Int. Museumstag 2018_Emmendingen

Emmendingen: Internationaler Museumstag 2018. Auf dem Weg nach Jerusalem …

Am Internationalen Museumstag bietet das jüdische Museum Emmendingen ein vielfältiges Angebot:

11:00 Uhr – 17:00 Uhr: Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen, Bewirtung mit koscherem Wein, Sekt und Challa (Zopfbrot zu den jüdischen Feiertagen)

11:30 Uhr: Eröffnung des Internationalen Museumstags: Präsentation eines neuen Exponates: Hermann Struck, Alter Jude aus Jaffa, Radierung, sowie weiterer Objekte aus der Judaica-Sammlung Karl Günther

12:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky, Jüdische Gemeinde Emmendingen – 
„Von Pessach zum Wochenfest Schawuot –die Omerzeit“

14:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Monika Rachel Raija Miklis, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin im Jüdischen Museum Emmendingen – „Die Bezalel Academy of Arts and Design: Hermann Struck – Bezalel – Jerusalem“

15:30 Uhr: Kuratorinnenführung durch die neue Dauerausstellung in der Mikwe mit Monika Rachel Raija Miklis, M.A.

Flyer zum Download:Flyer Internat. Museumstag 2018 

Sonntag, 11. Mai 2018, 11-17 Uhr
Jüdisches Museum Emmendingen
Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. 

Die Mikwe Emmendingen

Im November 2017 wurde die neue Dauerausstellung zur Mikwe Emmendingen eröffnet: 
Die Ausstellung ergänzt die bereits bestehende Ausstellung zur Geschichte der Israelitischen Gemeinde Emmendingen ab 1716 im Erdgeschoss des Museums, die ferner Exponate zum jüdischen Kultus- und Alltagsleben und Zeugnisse jüdischer Familiengeschichten aus Emmendingen zeigt. hier Film abspielen

Jüdische Zeremonialkunst zum Pessach Fest, Foto: M.Miklis

Vortrag: Jüdische Zeremonialkunst zum Pessach Fest

Monika Miklis erläutert den Ablauf und die Bedeutung des Festes. Im Mittelpunkt stehen Gegenstände für den zeremoniellen, häuslichen Gebrauch zu Pessach: Teller, illustrierte Bücher für den ersten und zweiten Abend des Pessach-Festes (Haggadot), Eliasbecher und Mazzen.
All diese Gegenstände werden gezeigt und erläutert.

Dienstag, 27. März 2018, 19 Uhr
Freiburg, Museum Natur und Mensch, Gerberau 32
Eintritt: 3 Euro, frei für Freundeskreismitglieder

Jüdisches Museum Emmendingen, Dauerleihgabe Klaus Teschemacher

Emmendingen: Erinnerung an die Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945

Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. erinnert mit einer Lesung der vielen Menschen, die von den Nationalsozialisten und ihren Unterstützern entwürdigt, gequält und ermordet wurden. Im Teschemacher-Saal im Simon-Veit Haus, Jüdisches Gemeindehaus, Kirchstraße 11, Eingang Schlossplatz, wird den Zeitzeugen in Emmendingen eine Stimme gegeben:
 
Deutsche Hörer! von Thomas Mann 
Im Rahmen seiner über den deutschsprachigen Dienst der BBC ausgestrahlten Sendereihe ließ Thomas Mann sein eigenes antinazistisches Engagement Revue passieren.
Artur Abramovitch liest Auszüge aus Rundfunkbeiträgen von Thomas Mann aus den Jahren 1941bis 1945.
 
„Das wahre Gesicht Hitler-Deutschlands“ Dachau – Auschwitz – Buchenwald (1948von Rolf Weinstock
Ulf Fiedler liest aus dem Zeitzeugenbericht des einzigen überlebenden Emmendinger Juden, der in seine Heimatstadt zurückkehrte.
 
22 Gedichte zu Ich bin ein Stern (1986/2015) von Inge Auerbacher
Inge Auerbacher war eines von nur etwa 100 Kindern, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebten. Carola Grasse trägt die in poetischer Form gefassten Schilderungen der ehemaligen Kippenheimerin vor, die bereits mehrmals in Emmendingen als Zeitzeugin zu Gast war.
 
„Zeichne, was du siehst“ Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezín (1998) von Helga Weissová
Als Kind war Helga Weissová (geb. 1929 in Prag) in Theresienstadt, Auschwitz, Freiberg und Mauthausen. Authentische Zeugnisse des Grauens, durch die Augen eines Kindes gesehen und kommentiert, werden vorgestellt und gelesen von Monika Rachel Raija Miklis.

Sonntag, 28. Januar 2018, 11.45 Uhr
Emmendingen, Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher- Saal
Musikalische Umrahmung: Daniel, Eli und Tuvia Navon (Gitarre, Violine, Piano)
Eintritt frei, Spenden erbeten

Filmvorführung in Emmendingen: Wir sind Juden aus Breslau

Am Mittwoch, den 15. November findet in Anwesenheit der Ressigeurin Karin Kaper eine Sondervorführung des Dokumentarfilms „Wir sind Juden aus Breslau. Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933“ statt:  Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische  und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

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Jubiläumsvortrag in Emmendingen

Rabbiner David Bollag (Jerusalem, Zürich, Luzern) hält anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Jüdischen Museums Emmendingen einen öffentlichen Jubiläumsvortrag im Teschemacher-Saal des Simon-Veit-Hauses am Schlossplatz. Der Vortrag widmet sich der religiösen Bedeutung von lebendigem Wasser: „Der Ewige ist (wie) eine Mikwe für das jüdische Volk… Die Quelle lebendigen Wassers ist der Ewige.“ (Jeremia 17,13).

Montag, den 13. November 2017, 19.00 Uhr
Simon-Veit-Hauses am Schlossplatz
Eintritt frei

Aktuelles aus dem Jüdischen Museum Emmendingen

Am Mittwoch, den 1. November 2017 bleibt das Jüdische Museum Emmendingen wegen der Aufbauarbeiten für die neue Dauerausstellung geschlossen.
Die neue Ausstellung in den Räumen des ehemaligen Ritualbades kann am Sonntag, den 12. November 2017 ab 14.00 Uhr besichtigt werden.

Jüdisches Museum Emmendingen, Dauerleihgabe Klaus Teschemacher

Der Holocaust aus vier verschiedenen Blickwinkeln

Anlässlich des Gedenktages organisierte der Verein für jüdische Geschichte und Kultur vier Lesungen: Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, in dem geschätzte 1,5 Millionen Menschen entwürdigt, gequält und umgebracht wurden. Auch der Verein für jüdische Geschichte und Kultur gedachte der Opfer des Nationalsozialismus im voll besetzten Teschemacher-Saal im Simon Veit-Haus mit Lesungen und Bildern von Zeitzeugen, die diese Lager überlebt habe. weiterlesen: Emmendinger Tor 31.1.18, S. 12 & Badische Zeitung_30.1.2018