Vortrag Sulzburg

Sulzburg: Vortrag mit Prof. Dr. Uwe Pörksen

Der Vortrag »Breklehem. Roman eines Dorfes« findet zur aktuellen zur Sonderausstellung statt.
Zur Ausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zu sehen. Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Rathaus, Hauptstraße 60
Eintritt frei

Blaues Haus Breisach

Vortrag: Ernstfall Frieden. Lehren aus der deutschen Geschichte seit 1914

„Nicht der Krieg ist der Ernstfall, in dem der Mann sich zu bewähren habe, wie meine Generation in der kaiserlichen Zeit auf den Schulbänken lernte, sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben.“ So definierte der Politiker Gustav W. Heinemann vor knapp 50 Jahren bei seiner Antrittsrede als Bundespräsident sein politisches Selbstverständnis. Das Echo, das er auslöste, war stark, aber durchaus kontrovers. Ein Teil der Bevölkerung signalisierte Zustimmung und unterstützte hernach die Ost- und Entspannungspolitik der sozial-liberalen Koalition. Ein anderer Teil verharrte in der tradierten Vorstellungswelt vom Krieg als Ernstfall und ließ sich davon auch durch die atomare Vernichtungsdrohung nicht abbringen. Angesichts der aus den Fugen geratenen Welt von heute fragen wir uns: Ist „Ernstfall Frieden“ nur noch eine Vision für Sonntagsreden? Spricht die Wirklichkeit nicht eine ganz andere Sprache? Was sagen die Soldatinnen und Soldaten der „Generation Einsatz“ dazu? Spiegelt diese Vision die Interessenlage und die Mentalität der Bevölkerungsmehrheit in unserem Lande wider? Der Historiker Wolfram Wette ordnet sein Thema in die jüngere deutsche Geschichte ein. Er zeigt, dass in unserem Lande ein langer und steiniger Weg vom Militarismus zur zivilen Gesellschaft zurückgelegt wurde.

11. Oktober 2017, 18 Uhr
mit Dr. Wolfram Wette, Moderation: Dr. Johannes Klotz
Blaues Haus, Rheintorstr. 3, Breisach
Eintritt frei

Ausstellung Sulzburg "sie sind eine Mauer um uns gewesen"

Führung durch die aktuelle Sonderausstellung

Jost Grosspietsch führt durch die aktuelle Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ mit Installation und Skulpturen von Bern Goering. Weiter Informationen: Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 zu sehen: Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch.

Samstag, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
Eintritt frei

Neue Projektrunde: Gedenkbuch im Salmen

Etwa 300 jüdische Offenburger/innen wurden zwischen 1933 und 1945 Opfer national-sozialistischer Verfolgung. In der Gedenkstätte Salmen wird an diese Menschen erinnert. Seit 2005 haben mehr als 60 Jugendliche die Lebenswege von einigen dieser Personen erforscht und eine Kurzbiografie verfasst, die in einem Gedenkbuch, das später auf der „Empore der Erinnerung“ im Salmen seinen Platz finden wird, veröffentlicht wird. Durch die Kenntnis der Lebensläufe wird Nähe hergestellt und die Erinnerung an die Offenburger Juden wach gehalten. Mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung und des Fördervereins von Archiv, Museum und Galerie der Stadt Offenburg e.V. startet jeweils im Herbst ein neuer Kurs, an dem bis zu 15 Jugendliche teilnehmen können. Einmal wöchentlich steht ein Ansprech- und Diskussionspartner im Stadtarchiv zur Verfügung.

Die Teilnehmer/innen lernen eigenständig eine historische Recherche durchzuführen und die Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. Nach Absprache mit der Schule können die Arbeiten in den Unterricht einfließen und benotet werden.

Infonachmittag
4. Oktober 2017, 16 Uhr
Offenburg, Stadtarchiv, Ritterstraße 10
Anmeldung unter 0781 / 82 2577

Sonderausstellung Sulzburg

„Enthüllung: Opfergedenken und Tätererinnerung in Waldkirch“

Der Vortrag findet zur aktuellen Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ statt. Es spricht Prof. Dr. Wolfram Wette

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zu sehen. Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017

Freitag 29. September 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Rathaus, Hauptstraße 60
Eintritt frei

Der jüdische Verbandsfriedhof Schmieheim

Führung über den jüdischen Friedhof Schmieheim

Bei einem Gang über den jüdischen Friedhof in Schmieheim, lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Er ist die größte jüdische Begräbnisstätte in Südbaden und birgt etwa 2500 Gräber und wurde von den jüdischen Gemeinden der Region (Altdorf, Ettenheim, Friesenheim, Kippenheim, Lahr, Nonnenweier (bis 1880), Orschweier, Rust und Schmieheim) gemeinsam getragen. Er wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. und frühe 19. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen, während die Steine aus der Zeit nach etwa 1850 auf der vorderen Seite hebräische und auf der Rückseite lateinische Buchstaben zeigen. Etliche Gräber aus dem 20. Jahrhundert sind von christlichen Gräbern nicht zu unterscheiden und spiegeln den Assimilationswillen der Juden in die Mehrheitsgesellschaft. Von Bedeutung sind die verschiedenen, in Stein gehauenen Symbole, von denen sich etliche auf den Grabsteinen des Schmieheimer Friedhofes finden lassen.
Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird  empfohlen.

28. September 2017, 18 Uhr
Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg
Eintritt frei, Spenden erbeten

Lahrer Ensemble DisHarmonie

DisHarmonie – Konzert mit dem Lahrer Ensemble

In der Stammbesetzung Sascha Armbruster (Saxophon), Herbert Söllner (Violine) und Tobias Kopf (Kontrabass) beschäftigt sich das Lahrer Ensemble mit Improvisation, Komposition, Text und Objekt. Als Gast wird Karin Dornbusch (Klarinette) mitwirken. Der Text stammt von Samuel Beckett, die Kompositionen von Sascha Armbruster, Moondog, Oliver Messiaen und Herbert Söllner.
Der Bildhauer Rolf Rohrbacher-Laskowski wird mit einigen seiner Werke wesentlich zum Thema beitragen.

24. September 2017, 16 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim

Die Erinnerungsarbeit von Beate und Serge Klarsfeld

Die Erinnerungsarbeit von Beate und Serge Klarsfeld

Vortrag in der ehemaligen Synagoge Kippenheim von Norbert Klein: Neben Simon Wiesenthal dürften Beate und Serge Klarsfeld die meisten Holocaust-Täter des Hitlerregimes aufgespürt haben. Durch ihre Recherchen konnte auch das Schicksal einiger Ortenauer Juden geklärt werden.

22 Oktober 2017, 17 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim
Eintritt frei, Spenden erbeten