Bilder: NS-Dokumentationszentrum München, © Orla Connolly; Julia Wolrab

(STREIT-)GESPRÄCH: Die Rückkehr der Vergangenheit in unser Heute. Hass, Hetze, Holocaust und die Bedeutung der Erinnerung(-skultur)

Hetzparolen. Antisemitische Gewalttaten. Offene Formen gruppenbezogener Diskriminierungen. Brandstifter im Bundestag. Erinnerungskultur, die das Gedenken an die Verbrechen der NS-Zeit als unverzichtbares Selbstverständnis erachtet, wird durch populistische Stimmen öffentlich in Frage gestellt. Das NS-Dokuzentrum in München zeigt, was passieren kann, wenn eine Demokratie stirbt und eine Diktatur entsteht. Welche Lehren ziehen wir aus der Vergangenheit für unsere politische Gegenwart? Mirjam Zadoff und Julia Wolrab berichten von ihren Erfahrungen als Leiterinnen der NSInformations-und Dokumentationszentren in München und Freiburg. Das Beispiel München gibt Anregungen, Ideen und Erfahrungen, die von hoher Relevanz sind für das im Aufbau befindliche Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in Freiburg und die lokale historisch-politische Bildungsarbeit sind. Welche gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten haben die beiden Historikerinnen darüber, wie NS-Geschichte heute vor allem jungen Menschen vermittelt werden und wie in einer postmigrantischen Gesellschaft Erinnerungsarbeit gelingen kann? 511921_Zadoff

Anleitung für den virtuellen Raum alfaview: alfaview anleitung_neu

Montag, 10. Mai 2021, 20.15 Uhr
Mit: Prof.´in Dr. Mirjam Zadoff, Diektorin des NS-Dokumentationszentrums München und Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung BW, Außenstelle FR
Kooperationspartner: Colloqium Politicum, Verbund Gedenkstätten südlicher Oberrhein, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Ba-Wü
Virtueller Ort: alfaview
Begrüßung: Prof. Dr. Michael Wehner, LpB Baden-Württemberg
Moderation: Jana Lange, stellv. Studioleiterin SWR Freiburg

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