Orientalische Musiksommerakademie Sulzburg

Die Orientalische Musik Sommerakademie bietet 4 Tage lang Unterricht auf den zentralen Instrumenten orientalischer Musik sowie in orientalischem Gesang an. Als Dozenten konnten wie in den vergangenen Jahren wieder sehr erfahrene Musiker aus verschiedenen arabischen Ländern gewonnen werden. Alle sind sie Spezialisten auf ihren Instrumenten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Musik in ganz authentischer Weise den Kursteilnehmern vermittelt wird. Es wird besonderen Wert auf Authentizität und Originalität sowie Tradition Wert gelegt. … weitere Infos unter www.oriental-music-summeracademy.de 

31. August – 3. September
Ehe­ma­lige Syn­agoge Sulz­burg, Gustav-Weil-Straße 18, 79295 Sulz­burg

Martin Luther und die JudenMartin Luther und die Juden

Martin Luther und die Juden

Luthers Wandel von Judenfreund zum Judenfeind und dessen Nachwirkungen in Theologie und Geschichte beleuchtet Prof. Dr. Klaus Müller, Beauftragter der evangelischen Landeskirche in Baden für das christlich-jüdische Gespräch.

Die evangelische Kirche erinnert 2017 an die Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther vor 500 Jahren in Wittenberg. Der Reformator hoffte anfänglich, dass die Juden das reformatorische Gedankengut übernehmen und massenhaft zum Christentum übertreten würden. 1523 schrieb er „Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei“. Nach dem dies ausblieb, begann er sich zum Antijudaisten zu wandeln. 1543 erschien seine Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“. Martin Luthers Judenfeindschaft gilt als große Belastung für die Geschichte der evangelischen Kirche und wird den Schattenseiten im Wirken des Reformators zugerechnet.

13. Juli 2017, 20 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim
Eintritt frei, Spenden erbeten

NS-Gedenkstätte Vulkan in Haslach

Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Vulkan

Im Haslacher Urenwald, nahe der Mülldeponie erinnert die „KZ-Gedenkstätte Vulkan“ an die drei nationalsozialistischen Lager in Haslach, in denen von September 1944 bis April 1945 über 1.700 Männer aus 21 Länder litten und Hunderte von ihnen starben.

Treffpunkt um 18:30 Uhr am ausgeschilderten „Waldseeparkplatz“ an der B 294 in Richtung Freiburg. Gemeinsame Fahrt zur Gedenkstätte. Mitfahrgelegenheit für Nichtmotorisierte kann organisiert werden.

An der Gedenkstätte Vortrag von Sören Fuß mit Diskussionsmöglichkeit – Gelegenheit zum Lesen der Dokumentationstafeln.

Anmeldung erwünscht unter der Telefonnummer 07832 706-174.

Donnerstag, 29. Juni 2017, 18:30 – 20:45 Uhr
KZ-Gedenkstätte Vulkan in Haslach, Treffpunkt am ausgeschilderten „Waldseeparkplatz“ an der B 294 Ortsausgang Haslach in Richtung Freiburg
gebührenfrei

Sulzburg Buchvorstellung In der Heimat eine Fremde

Buchvorstellung „In der Heimat eine Fremde“

„Das Leben einer deutschen jüdischen Familie im 20. Jahrhundert“ so lautet der Untertitel zu Anne Overlacks Buch, in dem sie über jüdisches Leben auf der Höri und über die Familie Wolf auf über dreihundert Seiten erzählt. Von Jacob Picard, dessen Lebensweg als Chronist des Landjudentums vor etlichen Jahren in der Sulzburger ehemaligen Synagoge ausgestellt war, wird ein großer und vielschichtiger Bogen gespannt bis zu der promovierten Juristin Hannelore König, geborene Wolf, die Picard noch persönlich gekannt hatte. Sie war die erste Oberstaatsanwältin Württembergs.

Anne Overlack ist Erste Vorsitzende des Jacob-Picard-Freundeskreises und berichtet.

23. Juni 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18
Eintritt frei, Spenden erbeten

Ausstellung Josel von Rosheim

Ausstellungseröffnung Josel von Rosheim

Einführung in die Ausstellung: Dr. Werner Transier, Historisches Museum der Pfalz, Speyer

Josel ben Gerschon von Rosheim (1478-1554) war eine herausragende jüdische Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts, die das in der Reformationszeit erneut gefährdete Zusammenleben von Juden und Christen nachhaltig beeinflusste. Er unterhielt Briefkontakte mit Martin Luther und anderen Reformatoren. Seine enge Verbindung zu Kaiser Karl V. nutzte er, um die Rechtsstellung und Sicherheit der Juden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation in einer Zeit des Umbruchs zu schützen. 1530 erreichte er, dass der Reichstag in Augsburg den Schutz von „Leib und Leben“ der Juden bestätigte und sich dagegen aussprach, sie zur Taufe zu drängen. Mit Martin Luther, den er vergeblich um Unterstützung für die Verbesserung der rechtlichen Situation der deutschen Juden bat, stand er schriftlich in Verbindung.

Die Ausstellung ist bis zum 10. September 2017 zu sehen.

22. Juni 2017, 20 Uhr
Ehemalige Synagoge Kippenheim
Eintritt frei, Spenden erbeten

Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

„Mensch Luther“

Bericht im Rahmen des Luther-Jahres: Reinhold Sylla,Sulzburg: „Mensch Luther! – Versuch einer Annäherung an seine Person und ihre Licht- und Schattenseiten“. 

Unter Mitwirkung des Schönberg – Chores Freiburg. Leitung: Annette Fabriz, Kantorin Sulzburg

11. Juni 2017, 17 Uhr
Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 20
Eintritt frei, Spenden erbeten

Der jüdische Verbandsfriedhof Schmieheim

Friedhofsführung in Schmieheim

Bei einem Gang über den 1682 angelegten jüdischen Verbandsfriedhof in Schmieheim, lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Von besonderer Bedeutung sind die in Stein gehauenen Symbole auf den Grabsteinen: sie vermitteln einen Eindruck vom religiösen Leben des Landjudentums. Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird  empfohlen.

8. Juni 2017, 18 Uhr
Schmieheim, jüdischer Friedhof
Eintritt frei, Spenden erbeten

Sulzburg Ehemalige Synagoge innen

Lyrik / Texte „Zwischen den Welten“

Unter dem Titel „Zwischen den Welten“ stellen Johanna Rieken und Christel Thoma ihr neues Programm vor. Lyrik und Texte von Nelly Sachs und Selma Lagerlöf gesprochen. Gitarre spielt Peter Kleindienst.

28. Mai 2017, 18 Uhr
Sulzburg, Gustav-Weil-Straße 18
Eintritt frei, Spenden erbeten

Mikwe Offenburg: Blick in die Ausstellung "Vom Bad zum Brunnen"

Ausstellung „Vom Bad zum Brunnen. Die Mikwe Offenburg“

Sonderöffnung Mikwe zum Internationalen Museumstag:

14 Meter unter dem heutigen Hofniveau des Anwesens Glaserstraße 8 befindet sich das älteste jüdische Bauwerk Südbadens – das Offenburger Judenbad (Mikwe). Es wurde von der hiesigen jüdischen Gemeinde errichtet. Hölzerne Stege leiten durch eine neu konzipierte Ausstellung, die drei Themenkomplexe aufgreift.

21. Mai 2017, 13-17 Uhr
Offenburg, Eingang Glaserstraße 8
Eintritt frei