Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Sulzburg: „Deutschland ist meine Heimat“ – Ausstellung über Ludwig Marum

Ludwig Marum, geboren am 5.11.1882 in Frankenthal/Pfalz, war ab 1914 Abgeordneter für die SPD im Badischen Landtag, Badischer Justizminister, Badischer Staatsrat, Reichstagsabgeordneter ab 1928 in Berlin.
Am 29. März 1934 wurde er im Konzentrationslager Kislau ermordet.
Marums Lebensstationen zwischen 1882 und 1934 skizziert diese von der Uni Karlsruhe, dem Forum Ludwig Marum und dem Landesarchiv Baden-Württemberg erarbeitete Ausstellung sehr sorgfältig auf Text- und Bildtafeln. Auch seine Nähe zu René Schickele in Badenweiler wird thematisiert.
Einladung zum Download: MArumKArteSulzburgDruck2

Ausstellungeröffnung: Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. Mai – 24. Juni, täglich außer montags von 15-18 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
Führungen/Begleitveranstaltungen: www.sulzburg.de

Veranstaltung in Sulzburg

Hanns Zischler spricht zu Werner Kraft und Wilhelm Lehmann

„In der Annahme, dass Ihnen in dieser Zeit der Verlassenheit Zustimmung angenehm ist, möchte ich Ihnen sagen, dass die drei Gedichte, die ich bis heute von Ihnen kenne, tiefen, nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht haben“
Mit diesen Worten wendet sich der Bibliothekar, Dichter und Literaturkritiker Werner Kraft im Oktober 1931 an den Dichter und Gymnasiallehrer Wilhelm Lehmann. Auch nach der Emigration des deutschen Juden Kraft 1933 setzt sich der Briefwechsel fort und währt über 37 Jahre bis zum Tod des Älteren.
Vor dem Hintergund bewegter Geschichte geht es in intensivem und offenem Austausch um eigene Produktionen, um zeitgenössische deutsche und fremdsprachige Literatur, aber auch um grundlegende geistesgeschichtliche Fragen.
Besondere kritische Aufmerksamkeit gilt dem Literaturbetrieb im Nachkriegsdeutschland.

Hanns Zischler berichtet über seine Annäherung an Werner Kraft und Wilhelm Lehmann. 

Einladung: KarteSulzburgZischler2

Donnerstag, 10. April 2018, 19 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
7 / 5 €
Tickets unter 07634 / 5600-40 oder

Erinnerung an die Familie Moses Bloch aus Sulzburg

Erinnerung an die Familie Moses Bloch aus Sulzburg

Was spurlos verschwunden ist, lässt sich nicht mehr aufspüren. Nur da wo Spuren geblieben sind, spüren wir etwas von dem was einmal war.
Die Stadt Sulzburg sieht es mit ihren Bürgern als Aufgabe an, das Schicksal der am 22.10.1940 ausgelöschten jüdischen Gemeinde zu erinnern. Gleichzeitig erinnert sie an den Reichtum und die Tragödie eines über 400 jährigen christlich-jüdischen Zusammenlebens in Sulzburg und an die Wahrnehmung dessen mit allen erreichbaren Spuren.
Am 25. und 26. Februar 2018 werden Nachfahren der Familie Bloch, die in der Hauptstraße 70 wohnten, erinnern.
Am kommenden Sonntag wird im evangelischen Gemeindehaus ein Heft vorgestellt, das die Spuren der Familie Bloch mit ihren Angehörigen nachgezeichnet. Über die Sulzburgerin Dora Bloch gelangte viel aus dem Familienbesitz aus Sulzburg und aus Berlin in die Hände der Enkelin, die heute in New York lebt. Mit diesem und mit anderem Material aus verschiedenen Archiven wurden die Familiengeschichten nachgezeichnet und lesbar gemacht. Aus Namen wurden Menschen.

Sonntag, 25. Februar 2018, 11.15 Uhr
Sulzburg, evangelisches Gemeindehaus
Eintritt frei

Am Montag werden von dem Anwesen der Hauptstraße 70 sieben Stolpersteine in Erinnerung an die Ermordeten aus der Familie Bloch verlegt.
Die Stadt Sulzburg beteiligt sich zusammen mit der Initiative Jüdische Spuren in Sulzburg und mit dem Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg e.V. an der Verlegung der Stolpersteine und an der Erinnerung an die Familie Bloch.

Montag, 26. Februar 2018, 11 Uhr
Sulzburg, Hauptstraße 70
Eintritt frei

Sie sind herzlich eingeladen an diesen beiden Veranstaltungen teilzunehmen.

Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Sulzburg & Grunern: 10. Gitarrentage

In Sulzburg und Grunern finden die 10. Gitarrentage statt. Am 18. November spielen Gismo Graf Trio „A Tribute to Django Reinhardt“ im Bürgerhaus Grunern: Wer die Karriere des 22-jährigen Stuttgarters verfolgt hat, ahnt bereits, dass es sich bei diesem Werk nicht nur um ein weiteres Werk halsbrecherischer Variationen der Musik Django Reinhardts handelt. Gismo wagt die Brücke vom Gypsy Jazz bis hin zu Pop, Bossa Nova, Swing und ausdrucksstarken Eigenkompositionen.
Wawau Adler und Band featuring Gismo Graf treten am 19. November in der ehemaligen Synagoge Sulzburg auf: Josef Adler, 1967 in Karlsruhe geboren, stammt aus einer Familie deutscher Sinti-Musiker. Er ist in internationalen Jazzkreisen als Wawau Adler bekannt. Mit neun Jahren entdeckte er die Gitarre für sich. Musikalische Einflüsse kamen für ihn unter anderem von Biréli Lagrène. Die ersten Konzerte fanden im Alter von 13 Jahren statt. Er wurde einer der profiliertesten deutschen Gitarristen, die nach Ausflügen in die Weltmusik und des Modernjazz zurückgekommen sind zu ihrem Ursprung, dem Gipsy Swing. 1991 spielte er sein erstes Album ein und war dann, nach mehrfachen Tourneen in Westeuropa in Kanada und Nordamerika zu Gast.
Weitere Infos: gitarrentage2017

18.-19. November 2017, jew. 20 Uhr
15 € / ermäßigt 12 €
Veranstalter: Stadt Sulzburg, Freundeskreis Ehem. Synagoge Sulzburg e.V., Anna-Hugo-Bloch-Stiftung, Sulzburg und Bürgerverein Grunern e.V.

Vortrag Sulzburg

Sulzburg: Vortrag mit Prof. Dr. Uwe Pörksen

Der Vortrag »Breklehem. Roman eines Dorfes« findet zur aktuellen zur Sonderausstellung statt.
Zur Ausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zu sehen. Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Rathaus, Hauptstraße 60
Eintritt frei

Ausstellung Sulzburg "sie sind eine Mauer um uns gewesen"

Führung durch die aktuelle Sonderausstellung

Jost Grosspietsch führt durch die aktuelle Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ mit Installation und Skulpturen von Bern Goering. Weiter Informationen: Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 zu sehen: Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch.

Samstag, 7. Oktober 2017, 17 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
Eintritt frei

Sonderausstellung Sulzburg

„Enthüllung: Opfergedenken und Tätererinnerung in Waldkirch“

Der Vortrag findet zur aktuellen Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ statt. Es spricht Prof. Dr. Wolfram Wette

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zu sehen. Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017

Freitag 29. September 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Rathaus, Hauptstraße 60
Eintritt frei

Veranstaltung Sulzburg

Lesung und Gespräch»22.10.1940 – Eine Erinnerung«

Die Veranstaltung findet anlässlich der Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 in der ehemaligen Synagoge Sulzburg zu sehen.
Zur Ausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“ erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch (mehr:Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017)

Sonntag, 22. Oktober 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Rathaus, Hauptstraße 60
Eintritt frei

Sonderausstellung Sulzburg

Führung durch die aktuelle Sonderausstellung

Der Künstler Bernd Goering führt durch die aktuelle Sonderausstellung „sie sind eine Mauer um uns gewesen“. Zu sehen sind Installationen und Skulpturen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober 2017 zu sehen: Öffnungszeiten Di – So 15-18 Uhr. Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit Texten von Nikolaus Cybinski und Jost Grosspietsch. Einladungskarte Sulzburg_3.9.2017

Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr
Sulzburg, ehemalige Synagoge
Eintritt frei