millionen Menschen den Nationalsozialisten zum Opfer. Die meisten waren Juden aus Deutschland und anderen Ländern Europas. Es gab aber auch viele andere Opfergruppen – so etwa Sinti und Roma, nichtjüdische Polen, sowjetische Kriegsgefangene.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit dem Freundeskreis Ehemalige Synagoge und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten Baden-Württemberg.

Die Ausstellung kann aufgrund der dynamischen Fortentwicklung des Coronavirus aktuell nur digital besucht werden. Nebenan_argeLola_A5_SynSlzb .
Von der argelola ist nun ein weiteres Video zu Nebenan entstanden, das eine subjektive Perspektive auf das Projekt gibt: Zum Video hier klicken
Weitere Informtionen zur Ausstellung können in einem Video (zum Link hier) eingesehen werden bzw. sind hier nachzulesen: badische_zeitung_2020-03-17_183873008

Seitens der Stadt sind vorerst alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt.

Ehemalige Synagoge Sulzburg
Die Ausstellung kann nur digital besichtigt werden.

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Sulzburg: „nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I – III“

Gang durch die Ausstellung
Auschwitz ist ein vielfach ausgeleuchteter Ort, seit Jahrzehnten erforscht, von Millionen Besuchern jedes Jahr besichtigt. Trotzdem existiert im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eine fast unbekannte Spähre: die Lebenswelt von Menschen, die aufgrund historischer und biografischer Fügung zu Nachbarn dieser Schreckensorte geworden sind. In Auschwitz fielen mehr als 1,1 Millionen Menschen den Nationalsozialisten zum Opfer. Die meisten waren Juden aus Deutschland und anderen Ländern Europas. Es gab aber auch viele andere Opfergruppen – so etwa Sinti und Roma, nichtjüdische Polen, sowjetische Kriegsgefangene.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit dem Freundeskreis Ehemalige Synagoge und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten Baden-Württemberg. Flyer zur Ausstellung: SulzburgAuschwitzAusstellung300

Sonntag, 19. April 2020, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge Sulzburg
mit Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch

Sulzburg: Moderiertes Gespräch „nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I – III“

Wegen der Corona-Pandemie abgesagt
Die Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola) haben die Nachbarschaften der ehemaligen Lager intensiv bereist, mit Unterstützung eines Stipendiums des Kulturwerks der VG Bild-Kunst. Ihre Erkundungen , die sie mehrfach nach Oswiecim (Auschwitz) und Brzezinka (Birkenau) führten, konzentrieren sich auf das unmittelbare Umfeld der ehemaligen Hauptlager Auschwitz I – III: das Stammlager, das Vernichtungslager Birkenau und das Arbeitslager Monowice/Buna- IG Farben.
Die Bilder und Texte von Loges und Langen sind eine Reflektion über den historischen Ort Auschwitz und die weiterreichenden Fragen, die er aufwirft: Wie leben Menschen im Schatten einer einstigen Mordstätte? Wie gestaltet sich das Zusammenleben angesichts historischer Traumata? Wie verhalten sich individuelles und kollektives Gedächtnis zueinander? Die Dokumentation der Fotografen beschreibt Menschen und Biografien in einer Umgebung, die von extremer Gewaltgeschichte gekennzeichnet ist. Diese Annäherung, gebündelt in der Ausstellung „Nebenan“, läuft auf die Frage zu: Was ist das, der Geist des Ortes, bzw. gibt es ihn überhaupt?

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit dem Freundeskreis Ehemalige Synagoge und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten Baden-Württemberg. Flyer zur Ausstellung: SulzburgAuschwitzAusstellung300

Sonntag, 26. April 2020, 17 Uhr (ursprünglich So., 29.3.2020)
Ehemalige Synagoge Sulzburg
mit Kai Loges und Andreas Langen

Ehemalige Synagoge Sulzburg: literarisch-musikalischen Abend

Johanna Rieken und Peter Kleindienst geben in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zum letzten Mal Einblick in das Leben zweier herausragender Schriftstellerinnen: „Zwischen den Welten – Nelly Sachs und Selma Lagerlöf“:

15 Jahre ist Nelly Sachs alt, als sie den Roman „Gösta Berling“ von Selma Lagerlöf liest. Sie beginnt selbst zu schreiben und schickt der von ihr verehrten Selma Lagerlöf 1921 ihr erstes Buch. Die beiden Frauen haben sich nie getroffen und waren doch in ihren Biografien schicksalhaft miteinander verbunden. In einer Symbiose von Erzählungen, Gedichten, Originaltönen, authentischen Fotos, Musik sowie Klang- und Bildinstallationen näherte sich das Programm diesen zwei Frauen der Weltliteratur. Die Rezitationen von Johanna Rieken werden musikalisch interpretierend und improvisierend von dem Gitarristen Peter Kleindienst begleitet.

«Weltliteratur vollendet zum Leben erweckt: In einer außer-gewöhnlichen Symbiose von Bildern und Ton-aufzeichnungen, die mit Texten, Lyrik und Musik perfekt korrespondierten …konnten Welten verschmelzen.» (Badische Zeitung)

«Eine eindrucksvolle Reise…Mit der Verknüpfung von Wort und Klang erwecken sie Weltliteratur zum Leben.» (Haller Tagblatt)

«Sie entführten im voll besetzten Theater Waldkirch das Publikum in die Welt der Schriftstellerinnen…Die Zuhörer waren von der Intensität der Wortbilder und Lebensgeschichten beeindruckt.» (Badische Zeitung)

Samstag, 1. Februar 2020, 18 Uhr
Ehemalige Synagoge Sulzburg
Eintritt: 12 Euro (Karten an der Abendkasse)
Reservierung: 07634 560040 oder

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Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Sulzburg: Eine Chronologie des Schreckens

Mit einer Lesung in der ehemaligen Sulzburger Synagoge stellte Dory Sontheimer jetzt ihr soeben in Deutsch erschienenes Buch „Das Vermächtnis der sieben Schachteln“ vor. Die in Barcelona geborene Autorin mit jüdischen Wurzeln in Deutschland beschreibt darin den Leidensweg ihrer Eltern, Großeltern und Verwandten während der Zeit des Nationalsozialismus. Zahlreiche Interessierte waren gekommen, umder bewegenden Buchpräsentation beizuwohnen. Weiterlesen: badische_zeitung_2019-10-28_178634285

Sulzburg: Das Vermächtnis der sieben Schachteln – Die Geschichte von Dory Sontheimer

Die Autorin dieses Buches wurde in Barcelona geboren und wuchs im katholischen Spanien Francos auf.
Jahre später – erst nach dem Tod ihrer Mutter – entdeckt Dory Sontheimer auf dem Dachboden ihres Elternhauses sieben Schachteln, die ihr eine bis dato völlig unbekannte und dramatische Familiengeschichte sowie eine völlig neue Identität enthüllen sollen.
Nach dem durchsehen und ordnen dieses gewaltigen Erbes aus Fotografien, Briefen, Ausweispapieren und vielen anderen Dokumenten beginnt Dory Sontheimer, ihre Familienchronik zu erstellen.
Ihre über 12 Jahre andauernde Forschung, die von ganz unterschiedlichen Gefühlen – Faszination, Neugierde, aber auch Pflichtbewusstsein – geprägt war, sollte sie auf den Spuren der wenigen Überlebenden ihrer von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie nach Deutschland, Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und die USA führen.
Auch nach Sulzburg in die Hauptstrasse führte Dory Sontheimers Weg Dorys Eltern, denen rechtzeitig die Flucht vor dem großen Morden gelang konnte in Barcelona ein neues Leben beginnen, mussten dafür aber ihre Herkunft verleugnen und eine neue Sprache, einen neuen Namen, eine neue Religion und einen neuen Beruf annehmen.
Dieses erschütternde Zeugnis,in dem wertvolle Zeitdokumente mit der entwaffnenden Ehrlichkeit der Autorin vorgestellt werden, liefert aufschlussreiche Einblicke in ein ganz privates Schicksal seiner Opfer.
Dory Sontheimer liest und spricht in der ehemaligen Synagoge Sulzburg.

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.30 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
Eintritt frei

Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Europäischer Tag der jüdischen Kultur in der ehemaligen Synagoge Sulzburg

Die ehemalige Synagoge Sulzburge ist am europäischen Tag der jüdischen Kultur von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Es werden drei Führungen angeboten, die sich mit der Geschichte der Sulzburger jüdischen Gemeinde von den Anfängen bis zur Auslöschung und mit den Entwicklungen bis heute befassen. Zudem wird die Architektur der Synagogen thematisiert.

Sonntag, 1 September 2019, 14 – 18 Uhr
14.00, 15.00 & 17.00 Uhr: Führungen
Ehemalige Synagoge, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulzburg
Eintritt frei