Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Offenburg: Kulturpause „Gedenkort Salmen“

Als zentraler Erinnerungsort Offenburgs steht der Salmen für Freiheit und Demokratie, aber auch für deren Vernichtung. Stadtarchivarin Regina Brischle stellt Ihnen im Rahmen der Kulturpause, der 15-minütigen Kurzführung in der Mittagspause, die Medienstation vor, über die sich die Orte aufrufen lassen, die im Stadtgebiet verteilt mit dem demokratischen Aufbruch der Jahre 1847 bis 1849 oder mit den Opfern während des nationalsozialistischen Regimes 1933 bis 1945, in Verbindung stehen.

Mittwoch, 18. Mai 2022, 12.30 Uhr
Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
Kulturpause mit Regina Brischle
Eintritt frei

Gedenkstätte Salmen, Offenburg

Offenburg: Neueröffnung Salmen und Tage der offenen Tür

Am 13. Mai 2022 wird der Salmen feierlich als moderner Erlebnis- und Erinnerungsort neu eröffnet. Ab dem 14. Mai steht er dann nach zweijährigem Umbau endlich wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung: Offenburg herzlich zu einem Wochenende der offenen Tür ein!

Der Salmen ist Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung: Hier verkündeten der badische Demokrat Friedrich Hecker und die „entschiedenen Freunde der Verfassung“ 1847 den ersten demokratischen Verfassungsentwurf in Deutschland.
1875 ging das Gebäude in den Besitz der Jüdischen Gemeinde Offenburg über. Fast 60 Jahre lang nutzte sie den Saal als Synagoge. Während der sog. „Reichskristallnacht“ vom 9./10. November 1938 wurde das Gebetshaus von Nationalsozialisten verwüstetet.

Samstag und Sonntag, 14-15. Mai 2022, 11-17 Uhr
Salmen, Lange Straße 52, Offenburg
Eintritt frei

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Verlängerung der Ausstellung „Gurs 1940“

Die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipierte Ausstellung befasst sich mit dem Schicksal von tausenden Menschen, die am 22. und 23. Oktober 1940 in das Lager Gurs in Frankreich deportiert wurden. Viele fanden unter den katastrophalen Lebensverhältnissen im Lager den Tod, wenige konnten entkommen oder wurden gerettet. Die meisten aber wurden ab 1942 in das Vernichtungslager Auschwitz gebracht und dort ermordet.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde.
Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

verlängert bis 01. Mai, zu den Öffnungszeiten des Museums
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
www.museum-offenburg.de
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Führung „Gurs 1940“

Das Museum im Ritterhaus zeigt die Ausstellung „Gurs 1940“, die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert wurde.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Sonntag, 24. April 2022, 11 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
mit Marion Herrmann-Malecha
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
7€

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Führung „Gurs 1940“

Das Museum im Ritterhaus zeigt die Ausstellung „Gurs 1940“, die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert wurde.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Sonntag, 24. April 2022, 15 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
mit Jürgen Stude
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
7€

Konzert: Ich bin in Sehnsucht eingehüllt

Offenburg: Konzert „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt…“

Texte von Selma Meerbaum, die der Musiker und Komponist Wolfgang Joho in eigene Kompositionen gefasst hat, werden musikalisch vorgetragen.
Selma Meerbaum (1924 – 1942) war eine rumänische deutschsprachige Lyrikerin, deren Werk zur Weltliteratur zählt. Im rumänischen Okkupationsgebiet Gouvernement Transnistrien starb sie als verfolgte Jüdin im Alter von nur 18 Jahren im SS-Zwangsarbeitslager Michailowka. Der Gedichtband „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ wurde erst 1980 veröffentlicht. Heute gehören ihre 57 Gedichte zum literarischen Erbe der von den Deutschen ausgelöschten deutsch-jüdischen Kultur der Bukowina.
Clara Börger (Rezitation), Ursula Vetter (Sopran), Tatjana Schlegel (Piano) und Wolfgang Joho (Viola u.Violine) geben den melancholischen Liedern Meerbaums eine Stimme.
Die Lieder werden mit instrumentaler Musik für Violine bzw. Viola und Piano u.a. von John Williams, Gabriel Faure, Johann Sebastian Bach und Jules Massenet eingerahmt.
Dieses Projekt ist ausgezeichnet mit einem Stipendium des MKW Baden-Württemberg.

Foto (Detail): Museum im Ritterhaus

Donnerstag, der 7. April 2022, 19 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
Anmeldung erforderlich unter 0781 822577 oder per Mail an
Die Veranstaltung findet unter Vorbehalt der aktuellen Pandemie-Lage statt; es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen.
Eintritt frei, Spenden möglich
Hinweis: Das Museum hat an diesem Tag bis 22 Uhr geöffnet!

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Führung „Gurs 1940“

Das Museum im Ritterhaus zeigt die Ausstellung „Gurs 1940“, die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert wurde.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Sonntag, 20. März 2022, 11 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
mit Marion Herrmann-Malecha
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
7€

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Kuratorenführung „Gurs 1940“

Das Museum im Ritterhaus zeigt die Ausstellung „Gurs 1940“, die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert wurde.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Donnerstag, 3. März 2022, 19 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
mit Kurator Volker Ilgen
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
7€

Stadtarchiv Offenburg

Offenburg: Führung „Gurs 1940“

Das Museum im Ritterhaus zeigt die Ausstellung „Gurs 1940“, die vom Haus der Wannsee-Konferenz konzipiert wurde.
Ergänzend zur Wanderausstellung widmet sich das Museum im Ritterhaus dem Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde. Anhand von Biografien werden die verschiedenen Aspekte der Verschleppung thematisiert.

Sonntag, 20. Feburar 2022, 11 Uhr
Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
mit Marion Herrmann-Malecha
Anmeldung erforderlich unter 0781 82 2577 oder
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.
7€

Foto: Aufstehen gegen Rassismus

Offenburg: Gedenk-Gottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus

„Stolperstein in der Zeit“ – unter diesem Titel steht der ökumenische Gedenkgottesdienst, den das Museum im Ritterhaus gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirche am Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus im Museums-Innenhof (Eingang von der Ritterstraße aus) veranstaltet. Der Gottesdienst wird von Pfarrer i.R. Peter Scherhans, sowie dem Leiter der Citypastoral Marcel Oertwig und Wolfgang Reinbold, Leiter von Stadtarchiv und Museum im Ritterhaus, unter Corona-Bedingungen im Freien gestaltet: FFP2-Masken, Abstand, Kontaktformulare. Markus Raus von der Musikschule Offenburg wird den Gottesdienst mit der Klarinette begleiten.

Donnerstag, 27. Januar 2022, 17 Uhr
Innenhof des Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10
Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen: FFP2-Masken, Abstand, Kontaktformulare