Mikwe Offenburg

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.

Freitag, 8. Juni 2018, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Jugendbüro Offenburg / Mehrgenerationenhaus

Mikwe Offenburg, Foto: Magdalena Schaaf

Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim: Exkursion zur Offenburger Mikwe

Der Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim lädt zur Besichtigung der Offenburger Mikwe ein, die 2016 mit einer neuen Ausstellung aufgewertet wurde. Die Archäologin Valerie Schoenenberg vom „Büro für archäologische und kulturhistorische Dienstleistungen – archist“ führt durch die von ihr gestaltete Ausstellung und das Ritualbad.
Bisher hatte man das 14 Meter unter der Erde gelegene Ritualbad (hebräisch: Mikwe) wegen seiner gotischen Stilelemente ins Hochmittelater datiert. Nach neueren bauhistorischen Forschungen ist es möglicherweise in der frühen Neuzeit  entstanden. Eine Treppe mit 46 Stufen führt die Besucher bis in das Zentrum des Ritualbades. In der Mikwe kommen die Juden den rituellen Reinheitsvorschriften ihrer Religion nach. Nur lebendes Wasser (Quell- oder Regenwasser) darf für die rituellen Waschungen verwendet werden. Die Offenburger Mikwe wurde mit Regenwasser befüllt. Das Tauchbecken muss mindestens 800 Liter fassen.

Dienstag, 12. Juni 2018, 18 Uhr
Treffpunkt: Mikwe Offenburg, Eingang Glaserstraße 8
Eintritt frei – Spenden werden erbeten.

Wappen Diersburg

Jüdischer Kulturweg: Radtour auf dem jüdischen Kulturweg Oberrhein auf dem Abschnitt Offenburg-Schmieheim

Am Sonntag, 17. Juni 2018, 10 Uhr, laden die Erinnerungsstätte Salmen und die Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Kippenheim zu einer Radtour zu Stätten jüdischer Geschichte ein. Besucht werden u. a. die Offenburger Mikwe, die Diersburger Judenstadt, die ehemalige Synagoge Kippenheim und der jüdische Friedhof in Schmieheim. Die Tour ist Teil des geplanten „Jüdischen Kulturwegs am Oberrhein“, der zu bedeutenden Stätten des ehemals reichen jüdischen Lebens entlang des Rheins führen soll.
Achtung: Die Radtour führt nicht nur über ebenes Gelände! Sie endet gegen 17 Uhr in Schmieheim. Rückfahrt in Eigenregie oder mit dem Zug über den Bahnhof Orschweier. 

Sonntag, 17. Juni 2018, 10 – ca. 17 Uhr
Treffpunkt: Offenburg, Parkplatz vor dem Museum im Ritterhaus
Anmeldung und Information Tel.: 0781. 82 25 77
Die Teilnahme ist kostenlos.

Mikwe Offenburg

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit. Die neue Präsentation greift drei Themenkomplexe auf: Geschichte der Offenburger Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit, Baugeschichte und Datierungsprobleme, -Funktion eines jüdischen Ritualbads.
Öffnung in Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg.

Freitag, 13. Juli 2018, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckerhasse oder Steinstrasse)
Eintritt frei

Salmen Offenburg

Offenburg: „Slam was DU willst“

#Freiheit
Wir geben jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Stimme zum Thema Freiheit.
Weitere Informationen folgen…

Freitag, 13. Juli 2018, 19 Uhr
Offenburg, Innenhof Salmen, Lange Straße 52
Veranstalter: Fachbereich Kultur in Kooperation mit dem Jugendbüro der Stadt Offenburg und VIA – Visionen & Ideenakademie
www.salmen-offenburg.de

Mikwe Offenburg_Foto: S. Krauth

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

Ein herausragendes unterirdisches Baudenkmal liegt in der Glaserstraße verborgen: ein jüdisches Ritualbad (Mikwe). Die Bauzeit ist immer noch umstritten, liegt aber in jedem Fall vor dem großen Stadtbrand von 1689. In Deutschland sind nur wenige jüdische Ritualbäder bekannt, die vor dem 18. Jahrhundert errichtet wurden. Die Offenburger Mikwe zeichnet sich durch eine einzigartige Bauweise aus, die immer noch Rätsel aufgibt. 1784 wurde das Gebäude errichtet, über dessen Gewölbekeller der Zugang zur Mikwe möglich ist. Das Bad wurde damals zum Brunnen umgenutzt. Der ursprüngliche Sinn geriet in Vergessenheit.
Die Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen“ greift die folgenden drei Themenkomplexe auf
•Geschichte der Offenburger Juden vom
Mittelalter bis in die Neuzeit
•Baugeschichte und Datierungsprobleme
•Funktion eines jüdischen Ritualbads

Freitag, 14. September 2018, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckerhasse oder Steinstrasse)
Eintritt frei

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen"

Freie Besichtigung der Mikwe Offenburg

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch eine neu konzipierte Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift.
Am Sonntag bewirten während der Öffnungszeit bewirtet Kooperationspartner im Innenhof.

Freitag, 11. Mai & Sonntag 13 Mai 2018, jew. 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8
Eintritt frei
In Kooperation mit dem Jugendbüro / Mehrgenerationenhaus Offenburg

Salmen Offenburg_Jazzclub 35_Michael Heitzler, Foto: Christoph Giese

Salmen Offenburg: Jazzclub 35 – Jazz, Klezmer und Erzählung Jüdischer Geschichten

Ein großer Klarinettist und Klezmorim (Michael Heitzler) und ein großer Erzähler und Rabbiner (Shlomo Raskin) begegnen sich an einem Ort, der passender nicht sein könnte – diente der Salmen doch nahezu 60 Jahre der jüdischen Gemeinde Offenburg als Synagoge.
Michael Heitzler versteht es wie kaum ein zweiter, seinem Instrument lautmalerisch Geschichten zu entlocken. Mal feinnervig, mal druckvoll geht er dabei stilistisch weit über die Formen des klassischen Klezmer hinaus. Er umgarnt, pointiert, zitiert und lanciert die chassidischen Erzählungen, eindringlich und voll feinen Humors vorgetragen, des Shlomo Raskin. Spannender kann ein Dialog nicht sein!

Mit Michael Heitzler (Klarinette), Shlomo Raskin (Erzähler), Christian Gutfleisch (Piano), Michael Shilovsky (Kontrabass) und Daniel Schay (Schlagzeug)

Donnerstag, 19. April 2018, 20 Uhr
Offenburg, Salmen, Lange Straße 52
Veranstalter: Kulturbüro Offenburg
Tickets: VVK 12 €, AK 15 € zzgl. Gebühr, VVK im Bürgerbüro Offenburg
Tel.: 0781/82 28 00, www.kulturbuero.offenburg.de

Teppich Anelika Flaig_Projekt Erich-Kaestner-Schule Offenburg_2015

Gedenkveranstaltung Offenburg: 73 Jahre nach dem Massaker

Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne „La Horie“ befand sich in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof mit ca. 700 Häftlingen aus ganz Europa, die zum Entfernen von Bombenschaden und Blindgängern auf dem Bahngelände eingesetzt wurden. Unmittelbar vor der Evakuierung lies die SS am 12. April 1945 41 Haftlinge auf bestialische Weise ermorden.

Weiterlesen und weitere Informationen zu den Gedenkveranstaltungen am 12. & 15. April: 
BZ_10.4.18_Offenburg_Gedenken an den 15.4. & OT_10.4.18_Offenburg_Gedenken an den 15.4.