Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Freitag, 24. Juli 2020, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen", Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Auf Initiative des Fördervereins Archiv, Museum und Galerie der Stadt Offenburg e.V. wurde der Gewölbekeller saniert und durch eine Präsentation aufgewertet.
In Absprache mit dem Denkmalschutz hat die Wohnbau Offenburg GmbH als Eigentümerin des Gebäudes die Sanierungsarbeiten durchgeführt und die Zugangssituation wesentlich verbessert. Hölzerne Stege leiten die Besucher/innen durch eine von Dr. Valerie Schoenenberg konzipierte Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift:
•Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Sonntag, 13. September 2020, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

Mikwe Offenburg, Foto: Steffen Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch die Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads. Während der Öffnungszeit bewirtet das Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg im Innenhof. Weitere Termine: Flyer_Mikwe_Termine2020_end & Flyer_Mikwe_2.0_web

Freitag, 26. Juni, 13-17 Uhr (unter Vorbehalt)
Mikwe Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse oder Steinstrasse)
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.
Eintritt frei

ehemalige Synangoge Kippenheim

Jüdischer Kulturweg: Radtour zwischen Offenburg und Kippenheim

Wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben

Die südliche Ortenau war eines der jüdischen Zentren Badens. Von diesem einst reichen jüdischen Leben zeugen heute noch ehemalige Synagogen und jüdische Friedhöfe aber auch hebräische und jiddische Wörter im Alemannischen und bauliche Spuren in den sogenannten „Judendörfern“ zwischen Offenburg und Ettenheim. Besucht werden u. a. die Offenburger Mikwe, der Diersburger „Judenfriedhof“ und die ehemalige Synagoge Kippenheim. Die Tour ist Teil des geplanten „Jüdischen Kulturwegs am Oberrhein“, der bedeutende Stätten des Judentums entlang des Rheins verbinden soll. Unterwegs wird eine Vesperpause in Friesenheim eingelegt. Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Sonntag, 17. Mai 2020, 10 – ca. 16.30 Uhr
Veranstalter: Gedenkstätte Salmen/ Museum im Ritterhaus und Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim
Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Museum im Ritterhaus, Ende Schmieheim
Rückfahrt in Eigenregie oder mit dem Zug über den Bahnhof Orschweier bzw. Lahr.
Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung und Information Tel.: 0781/ 82 25 77 oder 07807-957612,

Stadtarchiv

Offenburg: Ökumenischer Gottesdienst zum Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten vor 75 Jahren

Am 8. Mai 1945, vor genau 75 Jahren, ging mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. Der 8. Mai ist gleichzeitig als Tag der Befreiung ein Gedenktag, an dem der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht wird. Der Zweite Weltkrieg ging von Deutschland aus und verwüstete unseren Kontinent, in dem die Juden Europas ermordet wurden und in dessen Verlauf Millionen von Soldaten und Zivilisten starben. In dessen Folge wurden in vielen Ländern Millionen aus ihrer Heimat vertrieben. Die Offenburger Kirchen gedenken mit einem ökumenischen Gottesdienst an dieses Ereignis. Dr. Wolfgang Reinbold und Regina Brischle werden aus zeitgeschichtlichen Quellen lesen.

Freitag, 8. Mai 2020, 18 Uhr
Offenburg, St.-Andreas-Kirche, Hauptstr. 75
Veranstalter: Arbeitskreis Christlicher Kirchen Offenburg