Teppich Anelika Flaig_Projekt Erich-Kaestner-Schule Offenburg_2015

Gedenkveranstaltung Offenburg: 73 Jahre nach dem Massaker

Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne „La Horie“ befand sich in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof mit ca. 700 Häftlingen aus ganz Europa, die zum Entfernen von Bombenschaden und Blindgängern auf dem Bahngelände eingesetzt wurden. Unmittelbar vor der Evakuierung lies die SS am 12. April 1945 41 Haftlinge auf bestialische Weise ermorden.

Weiterlesen und weitere Informationen zu den Gedenkveranstaltungen am 12. & 15. April: 
BZ_10.4.18_Offenburg_Gedenken an den 15.4. & OT_10.4.18_Offenburg_Gedenken an den 15.4.

Breisach: Jüdische Geschichte für Schüler

Für das Blaue Haus und seinen Träger, den Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach, hat die Zusammenarbeit mit Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Gegenwärtig wird diese Kooperation ausgeweitet. Eine Aufgabe, der sich seit Herbst 2016 die Kulturwissenschaftlerin Valeska Wilczek intensiv widmet und die von öffentlichen Institutionen und einer privaten Stiftung unterstützt wird.
weiterlesen BZ_16.3.2018:BZ_2018_03_16_Juedische Geschichte fuer Schueler – Breisach – Badische Zeitung 

ZISCH-INTERVIEW mit Bildungsreferentin Gabriele Valeska Wilczek über die Geschichte der Juden in Breisach. Im Rahmen von Zisch besichtigte die Klasse 4a der Julius-Leber-Schule Breisach das Blaue Haus in Breisach. Das Blaue Haus, was ist das? Die Zisch-Reporter Kilian Brunner, Marlon Franco und Lukas Schumacher im Interview mit Gabriele Valeska Wilczek (53).
weiterlesen BZ_23.3.20182018_03_23_Dieses Haus hat viel zu erzaehlen_ – Zisch-Texte – Badische Zeitung:
 

Landesdenkmalpflege nimmt ehemalige KZ-Standorte in den Fokus

Auftakt mit den Außenlagern des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler

Anfang Februar startete das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart ein vierjähriges Projekt zur Erfassung noch vorhandener Relikte an den ehemaligen Standorten nationalsozialistischer Konzentrationslager in Baden-Württemberg. Dabei sollen zunächst die etwa 35 Außenlager des „KZ-Komplexes Natzweiler“ im Zentrum stehen, die unter der Verwaltung des im Elsass liegenden Hauptlagers Natzweiler-Struthof standen.
Die Generation der Frauen und Männer, die aus eigenem Erleben vom Terror der nationalsozialistischen Konzentrationslager zu berichten wissen, wird in absehbarer Zeit verstummt sein. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung rückt die materielle Hinterlassenschaft der Lagerstandorte ins Blickfeld einer neuen Aufmerksamkeit.
Die engagierte Arbeit zahlreicher Gedenkstätten-Initiativen hat auch in Baden-Württemberg gezeigt, wie eindringlich ein Besuch an den historischen Orten des Terrors wirken kann. Ruinöse Reste ehemaliger Lagereinrichtungen können durch die Vermittlung ihres gesellschaftsgeschichtlichen Entstehungskontexts eine starke Zeugniskraft entwickeln. Ihre unleugbare Existenz steht gegen Vergessen und Verdrängen. Die französischen und deutschen Gedenkstätten des KZ-Komplexes Natzweiler werden aufgrund ihrer Bedeutung und Verdienste in diesem Jahr mit dem Europäischen Kulturerbesiegel der EU ausgezeichnet.

Pressebelege:
Archaeologie 180217 Schwabo &

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Jüdisches Museum Emmendingen, Dauerleihgabe Klaus Teschemacher

Der Holocaust aus vier verschiedenen Blickwinkeln

Anlässlich des Gedenktages organisierte der Verein für jüdische Geschichte und Kultur vier Lesungen: Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, in dem geschätzte 1,5 Millionen Menschen entwürdigt, gequält und umgebracht wurden. Auch der Verein für jüdische Geschichte und Kultur gedachte der Opfer des Nationalsozialismus im voll besetzten Teschemacher-Saal im Simon Veit-Haus mit Lesungen und Bildern von Zeitzeugen, die diese Lager überlebt habe. weiterlesen: Emmendinger Tor 31.1.18, S. 12 & Badische Zeitung_30.1.2018

Das Offenburger Gedenkbuchprojekt in der Presse

Beim Gedenkgottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus am Freitagabend in der Offenburger Andreaskirche werden von Schülerinnen drei Biografien von jüdischen Bürgern aus Offenburg dargestellt. Diese erarbeiteten sie selbst im Gedenkbuchprojekt im Salmen. Die Vergangenheit zu rekonstruieren, ist dabei nicht immer einfach. Wichtig ist, nie zu vergessen passiert ist. Weiterlesen:  Offenburger tageblatt 26.1.2018 & Offenburger Tageblatt_29.01.1018

Blaues Haus Breisach

Schüler gedenken in Breisach Opfern des Holocaust

Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust hatte sich auf dem Breisacher Marktplatz eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Hugo-Höfler-Realschule sowie Ministranten der Pfarrgemeinde St. Stephan in ein blaues Tuch gehüllt. Tags zuvor hatten sie im Blauen Haus auf das Tuch die Namen der 116 Breisacher Juden geschrieben, die Opfer des Holocausts wurden. Weiterlesen in der Badischen Zeitung