Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Offenburg: Linksjugen säubert Stolperstein

Die Linksjugend Ortenau hat am Sonntag zum Gedenken der Opfer des deutschen Faschismus die Stolpersteine in Offenburg geputzt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Dem Aufruf der Linksjugend Solid Ortenau seien über 20 Menschen gefolgt, die um die 100 Stolpersteine in ganz Offenburg gereinigt haben. Dafür haben sie ein selbst hergestelltes Putzmittel benutzt. Es bestand zu gleichen Mengen aus Essig, Salz und Mehl. Weiterlesen: OT_4.2.2021_STolpersteine

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Presse: Linksjugend Offenburg putzt Stolpersteine

Die Linksjugend Solid Ortenau plant am Sonntag, 31. Januar, zum Anlass des Gedenktags der Befreiung von
Birkenau, die Stolpersteine in Offenburg zu putzen. Dies geschieht zum Anlass des 76. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar durch die Rote Armee. Das Thema sei auch heute noch sehr präsent, denn Rassismus und Antisemitismus gebe es noch jeden Tag in Deutschland. Die Linksjugend will sich durch diese Aktion mit den damaligen, aber auch heutigen Opfern solidarisch zeigen. Weiterlesen: OT_27.1.2021_Stolpersteine

Sonntag, 31. Januar 2021
Offenburg

Teppich Anelika Flaig_Projekt Erich-Kaestner-Schule Offenburg_2015

Offenburg: Gedenken an den Tag der Befreiung

2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 76. Mal. Insgesamt wurden in Auschwitz von Anfang 1942 bis Ende 1944 schätzungsweise über eine Million Menschen umgebracht. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers, wobei die Gräuel der Nationalsozialisten an KZ-Häftlingen zum ersten’Mal erschütternd offensichtlich wurden.
In Offenburg wird der Salmen im Rahmen der Aktion „Lichter gegen Dunkelheit“ illuminiert, die evangelische und die katholische Kirche in Offenburg rufen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf, ganz im Sinne des Bibelzitates: „Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben.“ Weiterlesen: OT-BZ_27.1.2021_Gedenken

Foto: T. Klettner_Lichter gegen Dunkelheit

Der Offenburger Salmen wird in Gedenken an den Holocaust illuminiert

Die Stadt Offenburg beteiligt sich am bundesweiten Projekt „#LichtgegenDunkelheit“ und lässt den Salmen am Mittwoch, 27. Januar, von 17 bis 19 Uhr farbig erstrahlen. Die Initiative geht von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee- Konferenz aus. Beteiligt sind Einrichtungen aus der Bundesrepublik, NS-Gedenkstätten und Initiativen zum Gedenken an die NS-Opfer. Weiterlesen: OT_23.1.2021

Mittwoch, 27. Januar2021, 17-19 Uhr
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Orte der Demokratiegeschichte – der Offenburger Salmen

Seit 2002 ist der Salmen für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wurde seinerzeit durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau eingeweiht und erhielt als Kulturdenkmal nationaler Bedeutung quasi den Ritterschlag. Mittlerweile ist die Kultur- und Erinnerungsstätte als Ort der Demokratiegeschichte eingestuft worden. Seit 2015 wird in der Stadt Offenburg an dem Konzept gearbeitet. Die Einmaligkeit des Projektes hat auch die Wüstenrotstiftung erkannt und fördert das Vorhaben mit 15.000 Euro. Diese Summe fließt in ein Kunstwerk im öffentlichen Raum. Hier weiterlesen

Offenburg: Salmen, Foto: H. Braxmaier

Offenburg: Bundesprojekt würdigt den Salmen

Ein bundesweites Projekt ist auf die Kultur- und Erinnerungsstätte Salmen in Offenburg als Ort der Demokratiegeschichte aufmerksam geworden. Der Salmen erscheint jetzt auf einer Liste mit 100 Standorten, an denen die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Verein „Weimarer Republik“ die Liste auf einer Internetplattform veröffentlicht. Weiterlesen: BZ_21-11-2020_Salmen gehört zu Orte der Demokratiegeschichte

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Neueröffnung des Salmen zu den Heimattagen Baden-Württemberg

Auch um Zuschüsse vom Land zu bekommen, hat Offenburg seinen kommunalen Feiertag, der 2022 als Jubiläum „ 175 Jahre 13 Offenburger Forderungen nach demokratischen Grundrechten“ groß gefeiert werden soll, mit den Heimattagen Baden-Württemberg kombinieren können. Jetzt wurde das Programm dem Kulturausschuss vorgestellt. Wie schon zum 150-Jahrigen 1997 soll der Vorsitzende des Zentralrats der Juden nach Offenburg kommen und wie schon 2002 der dann amtierende Bundesprasident. Weiterlesen: BZ_9.12.2020_Kulturausschuss II