Ausstellung "Brüderlichkeit" Haslach i.K.

Haslach: Ausstellung zum Kulturerbejahr 2018

Das europäische Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers in Natzweiler/Elsass CERD hat zusammen mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler VGKN anlässlich des europäischen Kulturerbejahres 2018 zwei grenzüberschreitende Kunstprojekte ins Leben gerufen. Diese werden an den 15 deutschen und französischen Lagerorten, die 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden,  präsentiert. Dazu gehört auch Haslach mit der Gedenkstätte Vulkan.

Die französische Künstlergruppe Quinz’art und die deutsche Künstlergruppe Plakat Wand Kunst hat gemeinsam großflächige Bilder hergestellt, von denen je eines an den betreffenden Orten ausgestellt wird. (Künstler für Haslach: Wolfgang Ebert, Offenburg und Jean-Baptiste Defrance, Straßburg).
Gleichzeitig werden Schülerarbeiten zum Thema „Was bleibt?“ ausgestellt. Für Haslach konnte die Schülerakademie Kunst des Gymnasiums Achern mit ihrem Lehrer Wolfgang Ebert gewonnen werden. Zu sehen sind die Werke im Alten Kapuzinerkloster Haslach im Kinzigtal. Flyer Original

Ausstellung: 11.-26.Oktober 2018, täglich von 10-12:30  und 13:30 – 16:00 Uhr
Altes Kapuzinerkloster Halsach i. K.
Unterstütz durch: Interreg, Euro-District, Landesdenkmalpflege und der Landeszentrale für politische Bildung
gebührenfrei

Kippenheim_1938_Vortrag Alter und Neuer Antisemitismus

„Antisemitismus kommt ohne Juden aus“

Der Offenburger Salmen war nahezu voll besetzt, zahlreiche Wortmeldungen bestimmten die anschließende Diskussion. An diesem Ort wurden 1847 neben anderen Grundrechten die Gleichbereichtigung aller Religionen proklamiert. Vom 9. auf den 10. Novemer 1938 wurde der Salmen verwüstet, weil sich hier die Offenburger Synagoge befand. Ebendort referierte am Dienstagabend (2. Oktober) Michael Blume über „Alten und neuen Antisemitismus. Blume ist Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg. Weiterlesen oder BZ_5.10.18_Vortrag Blume_Salmen

Kippenheim_1938_Vortrag Alter und Neuer Antisemitismus

Vortrag „Alter und Neuer Antisemitismus“

In der Nacht vom 9. auf den 10. November jährt sich die Zerstörung der deutschen Synagogen während des Novemberpogroms zum 80. Mal.

Aus diesem Anlass spricht der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume zum Thema „Alter und neuer Antisemitismus“. Dabei steht nicht nur die Aufarbeitung der Vergangenheit im Fokus, sondern auch der offene oder versteckte Antisemitismus im heutigen Deutschland und Europa. Gibt es angesichts der schwierigen Gesamtlage Wege in eine Zukunft gegenseitiger Wertschätzung?

Der Vortrag findet in der Kultur- und Erinnerungsstätte Salmen statt. Dort befand sich seit 1875 die Offenburger Synagoge, die ebenfalls während des Novemberpogroms 1938 zerstört wurde. Flyer_2.10.18_web-end

Dienstag, 2. Oktober 2018, 20 Uhr
Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
in Kooperation mit dem Fachbereich der Stadt Offenburg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Eintritt frei

23.7.18: Emmendngen, Vortrag mit Prof. Dr. Joern Leonhard, Foto LpB Frank Wagner

Emmendingen: Vortragsabend mit Professor Dr. Leonhard

Wie erinnerten Menschen den Großen Krieg? Wie gingen sie nach 1918 mit Trauma und Trauer um? In welchem Verhältnis standen offizielles Gedenken und individuelle Erinnerung? Diesen Fragen geht der Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard am Montag, den 23. Juli 2018 im Rathaus Emmendingen nach. „Gedächtnisse des Großen Krieges: Europäische Gesellschaften nach 1918“ – so lautet der Titel des Vortrags, in dem der renommierte Freiburger Wissenschaftler auch die Unterschiede zwischen nationalen Gedenkkulturen nach 1918 bis in die Gegenwart untersucht.

Der Vortragsabend findet anlässlich der Gedenkstättenreise der Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras an fünf historische Stätten am Oberrhein statt. Gemeinsam laden der Landtag, die Stadt Emmendingen, der Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein sowie die Landeszentrale für politische Bildung zu der Vortragsveranstaltung in das Rathaus Emmendingen.

Das Jüdische Museum Emmendingen ist eine von insgesamt fünf Stationen der zweitägigen Gedenkstättenreise der Landtagspräsidentin. Die Reise führt von Kippenheim (Ehemalige Synagoge Kippenheim) über Haslach im Kinzigtal (Gedenkstätte Vulkan) nach Emmendingen und von dort am nächsten Tag weiter nach Breisach im Breisgau (Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus) bis nach Natzwiller im Elsass (Centre européen du résistant déporté am ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof). Thema der Gedenkstättenreise ist unter anderem auch die Zusammenarbeit der deutschen und französischen Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler.

Programm: Programm_Gedenkstättenreise_Landtagspräsidentin Aras_Vortragsabend Emmendingen 23 Juli 2018

Montag, 23. Juli 2018, 19.30 Uhr
Rathaus Emmendingen, Landvogtei 10, 79312 Emmendingen
in Kooperation mit dem Landtag BW, der LpB BW und der Stadt Emmendingen
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten:

NS-Gedenkstätte Vulkan in Haslach

Gedenkstätte Vulkan Haslach i.K. in der Presse

Die Gedenkstätten des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof im Elsass und seine Außenlager rechts und links des Rheins – eines davon ist „Vulkan“ in Haslach im Kinzigtal – sind mit dem europäischen Kulturerbesiegl ausgezeichnet worden. Karin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreicht am Dienstag in Stuttgart die Plakette. Weiterlesen: BZ_15.6.18_Gedenkstätte Haslach